Drunter und Drüber

Ziel des Spiels „Drunter und Drüber“:

Bautrupps fortbewegen und Plättchen legen, dabei möglichst die Gebäude anderer Mitspieler überbauen und die eigenen nicht überbauen lassen ! Am Ende entscheiden die Punkte.

Kurzbeschreibung „Drunter und Drüber“:

Bei Drunter und Drüber geht es darum, dass Straßen, Flüssse und eineStadtmauer von „Bautrupps“ errichtet und umgeleitet werden. Wo entlang die Baukarten die Bautrupps geleiten, das entscheiden die Mitspieler.

Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler ausgelegt. Das Spiel ist an die dummen Bürger von Schilda angelehnt, weshalb es sich dann für Mitspieler eignet, die gerne den Gegnern das Chaos bereiten.

Spielertyp:

Bluffspiel
Familienspiel
Partyspieler
Spaßspieler
Stratege

Spielaustattung:

1 Spielplan
6 Gebäudekarten
4 Bautrupp-Spielfiguren
60 Plättchen mit Stadtmauer
Fluß oder Straße
32 Schildbürgerkarten
1 Spielregel

Auszeichnung:

Spiel des Jahres 1991

Fazit:

Zu recht „als lustigstes Familienspiel“ bezeichnetes Spiel, das jeden in seinen Bann zieht.
Wie spiele ich Drunter und Drüber:

Allerdings gehören jedem Spieler durch das Ziehen einer Karte, bestimmte Gebäude, die mit Nummern von 1 – 5 versehen sind. Sie finden sich auf dem Plan. Es gibt fünf verschiedene Gebäude. Es ist geheim, wer welches Gebäude besitzt.

Die unwissenden Gegenspieler müssen bei jedem Zug eine Baukarte auf das Spielfeld legen. Jeder versucht zu vermeiden, dass seine eigenen Gebäude überbaut werden. Überbaut aber munter die Gebäude der anderen. Dumm nur, wenn die Gegenspieler mitbekommen, welches Gebäude ein anderer Mitspieler hat.

Jeder Spieler, der im Uhrzeigersinn an der Reihe ist, muss ein Bau-Plättchen legen und dann den Bautrupp vorziehen. Dabei ist es egal, an welchem der vier vorhandenen Bautrupps der Spieler eine Karte anlegt, damit die braune Spielfigur weiterziehen kann.

An diesem Spiel ist interessant, dass es gar kein Ziel gibt. Es wird so lange gebaut, bis alle Karten verbaut wurden oder aus dem Spiel sind.

Gewinner:

Gewinner ist derjenige mit den meisten Punkten. Je nicht überbautem Gebäude gibt es für jeden Spieler die entsprechend aufgedruckten Punkte.

Spielvorbereitung:

3 Spieler:

  • 3 3er Plättchen
  • 8 2er Plättchen
  • 8 1er Plättchen

Jeder bekommt eine Gebäude-Karte zugelost. (schwarze Rückseite mit einem Fragezeichen drauf). Die übriggeblieben Karten werden unbesehen wieder in die Schachtel zurückgelegt.

Je eine Braune Spielfigur, die einen Bautrupp darstellt, wird in je eine Ecke des Spielfeldes gestellt.

Strategie

Man muss Plättchen legen. 1ner-, 2er- oder 3er Plättchen. Man darf dabei, die Gebäude überbauen, jedoch die Toilettenhäuschen dürfen nicht ohne Abstimmung überbaut werden. Um Punkte zu bekommen, sollte man die Überbauung der eigenen Gebäude vermeiden.

Am Zug

Der erste Spieler ist am Zug. Er nimmt eine seiner Karten und beginnt an einer der vier Ecken zu bauen. Dabei müssen die Karten, wie bei einem Puzzle aneinander passen. Stadtmauer an Stadtmauer, Fluss an Fluss. Die Bautrupp – Figur wird bis zum äußersten Rand der Karte geschoben. Anlegefeld und Endfeld ! Nicht passende Puzzleteile dürfen nicht angelegt werden.

Sackgasse

Gerät ein Bautrupp in eine Sackgasse, dann darf an dessen Weg nicht weitergebaut werden. Im Falle Straße und Wassserweg (Fluss), werden sämtliche Plättchen aus dem Spiel genommen.

Man darf aber einen Fluss unter einer Brücke hindurch Bauen. Als auch eine Stadtmauer, die eine Brücke aufweist, so legen, dass der Bautrupp auf der Wasserstraße hindurch kann oder über die Brücke gehen kann. Das ist möglich und kann dem Spiel eine entscheidende Wendung geben.

Achtung !

Toilettenhäuschen. Spieler die an der Reihe sind, dürfen mit den Baukarten zwar Gebäude überbauen, jedoch sind Toilettenhäuschen tabu.

Sollte es passieren, dass ein Toilettenhäuschen überbaut wird, dann müssen die Spieler darüber abstimmen, ob die Karte liegen bleiben darf oder nicht.

Dafür haben sie Stimmkarten, die in diesem Moment ausgespielt werden müssen. Es gibt ein 3-faches Nein, (Neee mit drei Buchstaben), ein 1-faches Ja, eine 2-faches Jaa (dabei muss man auf die Buchstaben achten!)

Sonderkarten sind die JEEiiN – Karte und die „….? – Karte“ (neutrale Karte). Die JEEiiN – Karte ist eine Art Joker. Beim Joker entscheidet der Spieler erst, nachdem alle anderen ihre Karten ausgespielt haben, ob es sich um 2 mal „Ja“ oder  2 mal „Nein“ gehandelt hat.

Die andere Sonderkarte ist eine neutrale Karte, mit der nichts entschieden werden kann. Aber man bekommt diese Karte hinterher wieder.

Alle anderen Karten müssen, nachdem sie ausgespielt wurden, abgegeben werden.

Prozedere beim Abstimmen:

Jeder legt eine oder mehrere Stimmen bei der Abstimmung verdeckt vor sich ab. Dann wird aufgedeckt, und zwar von dem Spieler, der gerade am Zug ist, und das Toilettenhäuschen überbauen will. Nein- und Ja-Stimmen werden ausgezählt. Bei Gleichstand entscheidet „Ja“.  Die Nein-Stimmen müssen überwiegen, damit ein Plättchen wieder weg muss. Überwiegt  „Nein“, dann muss der Spieler das Plättchen wieder zu seinem Vorrat zurück nehmen.

Alle Karten, außer der „weiß nicht“- Karte kommen aus dem Spiel – zurück in die Schachtel.

Das Spiel geht weiter. Ein nächster Spieler könnte jetzt erneut versuchen das selbe Toilettenhäuschen zu überbauen. Aber dann muss neu abgestimmt werden. Die Frage ist, ob die Spieler noch geeignete Stimmkarten haben.

Ende des Spiels:

Reihum besteht Legezwang, außer ein Spieler hat tatsächlich keine geeignete Karte zum Anlegen. Dann muss er aussetzen. Kann keiner mehr anlegen, oder stehen alle Bautrupps in der Sackgasse, ist das Spiel beendet.

Die Punktzahlen der nicht überbauten Gebäude werden addiert und es gewinnt, derjenige, der die höchste Punktzahl aufweist.
Sind die Punkte gleich, so zählt, wer noch mehr Karten übrig hat. Egal ob „Ja“ oder „Nein“ oder „Weiß-nicht“ Karte.

 

Bilder zu Drunter und Drüber

Spielregeln „Drunter und Drüber“ herunterladen

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Video zu Drunter und Drüber