Die Säulen der Erde

Ziel des Spiels „Die Säulen der Erde“:

Es geht darum an einer Kathedrale mitzuwirken, dafür müssen Baustoffe organisiert werden, Gold verdient und Baustoffe durch die eigenen Handwerker zu Siegpunkten umgewandelt werden.

Kurzbeschreibung „Die Säulen der Erde“:

Die Säulen der Erde ist ein komplexes Themenspiel. Es wurde versucht sich in die Lage von Baumeistern im Mittelalter hinein zu versetzen. Vieles aus dieser Zeit wurde mehr oder weniger so realistisch wie möglich versucht in diversen Spielaktionen zu gestalten. Jugendliche würden sicherlich etwas über das Leben eines Baumeisters im Mittelalter erfahren und beginnen sich dafür zu interessieren. Das Spiel wurde nach dem gleichnamigen Roman von Ken Follett entwickelt.

So kommen auch viele Hauptpersonen aus dem Roman in diesem Spiel vor. Wer hier engagiert einsteigt, den wird das Spiel belohnen. Es geht darum, den Traum eines Baumeisters zu leben und an einer Kathedrale mit zu bauen.

Spielertyp:

Spekulant
Stratege
Wissensspiel
Vielspieler

Spielaustattung:

Spielplan
Kathedrale aus Holz (6 Teile)
12 Baumeister (in vier Farben)
4 große Arbeiter
28 kleine Arbeiter (7 kleine in vier Spielfarben)
4 kleine graue Arbeiter
1 kleiner schwarzer Arbeiter
82 Baustoffwürfel in diversen Baustoff-Farben
8 Holzscheiben (je 2 in vier Spielfarben)
1 schwarzer Kostenstein
36 Handwerkerkarten
9 Baustoffkarten
16 Vorteilskarten
10 Ereigniskarten
4 Übersichtskarten
1 Steuerwürfel mit den Werten 2,3,3,4,4,5

Fazit:

Das Spiel ist nicht schwer, aber dennoch muss man sehr viel im Gedächtnis behalten, um planen zu können. Es handelt sich um ein Gesellschaftsspiel, bei dem man viel soziales Geschick und Vielseitigkeit im Denken und Handeln unter Beweis stellen muss.
Wie spiele ich Die Säulen der Erde:

Es handelt sich bei dem Gesellschaftsspiel Säulen der Erde um ein Spiel für mindestens 2 bis 4 Personen. Die Spieler sollten mindestens 12 Jahre alt sein.
Die Spielmaterialien sind vielfältig und zahlreich. Die Holzkathedrale erfüllt keine spielerische Aufgabe, sondern ist ein dekorativer Rundenzähler.

Die Spielvorbereitungen handeln wir in einem eigenen Video ab. Auch der Phase III haben wir ein eigenesVideo gewidmet. Phase III ist die Auswertung, bzw. die Spielplanaktion, an deren Ende immer Siegpunkte vergeben werden. Zum symbolischen Ende einer Runde setzt der Startspieler sein Bauteil der Kathedrale auf den Bauplatz des Spielplans. So entsteht im Laufe von 6 Runden eine Kathedrale aus Holzklötzen.

Das Spiel selbst setzt sich aus 6 Runden zusammen, in denen Siegpunkte vergeben werden. Jede Runde besteht aus 3 Phasen. Phase I und II sind die Phasen, in denen die Spieler in mehreren Situationen gleichzeitig agieren und in denen das eigentliche Spiel abläuft.

Phase III ist die Auswertung. In der Anleitung von Kosmos wird sie „Spielplanaktionen im Uhrzeigersinn genannt.“
Das Spiel ist durchaus umfangreich. So erhält jeder Spieler ein kleines Kärtchen, wo die Phasen draufstehen und auf der Rückseite gibt es eine Liste der Handwerkerbedingungen, die man beachten sollte.
Wer das Spiel das erste mal spielt, kann einfach drauf los spielen. Die Erklärungen müssen erst in der jeweiligen Spielphase, in der man sich gerade befindet, abgerufen werden.

Was man wissen sollte:

Ist ein Handwerker zu teuer, bzw. kann ein Spieler ihn mit seinem Goldvorrat nicht bezahlen, kann er ihn auch nicht nehmen. Zur Phase I gehört auch, dass alle Spieler ihr übrig gebliebenen Arbeiter in der Wollmanufaktur einsetzten, um am Ende der Runde zu Gold zu kommen. Der erste gezogenen Baumeister kommt jetzt erst einmal auf den Kostenstein.

