Skip-Bo

Ziel des Spiels „Skip-Bo“:

In „Skip-Bo“ ist das Ziel, die eigenen Kartenstapel als erstes abzulegen.

Kurzbeschreibung „Skip-Bo“:

Erstmals kam „Skip-Bo“ 1967 auf den Markt, als es nach der Idee von dem Texaner Danny Fuhrmann entstand, dessen Rechte sich International Games sicherte und von Mattel aufgekauft wurde. 1987 brachte Amigo das Spiel in Deutschland auf den Markt und Mattel brauchte eine zusätzliche Version 1992 raus, um die es hier geht, aber noch in zahlreichen Auflagen erhältlich ist.

Am Anfang erhält jeder Spieler (abhängig von der Zahl der Mitspieler) 20-30 Karten, die verdeckt vor ihm auf dem Tisch liegen. Nach und nach bildet man Ablege- und Hilfestapel, um alle seine Karten in der Reihenfolge 1-12 loszuwerden.

  • Verlag: Mattel
  • Erscheinungsjahr: 1992

Spielertyp:

  • Familienspiel
  • Kartenspiel

Spieleranzahl, Alter und Spielzeit:

  • 2-6 Spieler
  • ab 7 Jahren
  • ca. 30 Minuten

Spielaustattung:

  • 144 Karten (12 Sätze mit den Zahlen 1-12)
  • 18 SKIP-BO- Karten

Fazit:

Ein tolles Kartenspiel für jedes Alter, welches, dank des meist schnellen, fließenden Spielverlaufes, ein super Spaß ist.

Wie spiele ich „Skip-Bo“:

Spielvorbereitung:

Zunächst steht das Mischen der Karten auf dem Programm, woraufhin jeder Spieler eine aufdecken darf – die höchste Karte bestimmt, wer der Kartengeber ist darf. Dabei zählen allerdings keine SKIP-BO-Karten. 

Nun erhält jeder der Spieler einen Stoß Karten vom Kartengeber:

  • 2-4 Spieler: 30 Karten
  • 5-6 Spieler: 20 Karten

Die eigenen Stapel legt jeder verdeckt und unangesehen vor sich ab. Nur die erste Karte darf abgenommen werden, welche aufgedeckt auf den Stapel kommt.

Die restlichen Karten kommen verdeckt als Ziehstapel, dem sogenannten „Kartenstock“, in die Mitte des Tisches.

Spielablauf

Im Laufe des Spiels wird es nicht nur den Kartenstock und den Spielerstapel geben, sondern auch je bis zu vier Ablege- und Hilfestapel.

Die Ablegestapel können immer nur mit einer 1 oder einer SKIP-BO-Karte begonnen werden, die dann eine Zahlenreihenfolge von 1-12 bilden, in dem die Spieler dort ihre Karten ablegen – SKIP-BO-Karten sind Joker und können beliebig eingesetzt werden.

Welche Reihenfolgen auf den Hilfestapeln liegen, ist nicht wichtig.

Anfangen darf der Spieler links neben dem Kartengeber. Er zieht 5 Karten vom Kartenstock. Sollte er eine 1 oder eine SKIP-BO-Karte auf der Hand haben oder als erste auf seinem Stapel, darf er den ersten Ablegestapel neben dem Nachziehstapel bilden.

Weitermachen darf er, in dem er eine weitere Karte von seinem Stapel auf den Ablagestapel legt – sollte er Handkarten ablegen, darf er 5 neue vom Kartenstock nehmen,

Wenn der Spieler keine passende Karte mehr hat, oder möchte er keine ablegen, muss er eine Karte auf einen seiner Hilfsstapel legen. Man darf maximal 4 solche Stapeln besitzen. Der nächste Spieler setzt das Spiel fort.

Sollte im Laufe des Spiels der Kartenstock einmal aufgebraucht sein, werden die beiseite gelegten Ablegestapel zu einem neuen Kartenstock gemischt.

Spielende

Der Spieler, der alle seine Spielerstapel-Karten ablegen konnte, gewinnt.

„Skip-Bo“-Varianten

Es ist auch möglich, die Punktezahl zu erhöhen und „Skip-Bo“ so über mehrere Runden zu spielen. Wer eine Runde gewinnt, erhält 25 Punkte + 5 Punkte für jede Karte der Spielerstapel der anderen. Sobald 500 Punkte gesammelt sind, endet das Spiel und es gibt einen glücklichen Gewinner.

Auch kann in Teams gespielt werden, wobei sich die Regeln nicht ändern. Es ändert sich nur, dass man auch mit den Karten seines Partners spielen kann oder ihm Anweisungen geben kann wie z. B. „Partner, lege deine SKIP-BO-Karte als 4“. Sollte man sich Hinweise geben, gibt es 2 Strafkarten aus dem Kartenstock für den Spielerstapel. Das Team, das zuerst alle seine Karten vom Spielerstapel ablegen konnte, gewinnt.

„Skip-Bo“-Spielregeln herunterladen

SkipBo