Kakerlacula ein tolles Brettspiel für Groß und Klein von Ravensburger

Spielbeschreibung & Spielregeln

Dracula kennen wir fast alle. Aber kennen Sie auch seinen kleinen Mitbewohner Kakerlacula? Die Vampir-Kakerlake verbreitet im Schloss ein ganz schönes Chaos und erschreckt alle Bewohner regelmäßig. Bei diesem Brettspiel besteht die Aufgabe darin, Kakerlacula zu verscheuchen – und zwar „mit Licht und Katapult“. „Kakerlacula“ von Ravensburger ist für die Altersspanne zwischen 6 und 99 Jahren und für zwei bis vier Spieler empfohlen.

Verpackung und Lieferung des Brettspiels „Kakerlacula“

Das Paket mit dem Spiel kam nach wenigen Werktagen nach der Bestellung an. Kaum geöffnet, blickte ich direkt in die verwirrten Augen einer Vampir-Kakerlake, die groß auf dem Spielekarton aufgedruckt ist. Nach dem Herausnehmen wurden die anderen Details des liebevoll gestalteten Bildes sichtbar: Ein Schloss, Knoblauch und drei Kinder sowie ein Anriss von einem Wald und der Vollmond – alles eben passend zum Vampirthema.

Auf der Vorderseite des Kartons erfährt man, dass das Spiel ein Kakerlaken-Katapult und einen original HexBug Nano enthält. Hierbei handelt es sich um Roboterinsekten oder Käfer, welche als eigene Spielzeuglinie erhältlich sind. Außerdem sind dort die Altersempfehlung (6-99 Jahre) und die Namen der Autoren Inka und Markus Brand aufgedruckt.

Auf der Rückseite des Kartons wird mithilfe von vier Zeichnungen (eine große, drei kleine) ein kleiner Eindruck des Brettspieldesigns vermittelt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass „Kakerlacula“ in zwei Varianten gespielt werden kann. Laut Karton dauert eine Spielrunde zwischen 10 und 15 Minuten und ist vor allem auf Action, Tempo und Glück ausgelegt. Kommunikation und Geschick werden mit 3 von 5 Punkten bewertet.

Im „Kakerlacula“-Spiel enthalten sind:

  • 1x HEXBUG nano (inkl. Batterie) ein Originalprodukt der Firma Innovation First Trading SARL
  • 1x dreidimensionaler Spielplan mit 20 Wänden und einer Mondwand
  • 1x Katapult
  • 24 x Karten-Chips
  • 13x Knoblauch-Chips
  • 1x Katapult-Chip
  • 4x Spielfiguren
  • 1x Würfel
  • 1x Spielanleitung

Das Brettspiel hat die Maße:

  • 50,5 cm Länge des Spielfeldes
  • 42 cm Breite der Spielfeldes
  • 41,5 cm Breite der Mond-Schlosslandschaft
  • 25,5 cm Höhe der Mond-Schlosslandschaft
  • 7,5 cm Höhe des Spielekartons
  • 43 cm Breite des Spielekartons
  • 30 cm Tiefe des Spielekartons

Der Preis des Kakerlacula-Brettspiels von Ravensburger

Das Brettspiel „Kakerlacula“ kostet derzeit (Stand September 2018) – je nach Anbieter – zwischen 29,99 und 39,99 Euro.

Gestaltung des „Kakerlacula“-Brettspiels

Die Gestaltung zeigt viel Liebe zum Detail, die ganz typisch, aber kindgerecht, an eine Vampirkulisse erinnert. Entsprechend wurden Blau- und Brauntöne gewählt, die zum Vampirschloss hinter einem abgelegenen Wald in der Nacht passen. Das Design ist sehr ansprechend und absolut liebevoll gestaltet. Es macht Spaß, sich die beiden Spielbretter anzusehen, denn sie versetzen einen direkt in die richtige Stimmung.

Bevor mit dem Aufbau des Spiels begonnen werden kann, müssen die einzelnen Teile aus den Stanztafeln gedrückt werden. Hierbei sollte man etwas vorsichtig sein.

