Mahé von franjos

Spielbeschreibung & Spielregeln

Wer nicht einfach nur spielen, sondern dabei auch ein wenig sein Glück provozieren möchte, ist im Genre der Würfelspiele genau richtig. Ein solches, welches auch für jüngere Kinder geeignet ist, ist „Mahé“ von franjos. Wir möchten Ihnen die Regeln des liebevoll gestalteten Spiels etwas näher vorstellen.

Verpackung und Lieferung des Würfelspiels „Mahé“

Bis das Spiel bei uns eintraf, dauerte es nur zwei Werktage. Der Spielekarton ist vor allem in blau gehalten und zeigt auf der Oberseite ganz oben den Namen „Alex Randolpf“, welcher der Autor des Spiels ist. Darunter steht in großen, gelben Lettern der Name des Spiels. Darunter befindet ein gezeichnetes Bild einer tropischen Insel, in deren Vordergrund zwei Schildkröten im Meer zu sehen sind. Um sie herum sind Wellen und drei blaue Würfel zu sehen. Die hintere Schildkröte lächelt und sucht den Blick der voderen, die allerdings etwas ängstlich bzw. unsicher schaut. Rechts in der unteren Ecke findet man das franjos-Logo.

Alle vier Seiten des Spielekartons sind mit dem Spielenamen, dem Gesicht der glücklichen Schildkröte und dem franjos-Logo bedruckt- Außerdem findet sich dort auch die Info, dass das Spiel ab sieben Jahren empfohlen wird und für zwei bis sieben Spieler geeignet ist.

Auf der Unterseite des Spielekartons finden wir wieder den Autoren- und Spielenamen sowie eine kleine Einleitung in das Spiel: „Fix um die Insel schwimmen, Eier ablegen und dafür Siegpunkte kassieren. Am schnellsten geht das mit drei Würfeln. Doch wie Würfel werden nacheinander geworfen und wehe die Summe wird höher als sieben. Dann heißt es noch einmal von vorne beginnen. Mahé hat alles, was zu einem idealen Familienspiel gehört: Spannung, Risiko, Taktik und Würfelglück. MAHÈ ist die Neuausgabe eines älteren Spiels. Bereits 1974 erschien es erstmals unter dem Titel „Känguruh“ und 1990 wurde es unter dem Titel „Die heisse Schlacht am kalten Buffet“ erneut veröffentlicht.“

Diese kleine Einleitung ist nicht nur auf Deutsch nachzulesen, sondern auch auf Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch und Spanisch.

Zudem wird angegeben, welcher Inhalt dabei ist:

  • 1 Spielplan
  • 3 Würfel
  • 7 Schildkröten-Figuren
  • 24 Gelege-Karten

Ganz unten auf dem Karton findet sich ein Hinweis, dass das Spiel nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet ist, weil es verschluckbare Kleinteile enthält. Außerdem erfährt man dort, dass für die Illustrationen Klemens Franz (Atelier198) und für die 3D-Shots Adreas Resh verantwortlich sind.

Das „Mahé“-Spielhat die Maße:

  • 43 cm Länge und Breite des Spielplans
  • 2 cm Höhe der Würfel
  • 4,5 cm Länge der Schildkrötenfiguren
  • 2 cm Höhe der Schildkrötenfiguren
  • 1,8 cm Breite der Schildkrötenfiguren
  • 9,2 cm Höhe der Spielekarten
  • 6 cm Breite der Spielekarten
  • 22 cm Tiefe und Breite des Spielkartons
  • 5 cm Höhe des Spielkartons

Der Preis des „Mahé“-Würfelspielspiels von franjos

Das Würfelspiel kostet derzeit (Stand November 2018) – je nach Anbieter – zwischen 20,99 und 22,01 Euro.

Gestaltung des Würfelspielspiels „Mahé“

Die Rückseite der Spielkarten ist in Weiß und einem zarten Blau gehalten. In der Mitte ist der Spielename aufgedruckt und darüber bzw. darunter jeweils das Gesicht der glücklichen Schildkröte  (einmal gespiegelt) vom Spielekarton, die direkt für gute Laune sorgt. Die andere Seite der sogenannten Gelegekarten besitzen ein Strandmotiv, auf dem auch Steine, Muscheln und Krebse  zu sehen sind. Außerdem besitzen sie eine Zahl und ein Bild von den Schildkröteneiern, von denen eins bis sechs Stück abgebildet sein können.

Die Schildkrötenfiguren und die Würfel sind aus Holz und sehr sauber verarbeitet. Während die Würfel dunkelblau sind, sind die Schildkröten in hellblau, gelb, rot, grün und lila lackiert.

Das Spielbrett zeigt eine tropische Insel, die rundherum von Wasser umgeben ist und von Schildkröten umkreist wird.

Das Spielziel des Würfelspielspiels „Mahé“

„Mahé“ wird in zwei Runden gespielt. Das Ziel ist, mit seiner Schildkröte so viele Eier wie möglich abzulegen, um das Spiel zu gewinnen.

