Hase und Igel

Ziel des Spiels „Hase und Igel“:

Als erster das Ziel erreichen.

Kurzbeschreibung „Hase und Igel“:

„Hase und Igel“ entstammt der Idee des Spieleautors David Parlett, welcher ein spannendes Wettrennen in Form eines Brettspiels geschaffen hat. Dabei geht es aber nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um Taktik und die Langsamkeit zur richtigen Zeit – gewinnen kann also jeder Spieler. Um voranzukommen muss euer Hase Karotten abgeben, doch der Vorrat muss bis zum Ziel reichen! Also plant lieber genau, sonst müsst ihr euch indem Renne etwas zurückfallen lassen um wieder zu Kräften zu kommen.

Spielertyp:

Spieleranzahl, Alter und Spielzeit:

  • 2-6 Spieler
  • ab 10 Jahren
  • 30 – 45 Minuten

Spielaustattung:

  • 1 Spielplan
  • 87 Karottenkarten
  • 18 Salatkarten
  • 15 Hasenkarten
  • 6 Spielfiguren
  • 6 Rennkarten

Fazit:

Ein Spieleklassiker, der nicht nur Kindern Freude bereitet, sondern auch Erwachsenen. Da geplant und vorrausschauend gedacht werden muss ein Spaß für Jung und Alt!

Wie spiele ich „Hase und Igel“:

Spielvorbereitung

Abhänging von der Spieleranzahl erhält jeder Spieler:

3 – 5 Spieler:

  • 68 – 98 Karotten
  • 1 Rennkarte
  • 3 Salatkarten
  • 1 Spielfigur

2 Spieler:

  • 98 Karotten
  • 5 Salatkarten
  • 2 Spielfiguren

Die Karotten, die übrig bleiben, werden nach Werten geordnet und kommen auf die Felder, die der Spielplan vorgibt.

Nun werden noch die Hasenkarten gemischt und verdeckt neben den Spielplan gelegt.

Spielablauf

Wichtig zu wissen ist, dass auf jedem Feld immer nur eine Figur stehen darf, daher ist nur das Ziehen auf freie Felder möglich bzw. besetze Felder zu überspringen – zählen tun sie allerdings trotzdem.

Das Vorwärtsziehen kostet die Spieler Karotten, das Rückwärtsziehen bringt Karotten ein. Für das Ziehen selbst gelten ebenfalls noch weitere Regeln, die während des Spiels beachtet werden müssen – alles in Abhängigkeit der Karotten, die als Kraftfutter dienen, um ins Ziel zu kommen.

Allerdings gibt es auch „Spezialfelder“, mit denen sich die Spieler Karotten erarbeiten können.

Sollten einem die Karotten ausgehen, und kein Zug auf ein Igelfeld möglich sein, gibt es keine Karotten. In dem Fall geht es vom Start von vorne los, mit der Abzahl an Karotten, die es zu Beginn hab – aber keinen Salat.

Spielende

Sobald man über das letzte Feld huschen und bezahlen kann, endet das Spiel. Er ist nun in der ersten Position, was vor allem für die anderen Spieler wichtig ist.

Sofern allerdings noch Salat vorhanden ist, darf man nicht ins Ziel einlaufen – und zu viele Karotten dürfen ebenfalls nicht gebunkert sein. Abhängig vom Ziellauf dürfen nur eine gewisse Anzahl noch im persönlichen Vorrat sein.

Vor dem Ziel sollte sich also noch ein Weg überlegt werden, wie man sie loswerden kann: z. B. durch ein Karottenfeld oder durch ein Igel-Feld.

Variante(n)

Wer zu Zweit spielt, spielt abwechselnd und mit einer der beiden Figuren. Grundsätzälich kann man immer frei wählen, mit welcher Figur man als nächstes zieht, es sei denn, dass eine auf einem Salat-Feld steht.

Sieger ist der, der zuerst beide Figuren ins Ziel bringt. Bei dem ersten Einzug ist die Anzahl der Karotten unwichtig, beim zweiten dürfen es allerdings nicht mehr als 20 Stück bzw. 30 bei der dritten Position usw.

Auszeichnung(en):

  • 1979 als „Spiel des Jahres“
  • Goldener Pöppel
  • Hall of Games

Hase und Igel Spielregeln herunterladen

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