Das aufgestellte Spielbrett (Mondfeld genannt) zeigt das Vampirschloss von außen und dem davor liegenden düsteren Wald in der Nacht. Dazu gehören auch der Mond, ein paar Fledermäuse und Wolken, die die Kulisse mystisch wirken lassen. Der Mond selbst ist ausgestanzt und in zwei Teile zerlegt. Eins der Teile enthält drei Löcher.

Das auf dem Boden liegende Spielbrett zeigt das Innere des Schlosses mit seinen vielen Zimmern. In der Mitte befindet sich das sogenannte „Kinderzimmer“, welches ausgespart ist. Auf dem Spielbrett befinden sich kleine Aufstellfüße aus Plastik. In diese müssen die Wände gesteckt werden, damit eine Art Labyrinth entsteht.

Kakerlacula ist eine Original HEXBUG-nano-Figur und ist aus Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und wirkt ziemlich robust. Das sollte sie auch, denn das Robotier muss so manchen Flug aushalten können. Die Batterie für das Tierchen ist enthalten.

Die vier Spielfiguren sind aus Plastik, zeigen vier Kinder, die zwar alle gleich aussehen, aber dafür in Blau, Gelb, Violett und Grün gefärbt sind. Der beige Würfel mit schwarzen Zahlen scheint aus Holz zu sein.

Das Katapult ist Grau und besteht aus Plastik und sechs Schrauben und drei kleinen Rutschfüßchen. Optisch soll es an Stein erinnern. Es besitzt einen „Buzzer“, mit dem Kakerlacula im Spiel zum Mond geschossen wird, wenn er sich dorthin verirrt.

Die Wände und Spielechips sind, ebenso wie die Mondkarte und das Spielbrett, aus dicken Karton bzw. Pappe gefertigt.

Die Spielanleitung fällt sehr kurz aus, ist dafür aber leicht verständlich, sodass auch Kinder sie ohne Probleme verstehen sollten. Auf dem Cover der Anleitung befindet sich ein Hinweis zu einer Videoanleitung.

Aufbau des „Kakerlacula“-Brettspiels

  1. Zuerst wird das Spielbrett, welches aus zwei Teilen besteht, mit den 42 Aufstellfüßen versehen. Dazu steckt man sie durch den Boden, sodass der kleine Schlitz beim Durchschieben nach oben schaut.
  2. Danach werden die beiden Teile an den Puzzleverbindungen aneinandergesteckt und mit dem Aufbau der Platte kann begonnen werden.
  3. Auf dem Spielbrett sind die einzelnen Räume mit Motiven wie beispielsweise Sternen, Dreiecken und Fledermäusen gekennzeichnet. Passend dazu sind die Wände gekennzeichnet, sodass man genau weiß, welche Wand wohin gehört. Wie genau die Wände in die Steckverbindungen müssen, ist unter anderem anhand der Kerzen erkennbar.
  4. Anschließend werden die Seiten des Spiels umgeknickt (wie die Wände haben auch sie eine Knickpfalz).
  5. An den Kanten werden die Eckverbindungen aufgesteckt und zum Schluss das Katapult aufgesteckt.
  6. Die Mondwand hat an beiden Seiten jeweils einen Schlitz. In diese werden die Aufstellkeile geschoben. Die Aufstellkeile haben ebenfalls einen Schlitz, mit dem sie an die Wand des Spielbretts gesteckt wird (vor den orangefarbenen Raum). Dadurch entsteht eine Lücke zwischen dem Brett und der Wand – das soll so sein, denn dort finden die gesammelten Knoblauch-Chips ihren Platz.

Je nach Spielvariation kann der Mond ganz entnommen werden oder um zwei seiner Einzelteile ergänzt werden, um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Die Spielfiguren und die Knoblauch-Chips kommen in die Mitte des Spielfeldes und die Kerzen-Chips werden nach Belieben auf die einzelnen Räume verteilt.

Der Katapult-Chip wird entweder neben das Katapult gelegt oder der jüngste Spieler behält ihn bei sich.

