Outburst

Ziel des Spiels „Outburst“:

Jedes Team hat in „Outburst“ das Ziel, die Spirale in der Mitte des Spielfeldes zu erreichen, um zu gewinnen.

Kurzbeschreibung „Outburst“:

Das Partyspiel aus dem Hause Parker/MB ist ein „exklusives Tempo-Spiel“ bei dem eine Rate- und eine Kontrollgruppe gegeneinander antreten und abwechselnd die richtigen Antworten finden müssen. Das klingt allerdings einfacher, als es ist, denn Hinweise geben nur ein paar Stichworte.

  • Autor: Brian Hersch
  • Verlag: Hasbro
  • Erschienen: 1998 (Original 1989)

Spielertyp:

Spieleranzahl, Alter und Spielzeit:

  • 2 Teams mit beliebig vielen Spielern
  • ab 12 Jahren
  • ca. 30 Minuten

Spielaustattung:

  • 190 doppelseitig bedruckte Stichwortkarten
  • 10 doppelseitig bedruckte Wild-Burst-Karten
  • 1 Lösungsfilter
  • 1 Sanduhr
  • 2 Spielsteine
  • 1 zehnseitiger Würfel
  • 1 Spielplan

So spielt ihr „Outburst“:

Spielvorbereitung

Die Spieler werden in zwei gleichmäßig große Gruppen aufgeteilt, von denen einer der Gruppenleiter ist. Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt, die Quizkarten gut gemischt daneben, nachdem die 10 Wild-Burst-Karten aussortiert wurden, da diese für das Originalspiel nicht benötigt werden.

Die Teams entscheiden sich für eine Spielfarbe, sodass der entsprechende Spielstein auf das Startfeld kommt. Die Spielleiter der Teams nehmen sich pro Nase 3 Spielchips. Außerdem werden die Sanduhr, Lösungsfilter und Spezialstifte bereitgelegt.

Nun würfeln beide Teamleiter – wer die höchste Zahl würfelt, fängt an.

Spielablauf

Der Teamleiter der Kontrollgruppe zieht immer die oberste Stichwortkarte, liest der Rategruppe das erste Stichwort vor, woraufhin diese entscheiden muss, ob sie die Karte spielen möchten.

Wenn dem so ist, wird die Karte in den Lösungsfilter gesteckt und die Sanduhr umgedreht, sodass eine Minute Zeit bleibt, um möglichst viele Antworten zu finden. Für jede richtige Antwort schiebt der Kontrollteamleiter den Marker auf den Karten nach rechts, nachdem er sie mit „Ja“ bestätigt hat.

Hat sich das Team gegen die Karte entscheiden, wird die Karte an das andere weitergegeben. Dafür muss allerdings ein Spielchip „bezahlt“ werden, welcher auf die eigene Seite des Spielplans gelegt wird – dieses Ausweichmanöver kann insgesamt drei Mal gespielt werden. Die darauffolgende Ratekarte kann nicht weitergegeben werden.

So gut das Weitergeben auch klingt, es hat seine Tücken. Da die nächste Ratekarte gespielt werden muss, hat die andere Gruppe ausreichend Zeit, sich passende Antworten zu überlegen – daher sollte dieser Schritt gut überlegt sein.

Spielende

Sobald ein Team das Zielfeld in der Mitte erreicht hat, hat es gewonnen und beendet das Spiel.

Varianten

Es gibt zwei Varianten, wie „Outburst“ noch gespielt werden kann: „Poker-Burst“ oder „Wild-Burst“.

Poker-Burst

Die Spielregeln zur Originalversion bleiben fast gleich, nur, dass von einem Spieler das Stichwort der obersten Karte vorgelesen wird, woraufhin die Team um die Karte bieten. Die Gruppenleiter erwürfeln, wer mit dem Bieten anfangen darf und der mit der höchsten Augenzahl, nennt die Anzahl der Antworten, die sein Team nennen kann, woraufhin das andere Team sein Gebot nennt. Wer das niedrigere Gebot hat, wird zur Kontrollgruppe.