Es geht im Spiel darum, seine Handwerker und Baumeister so einzusetzen, dass sie möglichst Baustoffe umwandeln, dass viel dabei herauskommt. (Gewertet wird das in Siegpunkten.) Wegen der praktischen Nummerierung muss man sich die Reihenfolge der Aktionen auch gar nicht merken. Es ergibt sich ab hier vieles von allein.Die nächste Runde kann beginnen.Ziel ist es, bis zum Ende der 6. Runde möglichst viele Siegpunkte erreicht zu haben. Sind zwei Spieler gleich auf, ist entscheidend wer mehr Goldpunkte erreicht hat.

Der Spielplan kommt zu Beginn auf den Tisch und alle Vorbereitungen müssen getroffen worden sein. Schauen Sie sich hierzu das Video Spielvorbereitungen genau an. Jeder Spieler erhält seine Spielfiguren, seine Baumeister, und seine Handwerker (in Form von Karten). Weiterhin erhält er ein bestimmtes Startkapital in Gold.

Der Goldbesitz eines Spielers wird durch seine Vermögensscheibe auf der Goldleiste festgehalten. Je nach Ausgaben und Einnahmen, die ein Spieler im Spielverlauf hat, wird diese ermögensscheibe sich verschieben.
Die Goldleiste befindet sich am unteren Rand des Spielplans.
An der linken Seite, oben entlang und rechts herunter, befindet sich die Siegpunkte-Leiste. Maximal 60 Siegpunkte können erreicht werden. Sind am Ende des Spiels 2 Spieler gleich auf, entscheidet, wer mehr Gold besitzt.
Jede Runde läuft gleichermaßen ab, allerdings kommen in aufsteigenden Runden immer bessere Handwerker in das Spiel, die genutzt werden können, wenn man sie bekommt.
Was man wissen muss, ist, dass um die Handwerker nutzen zu können, wollen sie in Gold bezahlt werden. Zudem muss man weiterhin, mittels seiner Arbeiter Baustoffe heran schaffen. Baustoffe sind kleine Holzklötze. Sie stellen Sand, Stein und Holz dar.
Man darf nur 5 Handwerker im Team haben. Das heißt man darf zu den 3 Anfangs Handwerker – Karten im Laufe der Spiele noch 2 hinzunehmen. Danach kann man auch wieder neue Handwerker ergattern, muss sich dann aber von einem anderen der bereits 5 Handwerker trennen. Das sollte gut überlegt werden und wir empfehlen vor diesem Schritt unbedingt die Handwerker – Bedingungen auf der kleinen Karte zu lesen.
Sind die Vorbereitungen getroffen und ist der Startspieler ausgewählt, leitet der Startspieler die 1. Runde ein. Aber auch die folgenden Runden werden gleichermaßen eröffnet.
Er deckt vom gemischten Stapel der Vorteilskarten zwei Karten auf und legt sie offen in die dafür vorgesehenen Felder. Es empfiehlt sich, dass alle Spieler sich die Karten anschauen, um zu sehen, ob es später erstrebenswert für sie sein wird, hier von eine zu bekommen Vom Handwerkerkarten-Stapel, mit der Nummer der jeweiligen Runde, werden nun die beiden obersten Karten aufgedeckt und nach „Shiring“ in die dafür vorgesehenen Felder gelegt.
Die 2 weiteren Handwerkerkarten kommen offen in die Auslage.
Die Auslage: Unten am Spielfeldrand befindet sich die Auslage. Zu den 2 Handwerkerkarten werden zusätzlich die 7 obersten Baustoffkarten gelegt. Baustoffkarten sind hinten mit diesem Symbol versehen.

Obwohl die Baustoffkarten in zufälliger Reihenfolge vom gemischten Stapel genommen werden, werden sie der Übersicht halber in der Auslage in sinnvoller Reihenfolge angeordnet.

(Die Erklärung der Karten aus der Auslage)

Phase I
Baustoffkarten und Handwerkerkarten auswählen

Der Startspieler beginnt mit der Auswahl einer Karte aus der Auslage. Er darf sich eine Karte, egal ob Handwerker oder Baustoff aussuchen, und er muss den Symbolen auf der jeweiligen Karte sofort folgen.
Man kann zwar eine Karte aussuchen, aber man muss entsprechend Arbeiter für Baustoffkarten zur Verfügung stellen, oder entsprechend Gold für die Handwerker bezahlen, um eine Handwerkerkarte nehmen zu können.
Danach ist der nächste Spieler an der Reihe, eine Karte auszusuchen und den Symbolen zu folgen. So geht es reihum weiter bis keine Karte mehr in der Auslage liegt.
Passt ein Spieler, weil er keine Karte ziehen will, kann er auch später nicht mehr einsteigen, um doch noch eine Karte zu wählen.
Nicht gewählte Baustoff- oder Handwerker-Karten werden aus dem Spiel genommen.

