Wild Life Spiel: Regeln und Anleitung für das Zoo-Brettspiel
Wild Life ist ein klassisches Würfel- und Brettspiel von Ravensburger für 3 bis 5 Spieler ab 10 Jahren: Als Zoodirektoren reist ihr um die Welt, sammelt Tierkarten, tauscht und handelt in fremden Zoos und bringt die Tiere in den eigenen Gehegen unter.
Stand · Redaktionell geprüft
- 3-5 Spieler
- ab 10 Jahren
- ca. 90 Min.

Wer zuerst alle 12 Gehege seines Zoos besetzt hat, gewinnt.
| Spieler | 3 bis 5, ein Spieler kann Spielleiter sein |
|---|---|
| Alter | ab 10 Jahren |
| Dauer | etwa 90 Minuten |
| Verlag | Ravensburger, Nr. 6025 215 7, mit Edition Carlit Zürich |
| Autor | Peter Ryhiner |
| Material | Spielplan, 4 Figuren, 48 Tierkarten, 48 Bild-Plättchen, 28 Chips, 20 Hafen- und 20 Transportkarten, Spielgeld, 2 Würfel |
| Regelstufen | Kinderregel, Regel mit Geld, Meisterregel mit Tierhändlern |
| Ziel | als Erster alle 12 Gehege besetzen |
| Spielart | Brettspiel, Würfelspiel |

Wild Life Spielanleitung als PDF herunterladen.
Wild Life Spielablauf in fünf Schritten
So läuft eine Partie Wild Life nach der Regel mit Geld ab:
- Zoos verteilen
Wer am höchsten würfelt, wählt zuerst einen Zoo. Jeder Zoo bekommt sein Startkapital, der Spielleiter verwaltet Kasse, Karten und Chips.
- Würfeln und reisen
Reihum wird gewürfelt und auf der Reiseroute um die Welt gezogen. Jedes Tierfeld, Schiff und jeder Leuchtturm ist ein Schritt.
- Tiere kaufen
Auf einem Tierfeld darf man die Tierkarte zu den Fangkosten kaufen, auch wenn das Tier nicht in den eigenen Zoo passt.
- Zoos besuchen und handeln
An jedem Zoo muss man anhalten, pro mitgeführtem Tier eine Gebühr zahlen und darf tauschen, kaufen und verkaufen.
- Gehege besetzen
Im eigenen Zoo werden passende Tiere mit Bild-Plättchen abgedeckt. Wer zuerst alle 12 Gehege besetzt hat, gewinnt.
Was ist Wild Life?
Wild Life ist ein Reise- und Handelsspiel rund um Tierschutz und Zoos. Der Spielplan zeigt eine Route über fünf Kontinente mit Tierfeldern, Häfen, Schiffen und vier Zoos; Start ist Morges in der Schweiz, der Sitz des WWF. Das Spiel lässt sich in drei Schwierigkeitsstufen spielen: ohne Geld für Kinder, mit Geld und Ereigniskarten für Größere und mit Tierhändler-Stationen für Geübte.
Spielmaterial
Laut Anleitung enthält die Schachtel:
- 1 Spielplan mit Weltreiseroute und vier Zoos
- 4 Spielfiguren
- 48 Tierkarten
- 48 Bild-Plättchen zum Abdecken der Gehege
- 28 Kunststoff-Chips
- 20 Hafenkarten und 20 Transportkarten
- Spielgeld
- 2 Würfel
- 1 Spielanleitung, auch als Download
Wild Life Regeln im Detail
Spielleiter und Zoos
Es gibt vier Zoos mit je 12 Gehegen: den Kinder-Zoo, den Dickhäuter- und Reptilien-Zoo, den Affen- und Vögel-Zoo sowie den Raubkatzen- und Bären-Zoo. Der Spielleiter verwaltet Tierkarten, Chips und Plättchen und entscheidet Streitfragen. Bei 3 Spielern leitet einer und die beiden anderen besitzen je zwei Zoos, bei 4 Spielern spielt der Spielleiter mit, bei 5 Spielern leitet einer und vier besitzen je einen Zoo.
Spielregel für Kinder
Gespielt wird ohne Geld, Hafen- und Transportkarten. Wer auf ein Tierfeld kommt, bekommt die Tierkarte geschenkt. In fremden Zoos wird Karte gegen Karte getauscht. Wer in Morges vorbeikommt, erhält die oberste Tierkarte seines Zoos, bei genauer Landung zwei. Ist ein Tierfeld schon vergeben, legt man einen Chip darauf; wer später dort landet, muss dem Chip-Besitzer eine passende Tierkarte abgeben oder zwei Runden auf Mauritius, der Insel der ausgestorbenen Tiere, aussetzen.
Spielregel mit Geld und Ereigniskarten
Jeder Zoo erhält ein eigenes Startkapital: Kinder-Zoo 80.000, Dickhäuter- und Reptilien-Zoo 70.000, Affen- und Vögel-Zoo 60.000, Raubkatzen- und Bären-Zoo 55.000. Tierkarten werden zu den Fangkosten gekauft. Auf Leuchttürmen wird eine Hafenkarte, auf Schiffen eine Transportkarte gezogen. Wer an einem fremden Zoo hält, zahlt pro mitgeführtem Tier 300, ab sechs besetzten Gehegen des Besitzers 600. Ein Chip auf einem vergebenen Tierfeld kostet 2.000 und zwingt spätere Besucher, dem Besitzer ein passendes Tier zu verkaufen. Wer in Morges vorbeizieht, erhält eine passende Tierkarte und einen Forschungsbeitrag von 2.000.
Der Große Panda
Der Panda liegt abseits der Route. Wer ihn fangen will, unterbricht die Reise in Shanghai und erreicht das Panda-Feld mit einer ungeraden Zahl; zurück geht es nur mit einer geraden.
Spielende
Wer zuerst alle 12 Gehege seines Zoos besetzt hat, gewinnt. Um die weiteren Plätze könnt ihr weiterspielen oder sie nach der Zahl der untergebrachten Tiere vergeben.
Varianten
In der Meisterregel kommen die vier Tierhändler-Stationen Asunción, Dakar, Sidney und Hyderabad hinzu. Wer zuerst dort vorbeikommt, darf eine Station kaufen; jeder höchstens eine. Landet ein Mitspieler auf der Station, verkauft der Besitzer ihm Tiere aus seinem Gebiet zum halben aufgedruckten Wert und verdient dabei als Zwischenhändler.
Wild Life Spielregeln als PDF
Die Originalanleitung von Ravensburger mit allen drei Regelstufen könnt ihr hier lesen und herunterladen:
Wild Life Spielanleitung als PDFWissenswertes zu Wild Life
Wild Life entstand in Zusammenarbeit mit der Edition Carlit in Zürich und ist dem Artenschutz gewidmet; die Insel Mauritius steht im Spiel für die ausgestorbenen Tiere wie den Dodo. Viele Spieler suchen heute nach der alten und der neuen Ausgabe; diese Seite beschreibt die Regeln der Ravensburger-Ausgabe aus der Anleitung.