Sollte das Rateteam sein Gebot einhalten können, kann es mit seinem Stein die Anzahl der Antworten vorrücken. Trifft das nicht zu, bekommt das Komtrollteam die Punkte der gebotenen Antworten.

Gewonnen hat wieder das Team, das zuerst das Zielfeld in der Mitte erreicht.

Wild-Burst

Diese Variante kann nur mit dem Originalspiel gespielt werden und kann angeknüpft werden, wenn das Dreiecksfeld erreicht wurde. Zum Einsatz kommen hier die 10 Wild-Burst-Karten. Das Besondere an ihnen ist, dass sie keine Lösungen haben, sondern rein auf die Kreativität der Spieler abzielen.

Die Gruppe, die auf dem Dreiecksfeld gelandet ist, und als nächstes mit dem Raten an der Reihe wäre, zieht der Leiter der führenden Gruppe eine Wild-Burst-Karte, ließt aber nichts vor.

Die hinterliegende Gruppe nennt nun eine Zahl von 1 bis 5, die das zu benennende Stichwort auf der Karte bestimmt. Die Spieler nennen nun abwechselnd Antworten – aber immer nur eine und das mit Tempo!

Diese Raterunde geht so lange, bis entweder eine falsche Antwort genannt wird oder einer Gruppe nichts mehr einfällt.

Wer die Runde gewonnen hat, darf 5 Felder weiterziehen, während die Verlierer 1 Feld zurückgehen müssen.

Fazit

Dieses Spiel eignet sich wunderbar als Partyspiel, denn die Teams können aus beliebig vielen Mitspielern bestehen. Langeweile entsteht nicht, denn für die Antworten hat keiner lange Zeit, da immer eine Sanduhr mitläuft.

Bilder zu „Outburst“

Video zu Outburst

Spielregeln für das Spiel „Outburst“ herunterladen

outburstanleitung

Wissenswertes zum Kommunikationsspiel „Outburst“

FAQ

Kann man „Outburst“ auch zu dritt spielen (1 Team mit 2 Spielern und eins mit 1 Spieler)?

Gehen tut das schon, allerdings wird gerät das Spiel so schon sehr ins Ungleichgewicht.

Können „Outburst“ auch jüngere Spieler spielen?

Pauschal ist das schwer zu beantworten, da auch jüngere Spieler schon über einen großen Wissensschatz verfügen können – am besten wägt ihr das selbst ab.

Was ist „Outburst“ von Hasbro?

Es handelt sich um ein Partyspiel, bei dem es vor allem auf Kommunikation ankommt. So brecht ihr das Eis schnell, wenn sich die Partygäste nicht kennen.

Wie viele Spieler können „Outburst“ von Hasbro spielen?

Das Spiel kann von beliebig vielen Spielern gespielt werden, die sich in zwei Teams aufteilen.

Kurzanleitung

„Outburst“ Spielregeln kurz erklärt

  1. Vorbereitung

    Teilt euch in gleichgroße Gruppen auf und wählt je einen Spielleiter. Sortiert die 10 Wild-Burst-Karten aus und mischt die restlichen Quizkarten. Sucht euch eine Farbe aus und legt den passenden Spielstein auf das Startfeld. Die Spielleiter nehmen sich 3 Spielchips und legen Sanduhr, Lösungsfilter und Spezialstifte bereit.

  2. Wer fängt an?

    Beide Teamleiter würfeln – wer die höchste Zahl hat, darf anfangen.

  3. Stichwort vorgeben

    Der Kontrollgruppen-Teamleiter zieht die oberste Stichwortkarte und liest der Rategruppe das Stichwort vor. Diese kann entscheiden, ob sie die Karte spielen möchten.

  4. Stichwort spielen

    Steckt die Karte in den Lösungsfilter, dreht die Sanduhr um und sucht eure Antworten. Für jede richtige schiebt der Kontrollteamleiter den Marker nach rechts.

  5. Stichwort nicht spielen

    Will die Gruppe das Stichwort nicht spielen, erhält es die andere Gruppe – kostet aber einen Spielchip und bringt der Gruppe einen Vorteil.

  6. Spielende

    Hat ein Team das Zielfeld in der Mitte erreicht, gewinnt und beendet es das Spiel.