Inkognito

Ziel des Spiels „Inkognito“:

Jeder Agent muß zusammen mit einem Partner/Partnerin eine Mission erfüllen. Problem: Anfangs weiß niemand, welche Aufgabe ihn oder sie in Venedig erwartet…

Kurzbeschreibung „Inkognito“:

Dem Agenten-Dasein haftet geheimnisvolles an – wer kennt nicht James Bond? Anders als 007 müssen die Spieler bei Inkognito aber im Team zusammenarbeiten, um an Informationen zu gelangen. Das braucht selbstverständlich auch eine gehörige Portion Strategie und Taktik, um im Karnevalstrubel Venedigs die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und wie im wahren Leben, kann auch im Spiel etwas Glück nicht schaden.
Schließlich muß die spionierende Konkurrenz ausgestochen werden. Hinzu kommt ein neues Element: Der fünfte Mann (Spieler). Er ist der sogenannte Botschafter, der die wahren Identitaeten und Gestalten seiner Mitspieler herauszufinden hat, bevor ein anderes Team seine Mission vollendet…

Spielertyp:

Geschick
Familienspiel
Spaßspieler
Vielspieler

Spielaustattung:

1 Spielbrett, 16 Spielfiguren, Botschafter-Figur, 1 schwarzweißes Phantom, 4 Reisepässe, 1 Notizblock, 44 Karten (vier farbige Sätze zu je 8 Karten und 12 Geheimkarten), 1 Spielregel. 1 mehrsprachige Spielanleitung

Auszeichnung:

Schönes Spiel des Jahres 1988 (für Vorgängerversion)

Fazit:

Der neu aufgelegte Klassiker, einst das Schönste Spiel des Jahres (1988), überzeugt durch eine klare Spielstrategie und eine interessante Neuerung: eben besagtem fünften Mann, der als sogenannter Botschafter die wahren Identita?ten und Gestalten seiner Mitspieler aufzudecken hat, bevor ein anderes Team seine Mission vollendet.. Die Spielstory ist schlüssig entwickelt, der große, stabile Spielplan Venedigs ausgezeichnet gestaltet. „Inkognito“ ist ein Spiel, welches sich gern und wiederholt spielen lässt.

Wie spiele ich Inkognito:

Spielvorbereitung

Legen sie denn Spielplan in die Tischmitte. Stellt die Botschafterfigur auf das schwarze Startfeld der Botschaft. Jeder Spieler wählt eine Farbe und erhält seine 4 Spielfiguren, 8 Karten und 1 Reisepass in dieser. Die Karten teilen sich auf Identitätskarten, also wer man ist, und Gestaltskarten, also welche Spielfigur einen repräsentiert, auf. Der Reisepass wird als Sichtschutz verwendet. Setzt die Spielfiguren auf die Startfelder ihrer Farbe. Jeder Spieler erhält ein Notizblatt, notiert hier die Namen und Farbe der anderen Spieler. Nun werden die 12 grauen Geheimkarten auf ihre 3 Kategorien aufgeteilt und zufällig verdeckt an jeden Spieler ausgesteilt, so das jeder Spieler eine Karte aus jeder Kategorie hat. Diese Karten geben nun an, was seinen Charakter repräsentiert, also welche Identität er hat, welche Gestalt her hat und welche Mission er zusammen mit seinem bisher unbekannten Partner ausführen muss. Haltet diese Informationen von euren Mitspielern geheim.

Spielablauf

Der Startspieler beginnt. Nun führt er zwei Aktionen aus. Zunächst kann er seine Figur ziehen, wobei er das schwarz-weiße Phantom nimmt, schüttelt und die nun sichtbaren Kugeln geben an, wie der Spieler seine Spielfiguren ziehen kann. Für was genau welche Farbe steht, ist in der Spielanleitung genau erklärt. Orange bedeutet etwa, dass man eine Orangen Linie weiterziehen darf, während Weiß bedeutet, das man sowohl einen orangen Landweg oder auch auf dem blauen Wasserweg ziehen darf. Es ist nicht erlaubt, auf ein Feld zu ziehen, wo eine eigene Spielfigur schon steht.
Wenn man nun auf einem Feld landet, auf dem eine Spielfigur einer anderen Farbe steht, muss man diese befragen. Man kann entweder nach Identität oder nach Gestalt fragen. Bei Identität zeigt der befragte Spieler dem Befragenden 2 Identitätskarten und 1 Gestaltkarte, wenn nach Gestalt gefragt wurde, allerdings 2 Gestaltkarten und 1 Identitätskarte. Es muss aber immer jeweils eine dieser Karten der Wahrheit entsprechen! Man kann auch dem Botschafter fragen stellen, wobei man hier einem beliebigen Spieler befragt, der einem nun jeweils nur 2 Karten zeigt, wovon eine richtig sein muss.
Nach einer Befragung sollte man die ermittelten Informationen auf dem Notizblock eintragen. So kann man durch Ausschlussverfahren oder Logik herausfinden, welche Spieler welchen Charakter verkörpert. Es ist nicht erlaubt, dem selben Spieler zwei mal den gleichen Kartensatz bei einer Befragung zu zeigen. Nach einer Befragung verbannt man den befragten Charakter auf ein beliebiges unnummeriertes freies Feld. Um das Spiel zu gewinnen, muss man seinen Partner identifizieren, der auf de m Reisepass angegeben ist. Hierbei muss man durch erahnen und Logik herausfinden, welche der Partner ist und dann diesem dies auch auf irgendeine Art mitteilen. Wenn man gemeinsam weiß, was für Missionskarten der andere Spieler hat, weiß man auch, welche Mission man nun ausführen muss, und zwar immer die Mission, die auf dem Reisepass neben den beiden Buchstaben die euren Missionskarten entsprechen, angegeben ist.

Spielende

Das Team gewinnt, das als erstes gemeinsam ihre Mission erfüllt und dies zu den anderen Spielern beweißen kann.

Bilder zu Inkognito

 

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MiniInkognito (Abacus) D

Video zu Inkognito