Triominos

„Triominos“ – Domino mal anders

„Triominos“ ist ein schon recht alter Spieletitel, der auch als „Domino 2.0“ bezeichnet wird. Das Legespiel findet auch nach rund 60 Jahren nach seiner Erscheinung immer noch viel Anklang unter euch Legespielfans, weswegen wir euch „Triominos“ selbstverständlich vorstellen.

Erfahrt hier alles, was ihr über das Spiel wissen solltet sowie weitere spannende Fakten.

Kurzbeschreibung „Triominos“

„Triominos“ hat mehrere Namen: Tri-Ominos, 3-Omino, Trimino oder auch Tridomino). Das kommt daher, weil man es mit Domino vergleicht, die Spielsteine aber nicht vier, sondern drei Ecken besitzen.

Man könnte das Spiel als eine Art Zusammenarbeit sehen, denn zwar hat sich Allan Cowan die Regeln um die 1960er Jahre ausgedacht, das Domino-Spiel mit den dreieckigen Spielsteinen entstammt allerdings der Idee Frank H. Richards, der diese auch 1885 patentieren ließ.

„Triominos“ spielt ihr mit 56 dreieckigen Steine (oder 76, wenn ihr eine große Version wählt). Jeder Stein mit den Zahlen 1 bis 5 kommt nur einmal vor. Der Stein mit 3x der Zahl 5 ist folglich der höchste Stein. Es gibt auch einen Stein mit einmal der Zahl 0 und 2 x der Zahl 3. Bei allen Varianten kommt man auf 76 Steine. In der Standardversion spielt ihr nur mit den Stein, bei denen die Zahlen im Uhrzeigersinn aufsteigend sortiert sind.

  • Verlag: u. a. Goliath
  • Autor: Allan Cowan
  • Erscheinungsjahr: 1960er (erstmals)

Ziel des Spiels „Triominos“

Euer Ziel ist es, die meisten Punkte zu ergattern. Das erreicht ihr durch kluges Anlegen der Steine.

Spielertyp

  • Legespiel
  • Strategie
  • Spaßspieler

Spielaustattung

  • 56 dreieckige Spielstein oder 76 dreieckige Spielsteine (große Variante)

So spielt ihr „Triominos“

Spiel startklar machen

Ihr wählt einen „Schiedsrichter“ bestimmt, der eine Punkteliste für alle Spieler führt.

Alle Steine liegen verdeckt in der Mitte des Tisches (genannt Topf) und werden gut gemischt. Eure Spielsteine zieht ihr euch aus dem Topf nach folgendem Vorgehen:

  • 2 Spieler: jeder 9 Steine
  • 3 bis 4 Spielern: je 7 Steine
  • 5 bis 6 Spielern: je 6 Steine

Um auszuknobeln, wer von euch anfangen darf, nimmt sich jeder einen weiteren Stein aus dem Topf und zeigt ihn den anderen. Wer von euch den höchsten Wert hat, beginnt. Die Steine legt ihr wieder in den Topf.

So funktionierts

Euer ausgeloster Startspieler legt einen zufällig gewählten Stein aus der Ablage offen auf den Tisch. Im Uhrzeigersinn legt ihr weitere Steine an, wobei sich die Werte aneinanderpassen müssen. Jeder Stein muss mit einer Kante an einen bereits abgelegten Stein passen. (Beispiel: 2 zu 2 und 4 zu 4)

Kann oder will niemand einen Stein anlegen, so muss der gerade aktive Spieler einen Stein „kaufen“. Dazu zieht er einen aus dem Vorrat und verliert dafür Punkte. Dies könnt ihr maximal 3 Mal machen, wobei jeder aufgenommene Stein 5 Strafpunkte kostet, die der Schiedsrichter notiert.
Wird nach 3 gezogenen Steinen immer noch nicht gelegt, so kassiert er 25 Strafpunkte und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Sollte er aber einen Stein legen, so wird die Summe des Steins zu den Strafpunkten addiert. Die Punktezahl kann demnach negativ oder positiv sein.

