Roulette ist nicht gleich Roulette

Der Unterschied zwischen der Amerikanischen und Europäischen Version

Unter den absoluten Klassikern der Casinospiele gehört sicherlich eines an die Spitze aller Spiele: Roulette. Das Glücksspiel mit dem Kessel, der Kugel und den roten und schwarzen Feldern gehört einfach in jedes Casino. Es ist unvorstellbar, dass auch nur ein Casino auf der Welt den Klassiker der Spiele nicht anbieten würde. Das Spielprinzip ist einfach und die Regeln sind leicht zu lernen, genau das macht das Spiel so besonders, denn jeder, der das Casino besucht, kann sich direkt an den Roulettetisch stellen oder setzen und sein Glück versuchen. Beim Roulette kommt ein Kessel mit Zahlenfeldern in rot und schwarz zum Einsatz, in der eine Kugel gedreht wird. Die Spieler setzen auf diejenigen Zahlen, auf die die Kugel fallen soll. Allein der Zufall entscheidet den Ausgang des Spiels, wodurch im Roulette Runde um Runde die Spannung hoch bleibt. Sowohl Anfänger als auch alte Hasen beobachten gespannt die Kugel und warten aufgeregt auf das Ergebnis. Doch obwohl Roulette das wohl beliebteste Casinospiel der Welt ist, wird es nicht immer mit denselben Regeln gespielt. Beim Roulette unterscheidet man zwischen dem Europäischen, bzw. auch Französisches Roulette genannt, und dem Amerikanischen Roulette. Auf den ersten Blick scheinen beide Varianten gleich zu sein, tatsächlich bestehen jedoch Unterschiede bei den Regeln. Wir beleuchten den Unterschied zwischen beiden Varianten.

