Brikks Würfelspiel von Schmidt Spiele

Spielbeschreibung & Spielregeln

Das bekannte Automatenspiel„Brikks“ gibt es jetzt auch als Würfelspiel von Schmidt Spiele. Gespielt wird das Familienspiel mit Spielblättern und Würfeln – und weil es so handlich ist, kann es quasi überall gespielt werden. Das Würfelspiel wird ab einem Alter von acht Jahren empfohlen und kann mit bis zu vier Spielern gespielt werden. Vor allem Taktik und eine gute Portion Glück sind gefragt.

Verpackung und Lieferung des Würfelspiels „Brikks“

Innerhalb zwei Werktagen wurde das Schmidt-Spiel geliefert. Die Vorderseite des Kartons zeigt einen Teil des Spielblattes, auf dem der Spieler gerade voll in Fahrt ist und man erfährt auf den ersten Blick, dass man mit Stift und Würfeln spielen muss. Neben dem Titel und den Schmidt-Logo ist der Name des Autors „Wolfgang Warsch“ und die beiden Hinweise „Klein & Fein“ sowie „Gut gedreht ist halb gewonnen“ auf der Vorderseite des Kartons.

Auf der Unterseite erhält man eine kleine Einweisung in das Spiel. Neben einem QR-Code, um sich ein Video ansehen zu können, werden die Grundregeln: „Würfeln, Drehen, Punkten“ erklärt: „Tauche ein in die Welt der Spielekonsolen und begib dich auf die Jagd nach den passenden „Brikks“-Blöcken. Ein Würfelwurf entscheidet, welchen Block die Spieler auf ihrem Blatt einbauen müssen“, heißt es zu Beginn der Spielebeschreibung.

Der Autoren des Spiels ist Wolfgang Warsch, der Verlag ist Schmidt Spiele und für die Illustration und Gestaltung sind Anne Pätzke bzw. Leon Schiffer verantwortlich.

Im Karton befindet sich eine sechsseitige bebilderte Spielanleitung auf Deutsch sowie der Block mit den Spieleblättern, vier Stiften, den vier Spieleplättchen und zwei Würfeln.

Das Würfelspiel hat die Maße:

  • 17 cm Höhe der Spielblätter
  • 12 cm Breite der Spielblätter
  • 18 cm Höhe des Spielekartons
  • 13 cm Breite der Aufbewahrungsdose
  • 4 cm Tiefe der Aufbewahrungsdose

Der Preis des „Brikks“Würfelspiels von Schmidt Spiele

Die Würfelspielversion kostet derzeit (Stand November 2018) – je nach Anbieter – zwischen 8,85 und 15,81 Euro.

Gestaltung des „Brikks“Würfelspiels

Die Gestaltung des Spiels ist vor allem in blau- und lilatönen gehalten. Die Spieleblätter sind beidseitig bedruckt, sodass die eine Seite das Spielfeld in Form eines Automaten zeigt und die andere Seite die zur Auswahl stehenden Blöcke. Das Papier ist dünn und etwas rau.

Es gibt einen normalen und einen pyramidenförmigen Würfel in weiß bzw. schwarz dazu. Die Spieleplättchen sind aus Kunststoff, rund und durchsichtig.

Das Spielziel des „Brikks“Würfelspiels

Ziel der „Brikks“-Spieler ist es, Blöcke nach unten fallen zu lassen, und dadurch Reihen so komplett wie möglich zu machen. Dafür gibt es sogenannte Energiepunkte, die taktisch klug eingesetzt werden müssen, um durch das Bilden von Reihen bzw. das Schließen von Lücken so viele Punkte wie möglich zu erhalten. Gewonnen hat der, der am Ende die meisten Punkte gesammelt hat.

Die Spielvorbereitung des „Brikks“Würfelspiels

Jeder Spieler erhält zwei Blätter, einen der Stifte und ein durchsichtiges Spielplättchen. Eins der Blätter muss „umgedreht“ werden, sodass beide Seiten zu erkennen sind.

