Stone Age von Hans im Glück

Stone Age im neuen Design: Stone Age – Jubiläumsedition

Kaum zu glauben: Das Strategiespiel „Stone Age“ feiert sein 10-jähriges Jubiläum! Anlässlich dieses Geburtstages entschied sich der Verlag „Hans im Glück“ das Spiel zu überarbeiten und als „Stone Age – Jubiläumsedition“ herauszubringen und euch ein neues Gefühl für eine „aufregende Reise in die Vergangenheit“ zu ermöglichen.

Ob das gelungen ist, erfahrt ihr hier. Wir haben uns für euch das Spiel genauer angesehen und verraten euch, ob sich die Neuanschaffung auch dann lohnt, wenn ihr das Spiel bereits besitzt.

Spieleinfos zu „Stone Age“ von Hans im Glück

Kurzbeschreibung laut Hans im Glück

Wahrlich hart waren die Zeiten, als unsere Vorfahren noch gebückt hinter dem Holzpflug hergingen. Aber der Fortschritt ließ sich schon damals nicht aufhalten. Gute Werkzeuge und ertragreiche Pflanzen machten die Arbeit einfacher und das Leben angenehmer.“ Quelle: Spielekarton

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  • Verlag: Hans im Glück
  • Autor: Bernd Brunnhofer
  • Illustration: Michael Menzel
  • Erschienen: 2018
  • Artikelnummer: 48282
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Auszeichnungen

  • nominiert für das Spiel des Jahres 2008
  • 2. Platz Deutscher Spielepreis 2008

Ziel des Spiels

Eure ehrenvolle Aufgabe ist es, euer Dorf wachsen zu lassen. Das klingt einfacher, als es ist, denn es bedarf einiger Arbeit und taktisch klugen Entscheidungen. Habt stets ein Auge auf euren Stamm, versorgt ihn mit Nahrung und Werkstoffen und bleibt am Puls der Zeit.

Spielertyp

Spieleranzahl, Alter und Dauer

  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 10 Jahren
  • rund 60 bis 90 Minuten

Außerdem ist auf der Rückseite ein aufgebautes Stone Age in der Winterversion zu sehen und man erfährt, was sich zum „Original“ von 2008 verändert hat.

Inhalt

  • 138 hochwertige Holzfiguren
  • 120 detaillierte Plättchen
  • 40 illustrierte Spielkarten
  • 7 Würfel
  • 4 Spielertableaus
  • je 1 Würfelbecher aus Leder, Spielplan, Spielregeln, Beiblatt.

Unterschied zur Standardausgabe

  • grafische Überarbeitung
  • inkl. 2 Minierweiterungen
  • neu designte Spielfiguren jeder Farbe.

Der Preis des Strategiespiels „Stone Age Jubiläumsedition“ von Hans im Glück

Das Spiel „Stone Age“ als Jubiläumsedition kostet derzeit – abhängig vom Anbieter – zwischen rund 49 und 60 Euro. Die UVP liegt es bei rund 54 Euro.

So spielt ihr „Stone Age Jubiläumsedition“

Spiel startklar machen

Nach dem Hinlegen des Spielplans und der Spielertableaus vor euch Spielern, verteilt ihr die Vorräte auf dem Spielplan:

  • 63 Nahrungsplättchen: linke obere Ecke.
  • Rohstoffe (Holz, Lehm, Stein und Gold): links nach rechts auf die Felder mit dem jeweiligen Symbol
  • Werkzeuge: in zwei Stapeln ins Dorf gelegt
  • Zivilisationskarten: gemischt und auf einen Stapel neben den Spielplan
  • Vier Zivilisationskarten: aufgedeckt auf die vier Felder rechts unten in der Ecke
  • Gebäudekarten: gemisch auf die Felder links neben

Achtung: Wollt ihr nicht mit der Erweiterung „Die Iglus“ spielen,, braucht ihr die Iglu-Karten nicht.

Zum Schluss wählt jeder seine Lieblingsfarbe, stellt jeweils seine seiner Figuren auf die 0 auf der Zähl- und Ackerleiste auf dem Spielplan. Auf das Spielertableau stellt ihr fünf weitere Figuren, sowie 12 Nahrung, die ihr vom Spielplan nehmt.