Das Spielziel des „Kakerlacula“-Brettspiels

Im Spukschloss kreucht Kakerlacula herum, der dort nichts zu suchen hat. Mutig machen sich die Spieler an die Arbeit, jedes Zimmer des Schlosses hell zu erleuchten, um die Vampirkakerlake aus dem Schloss zu vertreiben, denn sowohl Kakerlaken als auch Vampire hassen Licht – und Kakerlacula gleich zwei Mal so sehr.

Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Kakerlacula setzt sich zur Wehr und erschreckt jeden, der es versucht. Und der muss dann von vorne starten und verliert für die Gruppe einen Knoblauch-Chip, welcher die Lebenspunkte darstellt. Jeder Spieler hat eine Farbe und kann „seine“ Räume, die er während des Spiels sichern will, aussuchen. Die Spieler müssen versuchen, ihre Räume zu erreichen, um diese zu erhellen – immer auf der Hut vor Kakerlacula, der wie wild durchs Schloss wuselt.

Gewonnen haben entweder die Spieler als Team oder die Kakerlake. Beim Teamspiel gegen die Kakerlake hat man gewonnen, wenn alle Kerzen angezündet sind. Die Kakerlake gewinnt, wenn alle Knoblauch-Chips auf gebraucht sind.

Beim Spiel Mann gegen Mann hat der Spieler gewonnen, der die meisten Kerzen-Chips am Ende vor sich liegen hat. Das Spiel endet in zwei Phasen: einmal, wenn die Kerzen-Chips alle nicht mehr auf dem Spielplan liegen oder wenn Kakerlaculas Leiste voll ist. Die zweite Phase bei der Spieler-gegen-Spieler-Version kann man Kerzen-Chips zurückerobern. Wie erklären wir hier ausführlich unter „Variationen“.

Die Spielvorbereitung des „Kakerlacula“-Brettspiels

Bevor es mit der Kakerlacula-Jagd losgehen kann, muss das Spielfeld aufgestellt werden. Dazu werden die beiden Spielhälften an den „Puzzleseiten“ zusammengefügt und das Mondfeld mithilfe der Aufstellkeile aufgestellt. Dafür sind Aussparungen vorgesehen, die es ganz einfach machen. Das Mondfeld muss so aufgestellt werden, dass die Kerzenchip-Abbildungen nicht zum Spielfeld zeigen. Zwischen Spiel- und Mondfeld entsteht eine Lücke, welche den Burggraben darstellt. Außerdem müssen die Wände auf dem Spielbrett aufgestellt werden, in dem sie dafür in die Steckverbindungen gesteckt werden.

Ist das erledigt, sucht sich jeder der Spieler eine Farbe aus. Die entsprechende Spielfigur wird in die Mitte des Feldes, das Kinderzimmer, gestellt. Außerdem erhalten alle, entsprechend ihrer gewählten Spielfigurenfarbe, ihre Kerzenchips. Diese müssen in den Schlossgemächern verteilt werden, in dem die farbige Seite nach oben gelegt wird. Dafür gibt es keine Vorgaben, als Spieler kann man sich die Räume selbst aussuchen. 

Der jüngste Spieler erhält außerdem einen Katapult-Chip, den er vor sich hinlegt.

Von den Knoblauch-Chips kommen zwei in den Burggraben, zwischen Spiel- und Mondfeld, der Rest kommt in das Kinderzimmer. Sie stellen die Lebenspunkte des Teams dar.

  • Zwei Spieler: 9 Knobi-Chips
  • Drei und vier Spieler: 11 Knobi-Chips

Der Spielablauf des „Kakerlacula“-Brettspiels

Zum Start des Spiels wird Kakerlacula eingeschaltet und auf seinen Startplatz gesetzt. Dieser befindet sich direkt vor der Mondwand und ist orange gefärbt. Es gibt keine Regel, in welche Richtung er laufen muss. Durch die aufgestellten Wände wird er danach seinen Weg ohnehin alleine finden.

