Tauziehen Regeln: Seilziehen als Spiel und Wettkampf erklärt
Tauziehen, auch Seilziehen genannt, ist ein Kraft- und Mannschaftssport, bei dem zwei Teams an einem Seil in entgegengesetzte Richtungen ziehen. Im Wettkampf treten zwei Mannschaften mit je acht Zieherinnen oder Ziehern an, eingeteilt nach Gewichtsklassen.
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- 8 gegen 8

Gewonnen hat, wer das gegnerische Team über die Markierung zieht, in der Regel in zwei von drei Zügen. Tauziehen war von 1900 bis 1920 olympisch und lässt sich ohne viel Material auch im Schul- und Freizeitsport spielen.
| Spieler | zwei Mannschaften, im Wettkampf 8 gegen 8 |
|---|---|
| Material | ein Seil mit Mittel- und Seitenmarkierungen |
| Einteilung | Gewichtsklassen nach dem Gesamtgewicht der Mannschaft |
| Ziel | das gegnerische Team über die Markierung ziehen |
| Sieg | meist zwei von drei Zügen |
| Olympisch | 1900 bis 1920 |
| Sportart | Kraftsport, Mannschaftssport, Schul- und Freizeitspiel |

Tauziehen Spielablauf in fünf Schritten
So läuft ein Zug beim Tauziehen ab:
- Seil markieren
Legt das Seil gerade aus und markiert die Mitte sowie im gleichen Abstand links und rechts je eine Siegmarke. Auf dem Boden kennzeichnet eine Linie die Mitte.
- Teams aufstellen
Beide Mannschaften stellen sich gleich stark auf, jeder Zieher hält das Seil mit beiden Händen. Der letzte Zieher ist der Ankermann.
- Kommando
Ein Schiedsrichter gibt die Kommandos zum Aufnehmen, Straffen und Ziehen. Erst auf das letzte Kommando wird gezogen.
- Ziehen
Beide Teams ziehen in entgegengesetzte Richtungen. Hinsetzen, Wickeln des Seils um Hand oder Körper und Loslassen sind nicht erlaubt.
- Gewinnen
Wer die Siegmarke des Gegners über die Mittellinie zieht, gewinnt den Zug. Meist entscheiden zwei von drei Zügen.
Was ist Tauziehen?
Tauziehen ist ein Mannschafts- und Kraftsport, bei dem zwei Teams an den Enden eines Seils in entgegengesetzte Richtungen ziehen. Gewonnen hat, wer das gegnerische Team um eine festgelegte Strecke zu sich herüberzieht. Im Wettkampf zählen Technik, Körperhaltung und Takt mehr als reine Kraft; im Schul- und Freizeitsport reicht ein ausreichend starkes Seil.
Spielmaterial
Für Tauziehen braucht ihr nur wenig:
- ein Seil, im Wettkampf über 30 Meter lang und 10 bis 12,5 cm im Umfang
- Markierungen: Mitte des Seils, links und rechts je eine Siegmarke
- eine Mittellinie auf dem Boden
- feste Schuhe ohne Spikes
Tauziehen Regeln im Detail
Aufstellung
Im Wettkampf treten zwei Mannschaften mit je acht Ziehern an, die nach dem Gesamtgewicht der Mannschaft in Gewichtsklassen eingeteilt sind; alle werden vorher gewogen. Die Zieher stehen hintereinander auf beiden Seiten des Seils. Der Letzte, der Ankermann, führt das Seil an seinem Körper vorbei über den Rücken und die gegenüberliegende Schulter.
Spielablauf
Der Schiedsrichter gibt die Kommandos zum Aufnehmen und Straffen des Seils; die Seilmitte muss dabei über der Mittellinie stehen. Auf sein Startkommando ziehen beide Teams. Während des Zuges gelten diese Regeln:
- Das Seil wird mit beiden Händen gehalten und läuft unter dem Oberarm.
- Hinsetzen, Liegen oder den Boden mit anderen Körperteilen als den Füßen berühren ist ein Foul.
- Das Seil darf nicht um Hand oder Körper gewickelt werden, außer beim Ankermann wie beschrieben.
- Handschuhe sind im Wettkampf nicht erlaubt.
Wiederholte Fouls führen zu Verwarnungen und können einen Zug kosten.
Sieg
Ein Team gewinnt den Zug, wenn es die Siegmarke auf der gegnerischen Seite des Seils über die Mittellinie zieht. Ein Duell geht meist über drei Züge mit Seitenwechsel, und wer zwei Züge gewinnt, hat gewonnen.
Varianten
Im Schul- und Freizeitsport wird Tauziehen meist vereinfacht gespielt:
- Kleine Teams: Zwei gleich starke Gruppen beliebiger Größe; die Siegmarke liegt einige Meter von der Mitte entfernt.
- Eins gegen eins: Zwei Personen ziehen an einem kurzen Seil oder einem Tuch.
- Vier-Wege-Tauziehen: Vier Teams ziehen an einem ringförmig verknoteten Seil in vier Richtungen, jedes zu seiner eigenen Markierung.
Wissenswertes zum Tauziehen
Tauziehen war von 1900 bis 1920 olympische Disziplin. Heute richtet der internationale Verband TWIF Europa- und Weltmeisterschaften aus, auch in Deutschland gibt es Vereine und Meisterschaften. Ursprünge ähnlicher Kraftspiele gehen auf viele Kulturen zurück.