Anfangen darf der jüngste Spieler, der sich die Startspielfigur nimmt.

Der Spielablauf von „Stone Age Jubiläumsedition“

Jede Runde besteht aus drei Phasen, die immer gleich ablaufen. Zuerst setzt ihr die Personen (Spielfiguren), dann führt ihr eine Aktion aus und anschließend erhaltet ihr Nahrung für euren Stamm.

1. Phase: Setzen der Personen

Der Spielplan unterteilt sich in mehrere Orte:

  • Dorf (Werkzeugmacher, Hütte und Acker)
  • Rohstoffe (Holz, Lehm, Stein und Gold)
  • Gebäude

Der Startspieler darf als Erstes einen oder mehrere seiner Personen auf einen Ort seiner Wahl setzen. Dies macht jeder von euch so lange, bis ihr keine mehr setzen könnt. Achtet dabei auf die Ringe, denn nur so viele Personen können dort stehen. Eine Ausnahme bildet der Jagdplatz.

2. Phase: Aktionen ausführen

Anschließend folgt die Aktionsphase, mit der auch wieder der Startspieler beginnt. Die Orte arbeitet ihr nacheinander ab. Abhängig vom Standort der Personen, könnt ihr unterschiedliche Aktionen ausführen.

Beispiele: Beim Werkzeugmacher könnt ihr euch ein Werkzeug nehmen,, welches ihr das gesamte Spiel behaltet und womit ihr den späteren Würfelwurf anpassen könnt. Die Hütte bietet euch die Möglichkeit, euren Stamm aufzustocken.

3. Phase – Volk ernähren

Sobald alle Personen wieder von der Sammelei zu Hause sind (= auf den Tableaus stehen), geht es an die Arbeit, den Stamm zu ernähren. Jede Person erhält pro Runde 1 Nahrung.

Ihr nehmt euch Nahrung aus dem Vorrat und gebt welche zurück und händelt die Situation, wenn ihr nicht genug Nahrung habt.

Neue Runde

Nachdem ihr euer Volk ernährt habt, geht es an eine neue Runde, beginnend mit dem linken Mitspieler des Startes. Rückt die Zivilisationfelder nach rechts auf freie Felder und bestückt die freien mit neuen Karten. Dreht die Werkzeuge um und setzt die Personen erneut.

Das Spielende und Punkteauswertung

Das Ende des Spiels läutet sich auf zwei Weisen ein: Entweder ist ein Zivilisationskartenstapel oder einer der Gebäudestapel leer.

Für jeden Rohstoff, der sich auf dem Tableau befindet, gibt es einen Punkt. Für die weitere Punkteauswertung nutzt ihr die unteren Bereiche der Zivilisationskarten. Abhängig vom Hintergrund (Grün oder Sandfarbend) gibt es unterschiedliche Typen, die verschiedene Punkte bringen.

 Die grünen Karten besitzen acht Kultursymbole. Je nachdem, wie viele ihr davon habt multipliziert ihr sie mit sich selbst, woraufhin ihr die Person auf der Zählleiste entsprechend vorrückt.

Beispiel: 5 Kultursymbole machen 25 Schritte (5×5=25).

Die gelben Karten unterteilen sich in vier Typen, welche ihr durch die Abbildung einer Person und einem Spielelement unterscheiden könnt. Summiert die Personen eines Typs und multipliziert sie mit dem Wert des Spielelements (z. B. Ackerleiste). Anschließend muss die Person auf der Zählleiste entsprechend vorrücken.

Beispiel: 5 Bauern, Feld 7 auf der Ackerleiste mach 35 Schritte.

Gewonnen hat der Spieler, der auf der Zählleiste am weitesten nach vorne rücken konnte. Gibt es einen Gleichstand, gewinnt der Spieler mit den meisten Nahrungserträgen und Werkzeugen. Sollte auch dabei ein Gleichstand entstehen, haben alle gewonnen, die denselben Wert haben.

Änderungen bei zwei oder drei Spielern

Spielt ihr nur zu zweit, dürft ihr nur zwei Orte im Dorf besetzen und bei den Rohstoffen darf nur ein Spieler pro Rohstoff stehen. Spielen drei Spieler, dürfen ebenfalls nur zwei Orte im Dorf besetzen. Bei den Rohstoffen können sich jeweils zwei Spieler versammeln.