Mit dem Spiel anfangen darf der Jüngste in der Runde; danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.

Jeder Spieler muss vor seinem Zug würfeln. Die gewürfelte Zahl bestimmt, wie weit man mit der Figur in Richtung seines Zimmers laufen darf. Das Kinderzimmer darf immer nur in Richtung der Tür verlassen werden.

Sobald ein Raum erreicht wurde, in dem ein farblich passender Kerzenchip liegt, darf er umgedreht werden. Damit gilt das Zimmer als beleuchtet und vor Kakerlacula gesichert.

Wenn ein Spieler alle seine Kerzen-Chips umgedreht hat, macht er sich an die Arbeit, den anderen zu helfen. Ab dann darf er auch andere Farben umdrehen.

Erklärung: Ein Raum ist ein Schritt. Wird eine zwei gewürfelt, darf sich der Spieler zwei Räume weiter bewegen – und zwar in jede Richtung. Es müssen nicht alle Schritte getätigt werden, welche durch den Würfel vorgegeben wurden.

Kakerlacula

Während die Spieler sich auf den Weg machen, die Räume zu beleuchten, schwirrt Kakerlacula durch die Räume und versucht sie, davon abzuhalten. Wenn er auf einen Spieler trifft, braucht dieser ein wenig Glück, um nicht berührt zu werden.

Stößt man mit Kakerlacula zusammmen, ekelt man sich selbstverständlich. Das „Ihhhhhh“ muss laut aus der Kehle des Spielers kommen, der seine Spielfigur aus dem Zimmer nimmt und sie zurück ins Kinderzimmer stellt. Wenn das passiert, muss einer der Knoblauch-Chips in den Burggraben wandern. So verliert das Team einen Lebenspunkt.

Ergänzung: Manchmal schiebt Kakerlacula einige der Kerzen-Chips in andere Räume. Das verbietet nicht, ihn umzudrehen. Liegt er auf der Wandlinie, kann er von beiden Räumen umgedreht werden.

Katapult

Der größte Spaß bietet wohl das Katapult, mit dem Kakerlacula weit weg aus dem Schloss befördert wird. Sobald er sich in die Richtung dessen aufmacht, wird das Spiel unterbrochen. Der Spieler, der zu Beginn den Katapult-Chip erhalten hat, hat nun die Ehre, Kakerlacula mit dem Katapult zum Mond zu schießen.

Ziele bzw. Belohnungen:

  • Kakerlacula fliegt über die Mondwand: Kein Knoblauch-Chip wird zurückerstattet.
  • Kakerlacula landet im Burggraben: Ein Knoblauch-Chip wird zurückerstattet.
  • Kakerlacula fliegt durch den Mond: Alle Knoblauch.Chips werden zurückerstattet.

Nach dem Schuss wird Kakerlacula wieder an den Start gesetzt und für ihn geht die Reise von vorne los. Das Spiel wird wie vorher fortgesetzt.

So gewinnt man:

Das Spiel endet, wenn entweder alle Spieler ihre Kerzen-Chips umgedreht oder ihre Knoblauch-Chips aufgebraucht haben. Je nach Fall gewinnen die Spieler oder Kakerlacula.

Variationen des „Kakerlacula“-Brettspiels

Wenn es etwas anspruchsvoller sein darf, gibt es verschiedene Variationsmöglichkeiten. So kann die Anzahl der Knoblauch-Chips verringert werden oder jede Figur in die Mitte der Zimmer gestellt werden. Noch einen Schwierigkeitslevel drauf setzt der Mond, der zwei Mal verkleinert werden kann. Dadurch wird das Zielen noch kniffliger.

Außerdem ist es möglich, das „Kakerlacula“-Brettspiel von Ravensburger gegeneinander zu spielen. 

„Kakerlacula“ gegeneinander spielen

Dazu wird die Mondwand umgedreht und in Aufstellkeile gesteckt. Die Kerzen-Chips werden genauso wie im Teamspiel verteilt, aber den Katapult-Chip, die Knoblauch-Chips werden nicht benutzt – ebenso wenig wie das Katapult.