Die Spielvorbereitung des Würfelspielspiels „Mahé“

Zuerst sucht sich jeder Spieler eine Schildkröte mit seiner Lieblingsfarbe aus, die anschließend auf da Floß neben dem Spielplan gesetzt wird, wo die „1“ steht. Als nächstes müssen die Gelegekarten ordentlich gemischt werden, damit Sie als verdeckter Stapel auf das Gelegefeld gelegt werden können (da Feld, auf dem die „7“ steht). Die oberen vier Karten werden vom Stapel genommen und kommen verdeckt zurück in die Schachtel. Die Karte, die sich nun ganz oben befindet, wird aufgedeckt, und ein Spieler, der anfängt, wird bestimmt und erhält die drei Würfel.

Der Spielablauf des Würfelspielspiels „Mahé“

Um seine Schildkröte um die Insel bewegen zu können, was übrigens gegen den Uhrzeigersinn passiert, muss gewürfelt werden. Dabei muss jeder Würfel einzeln geworfen werden, am Ende darf aber kein Wert über Sieben rauskommen. Der Spieler hat dabei die Möglichkeit, auch nach dem ersten oder zweiten Wurf aufzuhören, wenn es ihm zu riskant wird. Wer sein Glück verspielt hat, muss die Schildkröte zurück auf das Floß setzen und die Würfel an den nächsten in der Reihe abgeben.

Wie viele Felder man sich mit seiner Schildkröte bewegen darf, hängt von dem gewürfelten Wert ab. Bei einem Würfel ist es das Augenpaar, bei zwei Würfeln wird der Wert verdoppelt. Bei drei Würfeln ist es der gewürfelte Wert mal drei.

Selbstverständlich dürfen andere Spieler überholt werden. Interessant wird es, wenn zwei oder mehr Schildkröten auf einem Feld landen. Der „Nachzügler“ muss seine Figur dann auf die erste stapeln. Ist der erste Spieler am Zug, gilt es sich zu entscheiden, ob dieser zwei- oder sogar drei Mal die Würfel werfen muss – entschieden wird das vom Nachzügler. Haben beide Spieler Glück, wirft er unter einem Wert von sieben und beide Schildkröten schwimmen weiter – haben beide Pech, müssen sie zurück aufs Floß und von vorne beginnen. Dies gilt allerdings immer nur für die Schildkröte, die gerade an der Reihe ist (wenn mehr als zwei aufeinandersitzen) – die unter ihr zählen nicht mit zum Zug.

Die Gelegekarten kommen dann ins Spiel, wenn sie von einer Schildkröte erreicht werden. Dann erhält der Spieler die oberste Karte, legt diese verdeckt vor sich hin und deckt die nächste auf dem Stapel auf. Sollten mehrere Schildkröten passieren, erhält der Spieler die Karte, der sich ganz oben aufgereiht hat.

Die erste Runde endet, wenn alle Gelegekarten aufgenommen wurden. Danach wird die Karte des Gelegefelds aufgedeckt. Die Spieler machen sich wieder an die Aufgabe, dieses Feld zu erreichen – der erste, der das 7-er-Gelege erreicht, erhält auch diese Eieranzahl. Danach zählen alle ihre gelegten Eier.

Gewonnen hat der Spieler, dessen Schildkröte die meisten Eier legen könnte.

Variationen

Sollten nur zwei oder drei Spieler spielen, empfiehlt es sich, mit zwei Schildkröten auf Gelegejagd zu gehen. Andernfalls wird der Spaß des Mittragens gemindert. Möchte man so spielen, wird erst für die erste und dann für die zweite Schildkröte gewürfelt – Gelegekarten gelten aber für beide zusammen.

Außerdem kann Mahé auch in der Variante gespielt werden, dass statt eines weiteren Würfelwerfens eine Gelegekarte gesetzt wird, um die Schildkröte zu versetzen. Die Eier gelten dann als Augenpaar. Allerdings bleibt es hier auch bei der Siebenerregel. Die eingesetzten Gelegekarten werden dann aus dem Spiel entfernt. Wenn sich mehrere Schildkröten gestapelt haben, darf zwar der, der ganz oben sitzt, eine Gelegekarte einsetzen, aber der Spieler mit der unteren Schildkröte muss das nicht tun.

Vorteile des Würfelspielspiels „Mahé“

  • Einfache Regeln
  • Trainiert das Vorausdenken
  • Macht eine Menge Spaß
  • Die Spielfiguren sind aus Holz und nicht aus Plastik
  • In verschiedenen Variationen spielbar

Fazit des Würfelspielspiels „Mahé“von franjos

 „Mahé“von franjos ist sehr ansprechend designt und macht eine Menge Spaß. Es ist gleichermaßen für jung und alt geeignet und hat eine gute Spiellänge, die auch für Kinder nicht zu lang erscheint. Das Spiel kann in zwei Varianten gespielt werden, um es noch etwas kniffliger zu machen, was vor allem den Strategen unter Ihnen besonders gefallen wird – und trotzdem eignet es sich auch für diejenigen, die sonst nicht viel spielen und keine Lust haben, sich lange mit einem Regelwerk zu beschäftigen.