Europäisches Roulette – Eine Übersicht

Roulette ist nicht gleich Roulette
Photo by PIRO4D, CC0 Public Domain – Am bekanntesten und beliebtesten ist die Europäische Version vom Roulette, die auch Französisches Roulette genannt wird. Die Ursprünge des Spiels sollen bis ins 17. Jahrhundert zurückgehen, wobei es nicht sicher geklärt ist, ob das Spiel tatsächlich in Frankreich oder in Italien entstand. Dennoch stehen die Begrifflichkeiten auf dem Spielfeld beim Europäischen Roulette in französischer Sprache, zudem ist der Spruch „Rien ne va plus!“ wohl einer der bekanntesten französischen Sätze, die beim Roulette gesprochen werden und „Nichts geht mehr!“ bedeuten. Beim Europäischen Roulette befinden sich auf dem Roulettekessel insgesamt 37 Zahlen, die Zahlen eins bis 37 in den Farben Rot und Schwarz sowie eine farbneutrale Null. Auf dem Spielfeld befinden sich alle Zahlen wieder sowie diverse Setzmöglichkeiten, um auf Zahlengruppen, wie Zahlenkolonnen und Zahlenfolgen zu wetten. Die Zahl Null steht beim Roulette für den Hausvorteil, da sie bei den meisten Zahlengruppen, auf die gesetzt wird, nicht enthalten ist. Beim französischen Roulette liegt der Hausvorteil durch die Null bei 2,7 %. Das bedeutet, rund 2,7 % der am Tisch getätigten Einsätze gehen als Gewinn an das Casino. Amerikanisches Roulette – Eine Übersicht Auf dem ersten Blick sieht Amerikanisches Roulette gleich aus, wie das Europäische. Erst beim zweiten Hinsehen erkennt man, dass der Kessel und das Setzfeld anders aussehen. Der markanteste Unterschied beim Amerikanischen Roulette ist die Doppelnull. Der Roulettekessel umfasst in der amerikanischen Version 38 Felder: Die Zahlen Eins bis 36, eine Null und eine Doppelnull. Durch das Bestehen einer weiteren farbneutralen Null liegt der Hausvorteil beim Amerikanischen Roulette bei 5,26 %. Auch auf dem amerikanischen Kessel wechseln sich die roten und schwarzen Felder ab, jedoch ist die Anordnung anders und nicht die gleichen Zahlen sind schwarz wie beim Europäischen Roulette. Die Reihenfolge der Zahlehat jedoch keinen Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeiten. Beim Amerikanischen Roulette werden die Ansagen zudem auf Englisch gemacht, außerdem sind die Begriffe auf dem Spielfeld ebenfalls in Englisch gehalten. Die wichtigsten Unterschiede Der wichtigste und auffälligste Unterschied zwischen beiden Varianten ist die Doppelnull. Während beim Europäischen Roulette nur eine Null auf dem Kessel zu finden ist, gibt es in der amerikanischen Version zwei. Da sich durch die zusätzliche Doppelnull beim Amerikanischen Roulette die Gesamtzahl der Felder auf 38 erhöht, verringert sich die Gewinnchance der Spieler und der Hausvorteil steigt. Setzt ein Spieler auf eine einfache Wette, also auf eine Farbe, gerade oder ungerade Zahl oder erste oder zweite Zahlenhälfte liegt die Gewinnchance nicht bei 50 %, sondern im Europäischen Roulette bei 48,6 %, beim Amerikanischen Roulette allerdings nur bei 47,4 %. Ein Hausvorteil von 2,7 % im Europäischen steht somit einem Hausvorteil von 5,26 % im Amerikanischen Roulette gegenüber. Ein weiterer markanter Unterschied zwischen beiden Varianten liegt in den Regeln. In der europäischen Version gibt es die Regel „En Prison“. Fällt die Kugel auf die Null, werden alle Einsätze mit einfacher Chance im Europäischen Roulette „eingefroren“. Die Einsätze bleiben liegen und die Kugel wird erneut gedreht. Erst wenn sie auf einer roten oder schwarzen Zahl landet, werden die Wetten ausgewertet. Gewinnt der Spieler mit seinem Einsatz, erhält er den Einsatz ohne Gewinn zurückgezahlt, verliert er, geht der Einsatz an die Bank. Die Regel „En Prison“ ist einer der Roulette Tricks im Europäischen Roulette, der Spielern dabei hilft, beim Roulette zu gewinnen. Der Hausvorteil liegt durch diese Regel in solchem Fall lediglich bei 1,35 % anstatt bei 2,7 % und wird somit halbiert. Welche Version sollte man spielen? Nachdem wir uns nun mit den Unterschieden zwischen den beiden Roulettevarianten befasst haben, bleibt die Frage, welche der Versionen man im Casino am besten spielen sollte. Diese Frage ist leicht zu beantworten, denn wenn man im Casino die Wahl hat, sollte man sich immer für das Europäische Roulette entscheiden. Verschiedene Gründe sprechen für die europäische Version. Der wichtigste Aspekt ist der Hausvorteil, der beim Europäischen Roulette deutlich geringer ist als beim Amerikanischen Roulette. Wer die europäische Version spielt, hat somit höhere Chancen zu gewinnen. Auch die Regel „En Prison“, die es im Amerikanischen Roulette nicht gibt, spricht für die europäische Version. Mit dieser Regel ist es wahrscheinlicher, mit einer einfachen Wette zu gewinnen. Was für das Amerikanische Roulette spricht ist jedoch, dass es hier meist deutlich schneller zugeht, da Spieler ihre Einsätze selbst tätigen können und diese nicht nur durch den Croupier erfolgen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der Hausvorteil hier deutlich höher und die Gewinnwahrscheinlichkeiten somit geringer sind. Roulette gehört zu den beliebtesten Casinospielen der Welt und wird nicht selten auch die Königsdisziplin des Casinos genannt – und das nicht ohne Grund. Es handelt sich um ein unglaublich spannendes Spiel, dessen Ergebnis stets vollkommen auf dem Zufall basiert und somit der Spielspaß und die Spannung Runde um Runde hoch bleiben.

Am bekanntesten und beliebtesten ist die Europäische Version vom Roulette, die auch Französisches Roulette genannt wird. Die Ursprünge des Spiels sollen bis ins 17. Jahrhundert zurückgehen, wobei es nicht sicher geklärt ist, ob das Spiel tatsächlich in Frankreich oder in Italien entstand. Dennoch stehen die Begrifflichkeiten auf dem Spielfeld beim Europäischen Roulette in französischer Sprache, zudem ist der Spruch „Rien ne va plus!“ wohl einer der bekanntesten französischen Sätze, die beim Roulette gesprochen werden und „Nichts geht mehr!“ bedeuten. Beim Europäischen Roulette befinden sich auf dem Roulettekessel insgesamt 37 Zahlen, die Zahlen eins bis 37 in den Farben Rot und Schwarz sowie eine farbneutrale Null. Auf dem Spielfeld befinden sich alle Zahlen wieder sowie diverse Setzmöglichkeiten, um auf Zahlengruppen, wie Zahlenkolonnen und Zahlenfolgen zu wetten. Die Zahl Null steht beim Roulette für den Hausvorteil, da sie bei den meisten Zahlengruppen, auf die gesetzt wird, nicht enthalten ist. Beim französischen Roulette liegt der Hausvorteil durch die Null bei 2,7 %. Das bedeutet, rund 2,7 % der am Tisch getätigten Einsätze gehen als Gewinn an das Casino.