Auf dem Automatenblatt sieht man unter dem Monitor eine zweireihige Leiste, auf der eine 3 und eine 4 zu erkennen sind. Soll „Brikks“ zu zweit gespielt werden, werden die 3er- und 4er-Kreise auf der Energieleiste deaktiviert, in dem sie durchgestrichen werden. Beim 3er-Spiel wird nur die 4 durchgestrichen.

Ist das erledigt, wird der Startspieler nach eigenem Ermessen ausgewählt. Mit dem Spiel beginnen darf derjenige, der rechts neben dem Startspieler sitzt, woraufhin es dann gegen den Uhrzeigersinn weitergeht.

Jeder Spieler wirft nun einen Blick auf sein Block-Blatt und sucht sich in der ersten Spalte einen Block aus, woraufhin dieser auf das Automatenblatt übertragen wird. Damit alle mit unterschiedlichen Voraussetzungen anfangen müssen, darf immer nur ein Block ausgesucht werden, der noch von keinem der anderen Spieler benutzt wurde – auch nicht, wenn er gedreht werden sollte.

Der Spielablauf des „Brikks“Würfelspiels

Der Spieler, der gerade an der Reihe ist, bekommt beide Würfel, und kann, sollte ihm sein Wurf nicht gefallen, noch ein weiteres Mal mit beiden Würfeln sein Glück versuchen. Der Würfel mit den Zahlen sagt dabei an, in welcher senkrechten Reihe wir uns befinden (die Zahl, die an der Spitze steht) und der Farbwürfel bestimmt die waagerechte Reihe auf dem Blockblatt.

Ein Beispiel:Zeigt der Zahlenwürfel eine 2 und der Farbwürfel die schwarze Seite an, muss aus der zweiten Spalte, der schwarze Würfel genommen werden.

Ganz gleich, welcher Block ausgewählt wird, alle Spieler müssen ihn auf ihrem Blockblatt mit dem Spieleplättchen markieren und ihn zusätzlich auf ihrem Spielfeld einzeichnen, wo er hinpasst. Dabei muss man sich ein klassisches Tetris vorstellen, bei dem die Blöcke von oben nach unten fallen, er kann aber beliebig nach links und rechts verschoben werden. Es kann natürlich passieren, dass er an einem anderen Block „hängenbleibt“ oder nicht exakt in eine Lücke passt, weil er beispielsweise zu breit ist.

Jeder Spieler hat für sich die Möglichkeit, den Block zu drehen. Dafür muss er allerdings einen Energiepunkt abgeben, die er im Spiel auch zusätzlich sammeln kann. Zum Sammeln müssen die bunten Kreise mit den derselben Farbe Blöcken überdeckt werden – dann gibt es zwei Energiepunkte, die dann auf dem Spieleblatt auf der Energieleiste entsprechend markiert werden.

Energiepunkte können verwendet werden, damit der Spieler seinen Block drehen kann – allerdings nur einen pro Spalte. Dazu wird der Chip auf dem Blockblatt nach links oder rechts verschoben und der Energiepunkt auf der Leiste durchgestrichen. Wer 5 Energiepunkte gesammelt hat (und diese zu opfern bereit ist), kann sogar den ganzen Block durch einen anderen seiner Wahl ersetzen. 

Ein Beispiel: Wem der Block nicht wie gewürfelt gefällt, und ihn zwei Mal drehen möchte, muss dafür zwei Energiepunkte hergeben. Wer nur eine Spalte weiterrutscht, braucht nur einen opfern.

Bei Erreichen eines Energiepunktes, welcher ein „X“ trägt, muss ein Kreuz in der gelben Sonderpunkteleiste (das Feld darüber) gesetzt werden. Dies dient zur Freischaltung der Siegpunkte.

Weitere Sonderpunkte gibt es dadurch, dass z. B. mit dem neuen Block Lücken in Reihen geschlossen werden können.

  • 2 geschlossene Zeilen: 1 Sonderpunkt
  • 3 geschlossene Zeilen: 2 Sonderpunkte
  • 4 geschlossene Zeilen: 4 Sonderpunkte

Achtung:Hat ein Spieler das Glück, mehr als 14 Kreuze setzen zu können, ist an dieser Stelle Schluss mit den Sonderpunkten, weil man nicht mehr als die angegebenen 75 Punkte erreichen kann.