Wintervariante

Soll ein Wintergebäude gekauft werden, müssen entsprechend die abgebildeten Rohstoffe abgegeben werden. Außerdem müsst ihr zusätzlich 1 Stein abgeben, wofür es fünf Punkte extra gibt. Was es für das Gebäude selbst gibt, könnt ihr in der linken Ecke ablesen. Entsprechend rückt die Person weiter vor.

Wer eine Zivilisationskarte erwirbt, muss 1 Gold abgeben, erhält allerdings 6 Punkte. Die Person rückt 6 Felder weiter vor.

Mini-Erweiterung – Die wilden Tiere

Fügt zu Beginn die 4 wilde Tiere-Karten zu den Zivilisationskarten hinzu. Die vier oberen Karten deckt ihr auf und legt sie auf die Spielplanfelder. Trefft ihr auf ein wildes Tier, legt ihr sie neben den Spielplan und das Dorf ist für mindestens eine Runde bedroht. Wer eine Würfelaktion der Karten zieht, muss von der erwürfelten Summe einen gewissen Wert abziehen. Welcher das ist, hängt von dem wilden Tier (1-3) ab. Entsprechend fällt der Ertrag aus.

Wilde Tiere werden in die Flucht geschlagen, in dem sich eine Person pro Mitspieler um das Tier rottet. Wer an der Reihe ist, kann sich auf den Ring des Tieres setzen, dies geht reihum, bis alle Ringe besetzt sind.

Danach geht das Spiel wie gewohnt weiter, indem Aktionen ausgeführt werden und die Personen auf den Tableaus angekommen sind, wird die Personenanzahl beim wilden Tier gezählt. Wenn es freie Plätze gibt, bleibt es aktiv. Sind alle besetzt, gilt es als vertrieben. Dann bekommt der Spieler so viele Würfel, wie Personen bei dem Tier standen. Entsprechend des Würfelwertes gibt es eine Belohnung, die auf der Karte des Tieres angezeigt ist. Alternativ darf auch so getan werden, als hätte man eine Eins gewürfelt und dafür dann 3 Felder vorrücken.

In der Ernährungsphase muss die Person, die beim wilden Tier steht, nicht ernährt werden. Wird in einer neuen Runde wieder ein wildes Tier aufgedeckt, und das andere ist noch nicht vertrieben, wird die Karte unter die erste geschoben und später bekämpft.

Mini-Erweiterung – Die Iglus

Möchtet ihr „Die Iglus“ spielen, legt ihr die vier Iglus neben den Spielplan. Sie sind wie Gebäude zu behandeln, die jeweils Platz für eine Person bieten. Wer eine Aktion ausführt, muss die entsprechenden Rohstoffe auf den Spielplan legen und die Person auf der Zählleiste kann die angegebenen Felder auf der Iglukarte vorrücken.

Iglus lösen kein Spielende aus, wenn sie aufgekauft wurden und zählen auch nicht als Multiplikationsfaktor in die Schlusswertung für die Hüttenbauer auf den sandfarbenen Zivilisationskarten.

Darum mögen wir „Stone Age Jubiläumsedition“

  • einfach geschriebene und viel bebilderte Spieleanleitung
  • schöne, detailverliebte Gestaltung
  • verschiedene Varianten spielbar
  • Sommer- und Winterkarte
  • vielfältige Verläufe für immer wiederkehrenden Spielspaß

Unser Fazit zur „Stone Age Jubiläumsedition“ von Hans im Glück

Mehr Glück als Strategie wird bei „Stone Age“ gefordert, denn vieles hängt vom Würfel ab, wobei Taktik nicht ganz außer Acht gelassen werden sollte. Die Verteilung der Personen und Käufe der Zivilisationskarten und Gebäude will gut geplant sein. Alles in einem ist „Stone Age“ ein wirklich schönes Gesellschaftsspiel, welches mit recht einfachen Regeln und einer Reuhe von Variationsmöglichkeiten begeistert.

„Stone Age Jubiläumsedition“ Spielanleitung herunterladen (kostenlos)

Stone-Age-Jubilaeumsedition-Spielanleitung