Das verrückte Labyrinth

Ziel des Spiels „Das verrückte Labyrinth“:

Alle Ziele, die auf den gezogenen Karten angegeben sind, erreichen, indem man Gängekarten verschiebt.

Kurzbeschreibung „Das verrückte Labyrinth“:

„Das verrückte Labyrinth“ ist ein Mix aus Brett- und Legespiel für die ganze Familie für zwei bis vier Spieler. Der Autor Max Kobbert ist mitunter auch Wahrnehmungspsychologe und hat mit „Das verrückte Labyrinth“ ein Spiel geschaffen, bei dem es auf räumliches Denken und Konzentration ankommt, um zum Ziel zu kommen.

Die Spieler schlüpfen in die Rolle einer Hexe, eines Zauberers, einer Prinzessin sowie eines Zauberlehrlings, die sich in einem magischen Labyrinth befinden. Um den Ausgang zu finden, müssen sie sich auf die Suche nach geheimisvollen Gegenständen und Kreaturen machen, allerdings verschieben sich die Wände des Labyrinths immer wieder, weil auch die anderen Spieler versuchen, einen Weg raus zu finden. So muss man also nicht nur selbst seinen Weg bahnen, sondern auch die anderen am Ausbüxen hindern.

Eine vorgesehene Variante des Spieles besteht darin, die Suche zu erleichtern, indem man sich irgendeinen seiner Schätze aussuchen darf.

Spielen Erwachsene mit Kindern, kann man die Regeln dahingehend mischen, dass sich die Kinder eine beliebige Karte aussuchen dürfen, während die Erwachsenen die Reihenfolge einzuhalten haben.

  • Erscheinungsjahr: 1986
  • Autor: Max Kobbert
  • Illustrator: Herbert Lentz
  • Verlag: Ravensburger

Spielertyp:

  • Bluffspiel
  • Familienspiel
  • Partyspieler
  • Spaßspieler
  • Brettspiel
  • Legespiel
  • räumliches Denken
  • Konzentration

Spieleranzahl, Alter und Spielzeit:

  • 2-4 Spieler
  • ab 8 Jahren
  • 25-40 Minuten

Spielaustattung:

  • 1 Spielplan mit 16 festen Gängen
  • 34 lose Gänge-Karten
  • 24 Geheimniskarten
  • 4 detaillierte Kunststofffiguren (Hexe, Zauberer, Prinzessin und Zauberlehrling)

Auszeichnung(en):

  • Spiel des Jahres 1986: Auswahlliste
  • Spielklassiker
  • Verkaufsschlager bei Ravensburger

Fazit:

Supernettes Spiel für genau so wie Kinder als auch Erwachsene. Man kann sich gegenseitig unfreiwillig austricksen und räumliches Vorstellungsvermögen, sowie leichte logische Gedankengänge werden gefordert und gefördert. Außerdem ist es ein Spaßspiel für Kinder und für jeden Typ ist eine Sonderedition erhältlich von Schwammkopf bis Starwars.

Wie spiele ich „Das verrückte Labyrinth“:

Ziel des Spieles ist es, je nach gespielter Variante, als erster eine bestimmte Anzahl Schätze erreicht zu haben. Dazu werden die 24 Suchkarten gleichmäßig verdeckt unter den Mitspielern verteilt und jeder versucht nun abwechselnd, den auf seiner obersten Karte abgebildeten Gegenstand auf dem Spielplan zu erreichen. Doch zuvor muss er erst eine, Reihe des Labyrinths verschieben, anschließend darf er seine Spielfigur ziehen. Wessen Figur auf einer Seite hinausgeschoben wird, beginnt, als sei er unten herumgewandert auf der entgegengesetzten Seite des Spielfelds.

Spielvorbereitung

Der Spielplan muss vorbereitet werden, indem die Gängekarten gemischt und in absolut zufälliger Reihenfolge auf dem Spielplan angeordnet werden.
Jeder Spieler sucht sich die Spielfigur, die er am liebsten spielen möchte, und stellt diese den gleichfarbigen Eckpunkt auf dem Spielplan.

Die 24 Geheimniskarten werden durchmischt und verteilt, sodass jeder Mitspieler gleich viele Karten erhält. Jeder Spieler legt seine Geheimniskarten in einem Stapel verdeckt vor sich ab.

Die Spieler losen aus, wer beginnt.

Spielablauf

Es geht im Uhrzeigersinn reihum.

Der erste Zug des ersten Spielers besteht darin, die oberste Geheimniskarte seines Stapels aufzudecken und hinter vorgehaltener Hand anzuschauen. Die Geheimniskarte auf der ein Symbol ist, legt er verdeckt neben den Ablagestapel vor sich hin. Es geht nun darum, dieses gleiche Symbol auf dem Spielfeldplan zu erreichen.

Wer dran ist, nimmt die übrig gebliebene Gängekarte und verschiebt damit eine Labyrinth-Reihe nach Möglichkeit zu seinem Vorteil.

Vorteil bedeutet, dass direkt im Anschluss an das Verschieben, die Figur möglichst Richtung Geheimsymbol zu ziehen ist.

Erlaubte Züge:
Man darf die Spielfigur soweit bewegen oder nicht bewegen, wie man möchte, wobei das Labyrinth beachtet werden muss. D.h. man darf nur entlang der offenen Wege ziehen. Sobald eine Karte so liegt, dass eine Grenze entstanden ist, kann man selbstverständlich nicht weiter.
Mit dieser Kombination aus Karte an einer Stelle einschieben und dann die Spielfigur bewegen, arbeitet man alle seine Geheimsymbole ab.

In dem Moment, wo ein Spieler das Symbol auf dem Spielplan erreicht, das sich auch mit der Karte deckt, die er gerade verdeckt neben dem Ablagestapel liegen hat, dreht er sie, zum Beweis, dass er sein Ziel erreicht hat, um. Vor dem anschließenden Zug nimmt er die nächste Karte von seinem Ablagestapel, um zu erfahren, welches sein nächstes Ziel ist. Die Karte wird verdeckt angeschaut und ebenso vor dem Spieler abgelegt.

Spielende

Der Spieler, der als Erster alle Geheimniskarten umgedreht hat, d.h. alle Symbole auf dem Spielplan erreicht hat, gewinnt.

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Das verrückte Labyrinth

 

Bilder zu Das verrückte Labyrinth

 

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