Amerikanisches Roulette – Eine Übersicht

Auf dem ersten Blick sieht Amerikanisches Roulette gleich aus, wie das Europäische. Erst beim zweiten Hinsehen erkennt man, dass der Kessel und das Setzfeld anders aussehen. Der markanteste Unterschied beim Amerikanischen Roulette ist die Doppelnull. Der Roulettekessel umfasst in der amerikanischen Version 38 Felder: Die Zahlen Eins bis 36, eine Null und eine Doppelnull. Durch das Bestehen einer weiteren farbneutralen Null liegt der Hausvorteil beim Amerikanischen Roulette bei 5,26 %. Auch auf dem amerikanischen Kessel wechseln sich die roten und schwarzen Felder ab, jedoch ist die Anordnung anders und nicht die gleichen Zahlen sind schwarz wie beim Europäischen Roulette. Die Reihenfolge der Zahlehat jedoch keinen Einfluss auf die Gewinnwahrscheinlichkeiten. Beim Amerikanischen Roulette werden die Ansagen zudem auf Englisch gemacht, außerdem sind die Begriffe auf dem Spielfeld ebenfalls in Englisch gehalten.

Die wichtigsten Unterschiede

Der wichtigste und auffälligste Unterschied zwischen beiden Varianten ist die Doppelnull. Während beim Europäischen Roulette nur eine Null auf dem Kessel zu finden ist, gibt es in der amerikanischen Version zwei. Da sich durch die zusätzliche Doppelnull beim Amerikanischen Roulette die Gesamtzahl der Felder auf 38 erhöht, verringert sich die Gewinnchance der Spieler und der Hausvorteil steigt. Setzt ein Spieler auf eine einfache Wette, also auf eine Farbe, gerade oder ungerade Zahl oder erste oder zweite Zahlenhälfte liegt die Gewinnchance nicht bei 50 %, sondern im Europäischen Roulette bei 48,6 %, beim Amerikanischen Roulette allerdings nur bei 47,4 %. Ein Hausvorteil von 2,7 % im Europäischen steht somit einem Hausvorteil von 5,26 % im Amerikanischen Roulette gegenüber.

Ein weiterer markanter Unterschied zwischen beiden Varianten liegt in den Regeln. In der europäischen Version gibt es die Regel „En Prison“. Fällt die Kugel auf die Null, werden alle Einsätze mit einfacher Chance im Europäischen Roulette „eingefroren“. Die Einsätze bleiben liegen und die Kugel wird erneut gedreht. Erst wenn sie auf einer roten oder schwarzen Zahl landet, werden die Wetten ausgewertet. Gewinnt der Spieler mit seinem Einsatz, erhält er den Einsatz ohne Gewinn zurückgezahlt, verliert er, geht der Einsatz an die Bank. Die Regel „En Prison“ ist einer der Roulette Tricks im Europäischen Roulette, der Spielern dabei hilft, beim Roulette zu gewinnen. Der Hausvorteil liegt durch diese Regel in solchem Fall lediglich bei 1,35 % anstatt bei 2,7 % und wird somit halbiert.

Welche Version sollte man spielen?

Nachdem wir uns nun mit den Unterschieden zwischen den beiden Roulettevarianten befasst haben, bleibt die Frage, welche der Versionen man im Casino am besten spielen sollte. Diese Frage ist leicht zu beantworten, denn wenn man im Casino die Wahl hat, sollte man sich immer für das Europäische Roulette entscheiden. Verschiedene Gründe sprechen für die europäische Version. Der wichtigste Aspekt ist der Hausvorteil, der beim Europäischen Roulette deutlich geringer ist als beim Amerikanischen Roulette. Wer die europäische Version spielt, hat somit höhere Chancen zu gewinnen. Auch die Regel „En Prison“, die es im Amerikanischen Roulette nicht gibt, spricht für die europäische Version. Mit dieser Regel ist es wahrscheinlicher, mit einer einfachen Wette zu gewinnen. Was für das Amerikanische Roulette spricht ist jedoch, dass es hier meist deutlich schneller zugeht, da Spieler ihre Einsätze selbst tätigen können und diese nicht nur durch den Croupier erfolgen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der Hausvorteil hier deutlich höher und die Gewinnwahrscheinlichkeiten somit geringer sind.

Roulette gehört zu den beliebtesten Casinospielen der Welt und wird nicht selten auch die Königsdisziplin des Casinos genannt – und das nicht ohne Grund. Es handelt sich um ein unglaublich spannendes Spiel, dessen Ergebnis stets vollkommen auf dem Zufall basiert und somit der Spielspaß und die Spannung Runde um Runde hoch bleiben.