Maximal 5 Handwerker – Karten
Ein abgeworfener Handwerker, der einem neuen Handwerker Platz machen muss, kommt aus dem Spiel.


Phase II
Baumeister einsezten
Zu Beginn dieser Phase kommen alle Baumeister in den schwarzen Sack.
Der Startspieler zieht die Baumeister aus dem Sack – und zwar blind.
Die Baumeister werden auf den Baumeisterfeldern beliebig eingesetzt.
Das Einsetzen des ersten Baumeisters kostet den betreffenden Spieler 7 Gold. Verzichtet dieser Spieler auf die Erstwahl zu diesem hohen Preis, wird wieder ein Baumeister gezogen und so weiter.
Zuvor wird allerdings der Kostenstein ein Feld weiter auf 6 Gold gesetzt. So steht jetzt der zweite gezogenen Baumeister auf „6 Gold“ und der betreffende Spieler hat die Wahl, seinen Baumeister für 6 Gold einzusetzen. Verzichtet er, bleibt er stehen, verzichtet er nicht, zahlt er 6 Gold und der Stein wird so oder so weitergesetzt. Er werden weiterhin die Baumeister vom Startspieler gezogen, bis der Beutel leer ist.
Das Einsetzen der Baumeister wird immer günstiger bis es nichts mehr kostet.
Sind alle Baumeister aus dem Beutel gezogen, werden jetzt noch die „gepassten“ Baumeister von ihren Spielern der Reihe nach von links nach rechts auf der Kostenleiste ihrer Wahl nach auf dem Spielplan gesetzt.
Dabei darf natürlich ein Feld niemals doppelt besetzt werden.
Damit man weiß aus welchem Grund es sich lohnt auf welches Baumeisterfeld in welcher Spielerabhängigen Situation zu ziehen, sollten Sie sich jetzt der Phase III der Säulen der Erde widmen.

Phase III der Spielplanaktion
Jetzt ist es an der Zeit, die Aktionen auf dem Spielplan durchzuführen. Die Felder werden entsprechend der Nummerierung abgehandelt.

1. Ereignis
Nachdem alle Baumeister auf dem Spielfeld eingesetzt wurden, deckt der Startspieler die oberste Ereigniskarte auf, liest sie laut vor. Sodann wird das Ereignis ausgewertet.

Es gibt positive und negative Ereignisse. Ein Ereignis gilt grundsätzlich für alle Spieler. Außer für den Spieler, der einen Baumeister zum Bischof gestellt hat. Er kann sich vor Schicksalsschlägen (d.h. vor negativen Ereignissen) schützen lassen. Dann erhält er aber keinen beliebigen Baustoff vom Baustoffmarkt.

2. Bischofssitz (Schutz vor Ereignis)
Wer den obersten Geistlichen um Beistand bittet, brauch das Schicksal nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Das Schicksal wird auf seiner Seite stehen.
Der Spieler, der seinen Baumeister zum Bischof stellte, hat die Wahl:
Er kann sich vor einem negativen Ereignis schützen
Er kann einen beliebigen Baustoff vom Baustoffmarkt nehmen.
3. Einnahmen aus Wollmanufaktur
Die Einnahmen aus der Wollmanufaktur werden jedem Spieler ausgezahlt.
Für jeden Arbeiter, den ein Spieler auf die Wollmanufaktur gestellt hat, erhält er 1 Gold. Vermögensscheibe auf der Goldleiste entsprechend weiterziehen.
Wurde an Alle ausgezahlt, werden die Arbeiter wieder zurück zum Vorrat, also zurück an die Spieler gegeben.
Da Gold knapp ist, sollte jeder Spieler immer mal wieder in Erwägung ziehen, seine Arbeiter an die Wollmanufaktur zu verleihen. Mehr als die Summe von 30 Gold kann ein Spieler jedoch nicht erhalten. Die übrigen Goldeinnahmen verfallen.


4. Knightsbridge
Wer sich vor Ort um die Menschen kümmert, wird mit einer Vorteilskarte reich belohnt.
Die Vorteilskarte liegt offen. Wer seinen Baumeister hier her gestellt hat, bekommt nun die Karte. Ist ein Feld – oder beide Felder – vor einer Karte leer geblieben, dann werden die Vorteilskarten aus dem Spiel genommen.
Vorteilskarten sind selbsterklärend. Es gibt 3 Arten. Die Art der Gültigkeit geht immer auch aus der Karte hervor. Gleichzeitig befindet sich oben links ein kleines Symbol.