Wenn alles nichts hilft und der gewürfelte Block so ungünstig ist, dass er sich einfach nicht vernünftig einbauen lässt, hat der Spieler noch eine Bombe zur Verfügung. Das bedeutet, dass dieser Block nicht eingezeichnet werden muss, es aber auch keinen neuen gibt. Umso weniger Bomben benutzt werden, desto mehr Siegpunkte gibt es am Ende des Spiels.

Das Spielende:Wenn einer der Spieler keinen Block mehr setzen kann, ist für ihn das Spiel vorbei und die anderen spielen weiter. Sobald niemand mehr setzen kann, geht es an die Punktevergabe.

Die Punktevergabe: Gewertet werden nur die Reihen, in denen mindestens 8 Kreuze gesetzt worden sind. Dafür gibt es pro Kreuz jeweils 1 Punkt. Bei 9 Kreuzen sind es 2 Punkte und bei 10 Kreuzen je 5 Punkte. Im orangenfarbenen Feld werden die Punkte verdoppelt. Alle Werte können in der rechten Spalte neben dem Spielfeld eingetragen werden.

Danach werden sie als Siegpunkte gezählt. Hinzu kommen die Punkte der Sonderpunktleiste, der übrigen Bomben und je ein Siegpunkt der nicht genutzten Energiepunkte.

So gewinnt man:Die Summe der Siegpunkte bestimmt den Sieger.

Varianten

Schwierigkeit variieren

„Brikks“ kann auch leichter oder schwerer gespielt werden (bis zu Level 4). Hier beschrieben habe ich Level 2.

  • Level 1: Es gibt einen Energiepunkt, auch wenn ein Kreis einer anderen Farbe überdeckt wird.
  • Level 3: Wird ein andersfarbiger Kreis überbaut, verliert man einen Energiepunkt.
  • Level 4: Beim Überbauen eines andersfarbigen Kreises, werden zwei Energiepunkte abgezogen.

Duell

Möchte man sich nicht mit Siegpunkten im Duell messen, spielen die beiden Spieler einfach so lange, bis sie keinen Stein mehr setzen können. Die Sonderpunktleiste spielt keine Rolle. Dafür aber die X-Kreise der Energieleiste, oder wenn Reihen lückenlos zugebaut werden. Dann kann der Spieler bei seinem Gegner am Rundenende ein Kästchen mit einem „X“ versehen, welches dieser nach den bekannten Regeln setzen muss.  Auch ist es möglich, mehrere Miniblöcke zu erhalten, wobei diese sich dann maximal über die Ecke berühren dürfen und nicht zum Beispiel zu einem Block zusammengesetzt werden dürfen.

So gewinnt man: Am Ende werden sie Reihenpunkte zusammengezählt.

Solo-Spiel

Wer alleine „Brikks“ spielen möchte, muss auf eine Wurfwiederholung verzichten, bekommt dafür zum Start allerdings direkt einen Extra-Energiepunkt. Ansonsten ändern sich die Regeln nicht.

Vorteile des „Brikks“Würfelspiels

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Lässt sich immer wieder spielen
  • Praktisches Reiseformat mit Karton
  • Sehr einfache Spielregeln
  • Lässt sich in unterschiedlichen Varianten und Schwierigkeitsgraden spielen

Fazit zum „Brikks“Würfelspielsvon Schmidt Spiele

Wer Tetris und Co. liebt, wird auch das „Brikks“Würfelspiel lieben. Der Wiederspielreiz wurde von Schmidt mit 10 von 10 Punkten angeben und dem stimmen wir absolut zu. Durch die einfachen Regeln, können es sicher auch unter 8-Jährige spielen und es eignet sich für jede Gelegenheit, weil es zudem auch klein und handlich ist. Dass „Brikks“ dazu noch in unterschiedlichen Varianten gespielt werden kann, verleiht dem Spiel einen echten Suchtfaktor.