Der Spielablauf beim Gegeneinanderspielen

Wenn gegeneinander gespielt wird, besteht das Spiel aus zwei Phasen. Die erste Phase ähnelt der Teamvariante, denn die Kerzen-Chips müssen erreicht werden. Wenn das geschafft ist, wird er mit der brennenden Seite vor dem Spieler abgelegt. Sind alle eingesammelt, geht es zurück ins Kinderzimmer.

Kakerlacula flitzt natürlich wieder durch die Räume und versucht den Spielern das Leben schwer zu machen. Sobald man berührt wird, muss ein Kerzen-Chip an Kakerlacula abgegeben werden, welcher seine erbeuteten Chips hinter seiner Leiste sammelt. Dazu wird der erste Chip an die erste Position gesteckt.

Die erste Spielphase endet, wenn entweder keine Kerzen-Chips mehr auf dem Spielfeld liegen oder Kakerlaculas Leiste voll ist.

In der zweiten Spielphase geht es darum, Kakerlacula die Kerzen-Chips wieder abzuknöpfen. Von rechts werden sie aus der Leiste entfernt. Jeder Chip bietet drei Versuche, die Vampir-Kakerlake zum Mond zu schießen. Ist das geschafft, gibt es den Chips zurück. Wenn nicht, behält er den Chip.

Der letzte der aufgedruckten Chips ist in allen Spielerfarben gefärbt. Das ist die Zusatzchance für alle Spieler, einen Extra-Chip zu ergattern.

Gewonnen hat am Ende der Spieler, welcher die meisten Kerzen-Chips vor sich liegen hat.

Vorteile des „Kakerlacula“-Brettspiels

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Lässt sich immer wieder spielen
  • Starker Teamgeist, weil man zusammen gegen die Kakerlake spielt
  • Spiel-Variationen möglich
  • Einfaches Regelwerk
  • Tolle Aufmachung

Fazit zum „Kakerlacula“-Brettspiels von Ravensburger

Das Brettspiel „Kakerlacula“ von Ravensburger macht eine Menge Spaß. Vor allem der Gedanke, dass es hauptsächlich als Teamspiel ausgelegt ist, wird vielen Eltern gefallen, die Ihr Kind auf soziales Miteinander sensibilisieren möchten. Dennoch kann „Kakerlacula“ auch gegeneinander gespielt werden, sodass auch der Wettbewerb-Spielspaß nicht Außen vor bleibt. Positiv ist auch zu erwähnen, dass der Schwierigkeitsgrad erhöht werden kann, sodass geübte oder ältere Spieler durchaus auch noch ihren Spaß mit dem „Kakerlacula“-Brettspiel haben.

Die gesamte Aufmachung ist sehr liebevoll und detailliert gemacht, sodass das Spiel auch optisch ein Hingucker ist. 

Einzig die Spieleanleitung sollte hinsichtlich des Aufbaus etwas detaillierter beschrieben sein. Man hat leicht Angst, die einzelnen Spielteile zu beschädigen, weswegen man nicht sofort darauf kommen könnte, dass die Wände und das Brett eine Knickvorrichtung haben. So fragt man sich beim Aufbau schnell, wie die Wände in die Aufstellfüße passen sollen. Da sie, zur Vorsicht, nur an einer Seite perforiert sind, und die Knickmöglichkeit nicht erwähnt wird, fühlte sich der Aufbau erst etwas knifflig an. Als wir das im Test erkannt hatten, war es plötzlich alles ganz einfach. Allerdings könnten Kinder ein paar Probleme beim Aufbau haben, weil einige Aufstellfüße doch sehr eng sind und man etwas Kraft braucht, um die Wände reinschieben zu können.

Außerdem wäre ein Bild in der Anleitung hilfreich gewesen, welches zeigt, wie das Brettspiel aussehen soll, wenn man es gegeneinander spielt. Gerade für Kinder wäre das eine echte Hilfe bei dem ersten Mal.

Bis auf diese Details hat uns das Brettspiel sehr viel Spaß gemacht.