Es gibt Dauerhafte Vorteile. Also bis zur letzten Runde kann sich der Spieler Runde um Runde, die entsprechenden Vorteile mit der Karte einlösen. Eine „Endlos“ – Karte muss gut sichtbar vor dem Spieler abgelegt werden.
Einmalig geltende Karten sind solche Karten, die einmalig eingelöst werden und anschließend aus dem Spiel kommen werden.

  • Beispiel: Du erhält sofort 8 Gold.

Karten, die einmalig gelten, jedoch in einer bestimmten Spielsituation vom Spieler quasi als Joker eingesetzt werden können. Der Spieler entscheidet, wann er diese Vorteilkarte einlöst. Beispiel: „Du bekommst in einer beliebigen Runde Steuerfreiheit.
Diese Art der Karte kommt aus dem Spiel, sobald der Spieler sie einlöst – wie bei einem Gutschein.

5. Siegpunkte in Priorei
Wer sich um den Prior als obersten Bauherren kümmert, erhält eine besondere Anerkennung. Auf diesem Feld einen Baumeister stellend, erhält der Spieler entsprechend 1nen oder 2 Siegpunkte.
Die Siegpunktscheibe wird entsprechend weitergesetzt.

6 – 8. Erträge / Baustoffelder
Jeder Spieler erhält für seine Baustoffkarten, die vor ihm abgelegt worden sein müssen, seine entsprechenden 2, 3 oder 4 Baustofferträge.
Die Baustoffe werden als Würfel von den Baustofffeldern genommen und vor den Spielern abgelegt.
Die Karten werden dafür zurück gegeben und sodann zu den aus der ersten Phase übriggebliebenen Baustoffkarten gelegt.
Die Arbeiter kommen zu den Spielern zurück, damit sie in der nächsten Runde neu gesetzt werden können. Es gibt mehrere Vorteilskarten, die sich auf die Ausgabe von Baustoffen beziehen. Eventuell erhalten einige Spieler einen zusätzlichen Baustoffstein.


9. Steuerbefreiung am Königshof

Wer sich um das Wohlwollen des Königs bemüht, der wird von willkürlichen Steuern des Königs befreit. Wer den König umgarnt, erhält sogar begehrtes Metall aus den königlichen Erzminen.
Der Steuerwüfel: Anders als in einer Demokaratie wird die jeweilige Steuer per Zufall durch den Startspieler ermittelt. Er würfelt den Steuerwürfel und danach richtet sich, wieviel Gold die einzelnen Spieler bezahlen. Mit dem Würfel können Zahlenwerte von 2 – 5 erwürfelt werden.
Wer einen Baumeister am Königshof stehen hat, bezahlt diese Runde nichts.
Derjenige Spieler, der zuerst einen Baumeister am Königshof auf das Feld „Metall“ stellte, erhält zusätzlich zur Steuerbefreiung einen Baustoff „Metall“, das ist ein blauer Würfel.


10. Handwerker nehmen in Shiring
In Shiring gewinnt der Baumeister Handwerker für die eigene Sache.
Ein Spieler, der einen Baumeister auf Shiring vor eine offen liegende Karte gesetzt hat, erhält diese Karte und die damit verbundenen Handwerker, die nicht bezahlt werden müssen. Blieb hier ein Feld / eine Karte unbesetzt, so werden trotzdem beide Karten aus dem Spiel genommen.

11. Burg von Shiring / Leiharbeiter für die nächste Runde
Auf der Burg können Arbeiter angeheuert werden. Ein Spieler, der einen Baumeister auf die Burg von Shiring stellte, erhält 2 graue Arbeiter, die er in der nächsten Runde einsetzen kann. Danach muss er sie zurück geben. Die Arbeiter werden zunächst an seinem Sitzplatz vor ihm abgestellt.

12. Der Baustoffmarkt von Kingsbridge / Baustoff – An – und Verkauf und Metallverkauf
Wer hier keine Baumeister eingesetzt hat, kann keine Baustoffe einkaufen oder verkaufen, um notwendigerweise die eigene Goldreserve aufzufüllen..

Der Baustoffmarkt hat seine eigenen Regeln:
Es gilt die Reihenfolge Feld 1 – 2 zu beachten. In dieser Reihenfolge dürfen die Spieler nun Reihum eine Aktion ausführen. Dies gilt so lange bis kein Spieler mehr aktiv sein möchte.
Als Aktion ist entweder der Kauf oder der Verkauf einer Baustoffsorte.
Baustoff kaufen: Das geht so : Mann nimmt sich beliebig viele Klötzchen einer Baustoffsorte vom Markt und bezahlt diesen Baustoff entsprechend.