Sollte kein Spieler einen Tripelstein haben oder legen wollen, legt der Spieler mit der höchsten Summe den ersten Stein. Sollten 2 Spieler die gleiche Zahlsumme besitzen, legt wiederum der Spieler mit der nächst höchsten Zahlsumme seinen Stein.

Punktvergabe

  • Letzten Stein legen: 25 Bonuspunkte
  • 40 Bonuspunkte: Für eine Brücke (eine passende Kante und eine passende Ecke )
  • Der Spieler, der als ersten Stein der Nullerstein, also Tripel-0 (Null) legt, bekommt: 40 Punkte
  • 50 Bonuspunkte: Vervollständigung eines Sechsecks.
  • 60 Bonuspunkte: Vervollständigung von gleichzeitig 2 Sechsecken.
  • 70 Bonuspunkte: Vervollständigung von gleichzeitig 3 Sechsecke

Strafpunkte

  • neuen Stein kaufen: -5 Punkte
  • Passen: -25 Punkte

Alles hat mal ein Ende

Wer von euch den letzten Stein legt, erhält einen Bonus von 25 Punkten und die Gesamtzahl der Triomino, die noch im Besitz der anderen Spieler sind.

Gewinner ist der Spieler mit den meisten Punkten. Gleichzeitig leitet der Spieler, der den letzten Stein gelegt hat, die nächste Runde ein, die er beginnt.

Fazit

Interessante Dominovariante mit dreieckigen Steinen, auf denen Zahlen und keine Punkte stehen. Wer Domino bereits liebt, sollte „Triominos“ auf jeden Fall einmal ausprobieren, denn durch die Steine ergeben sich ganz andere Möglichkeiten.

Varianten

Für einen spannenderen verlauf von Triominos gibt es kleinere Abwandlungen. So könnt ihr euch vorher auf eine Zeit-, Runden oder Punktegrenze einigen.

Beim Spiel mit Kindern kann auf das Punktezählen verzichtet oder eine einfachere Rechnung genutzt werden. Pro angelegten Stein gibt es 1 Punkt, jeweils 1 Bonuspunkt für eine Brücke oder ein Sechseck, 2 Bonuspunkte für 2 Sechsecke, 3 Zusatzpunkte für 3 Sechsecke und 5 Bonuspunkte für den Spieler, der zuerst alle Steine abwerfen konnte.

„Triominos“ Spielregeln herunterladen

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Video zu „Triominos“

Wissenswertes zu „Triominos“

FAQ

Was ist das Ziel von „Triominos“?

Eure Aufgabe ist es, möglichst viele Punkte durch kluges Angelegen der Steine zu ergattern.

Für wen ist „Triominos“?

Für alle, die bereits „Domino“ gut fanden und/oder Spaß an Legespielen haben.

Wie viele Spieler können „Triominos“?

Das Spiel ist auf 1 bis 4 Spieler ausgelegt.

Spielregeln in Kürze

Spielregeln kurz erklärt

  1. Vorbereitung

    Legt die Spielsteine verdeckt in die Tischmitte und mischt sie. Abhängig von eurer Spielerzahl nehmt ihr euch entsprechend viele Steine. Bestimmt einen Schiedsrichter, der eure Punkte notiert.

  2. Startspieler wählen

    Jeder nimmt sich einen Stein aus der Mitte – wer die höchste Zahl hat, beginnt. Die Steine legt ihr wieder zurück.

  3. Start des Spiels

    Der Startspieler legt einen Stein seiner Wahl in die Mitte.

  4. Weitere Steine legen

    Der nächste Spieler legt einen passenden Stein an, die zu den Kanten des ausliegenden Steins passen. So geht ihr reihum weiter.

  5. Keinen Stein legen

    Wer keinen Stein legen kann oder will, muss einen kaufen und kassiert dadurch Strafpunkte. Pro Zug geht das drei Mal – wird dann immer noch keiner gelegt, gibt es weitere Strafpunkte.

  6. Ende des Spiels

    Wer seinen letzten Stein legt, erhält einen Bonus und beendet das Spiel. Wer nun – nach dem Zusammenzählen aller Punkte die meisten hat, gewinnt.

Weitere „Triominos“-Varianten