Die Preise:

  • Stein kostet 4 Gold
  • Holz kostet 3 Gold
  • Sand kostet 2 Gold

Baustoffe verkaufen geht folgendermaßen : Man kann beliebig viele Baustoffe einer Sorte am Markt abstoßen. Man legt beliebig viele Baustoffe einer Sorte zurück. Die Übrigen werden zurück an die entsprechenden Baustofffelder zurückgelegt – neben den Plan !
Dazu muss der Goldwert, den der Spieler dafür bekommt, entsprechend auf der Goldleiste hoch gesetzt werden.

Die Erlöse:

  • Für Stein: 4 Gold
  • Für Holz: 3 Gold
  • Für Sand: 2 Gold
  • Für Metall: 5 Gold

Als Zeichen dafür, dass der Spieler keine Aktion mehr ausführen möchte, nimmt er seinen Baumeister vom Spielplan und legt ihn in den schwarzen Beutel zurück.
Vorsicht ! Es ist verboten Baustoffe einzukaufen und die selbe Sorte in der gleichen Runde wieder zu verkaufen !

Auf diese Weise ist es nicht möglich, Mitspielern einen Baustoff nur deshalb vor der Nase weg zu kaufen, damit er diesen nicht erwerben kann.


13. Kathedrale
Am Ende einer Runde bauen alle Spieler mittels ihrer Handwerker an der Kathedrale, wodurch Siegpunkte vergeben werden.
Baustoffe müssen auf die vorhandenen Handwerker abgestimmt sein.
Der Spieler legt die Baustoffe, die er mit den Handwerkern in Punkte umsetzen will, zunächst mit den Handwerker – Karten ab, um die Punkte zu zählen. Danach kommen sie zurück auf die Baustofffelder
Die Siegpunkte werden entsprechen vergeben indem der Stein auf der Siegpunktleiste vorgerückt wird.
Am Ende der Runde darf ein Spieler maximal 5 beliebige Baustoffe vor sich aufbewahren. Überzählige Baustoffe müssen unentgeltlich zurück gegeben werden. Sie kommen ebenfalls auf die Baustofffelder zurück.
Der Startspieler setzt sein Kathedralenbauteil auf den Bauplatz. Dadurch entsteht nach 6 Runden eine Kathedrale.


14. Nächster Startspieler
Wir weisen darauf hin, dass der Startspieler Vorteile hat. Einige Vorteile sind z.B., dass er bei der Auswahl der Baustoffe und Handwerker als erster wählen kann und einmal je Runde einen gezogenen Baumeister in den Beutel zurück werfen kann.
Falls ein Spieler einen Baumeister hier eingesetzt hat, wird er Startspieler der folgenden Runde.
Der neue Startspieler nimmt das nächste Bauteil der Kathedrale und stellt es vor sich hin.

Das Spiel muss für die nächste Runde vorbereitet werden:
Ende und Ziel des Spiels:
Ziel ist es bis zum Ende der 6. Runde möglichst viele Siegpunkte erreicht zu haben. Sind zwei Spieler gleich auf, ist entscheidend wer mehr Goldpunkte erreicht hat.
Handwerker Bedingungen
Jeder Spieler erhält zu Beginn mit seinen Figuren eine Karte auf welcher die Bedingungen für Handwerker schriftlich manifestiert sind. Diese sind im Verlauf des Spieles sehr nützlich, um strategisch geschickt vorgehen zu können.
Im Laufe der Zeit kommen immer bessere Handwerker hinzu, die man eventuell austauschen kann. Gute und sehr wertvolle Handwerker können weniger Baustoffe in mehr Siegpunkte umwandeln. Dabei müssen allerdings grundsätzliche Sonderfunktionen der einzelnen Handwerker bedacht werden:
So gibt es Handwerker, die aus sehr wenig Materialien sehr viele Siegpunkte erstellen. Was ein Handwerker kostet, steht links oben in der Ecke auf der Handwerkerkarte. Was ein Handwerker benötigt, steht links (mittig bis unten). Die Zahl auf dem Pfeil gibt an, wie oft pro Runde er aus diesem Material Siegpunkte abschöpfen kann. Die Siegpunkte sind auf der rechten Seite vermerkt. Sie werden am Ende in der 3. Phase vergeben, damit kommen auch die Materialen zurück auf den Spielplan. Die Handwerker-Karten darf der Spieler behalten. Seine Arbeiter bekommt er wieder zurück.

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Die Säulen der Erde