Tikal

Ziel des Spiels „Tikal“:

In „Tikal“ schlüpfen die Spieler in die Rollen von Archäologen, die sich an die Arbeit machen, den Dschungel zu durchqueren, und die Stadt Tikal zu befreien.

Kurzbeschreibung „Tikal“:

Tikal hat eine besondere Bedeutung innerhalb der Maya-Stätten, denn sie ist die größte und bedeutendste ihrer Art. Nicht jeder kann sie erreichen, denn sie befindet sich inmitten des dichten Dschungels im Norden Guatemalas und ist teilweise vergraben.

Die Spieler begeben sich als Archäologen durch den Urwald, um den Tempel freizulegen und die Schätze zu bergen – allerdings eben in Konkurrenz mit den anderen. So müssen sich die Spieler immer zwischen der Freilegung des Tempels und der Erschwerung für ihre Gegner entscheiden.

  • Autoren: Wolfgang Kramer, Michael Kiesling
  • Verlag: Ravensburger
  • Erscheinungsjahr: 1999
  • Grafik: Franz Vohwinkel

Spielertyp:

  • Strategiespiel
  • Brettspiel

Spieleranzahl, Alter und Spielzeit:

  • 2-4 Spieler
  • ab 10 Jahren
  • ca. 90 Minuten

Spielaustattung:

  • 1 Spielplan
  • 36 Spielfelder
  • 24 Schatzplättchen
  • 48 Tempelplättchen
  • 4 Expeditionsleiter
  • 4 Anzeiger
  • 72 Spielsteine
  • 8 Camps
  • 4 Wertungssteine
  • 4 Kurzspielregeln
  • 1 Spielregel

„Tikal“-Auszeichnungen:

  • Spiel des Jahres 1999
  • Deutscher Spiele Preis 1999: Platz 1
  • Gamers Choice Award 2000: Multiplayer Gewinner

Fazit:

Gute Spielidee für ein spannendes Spiel für mehrere Mitspieler.

Wie spiele ich „Tikal“:

Spielvorbereitung:

Nachdem der Spielplan in der Tischmitte seinen Platz gefunden hat, trennen die Spieler die sechseckigen Geländetafeln nach ihren Buchstaben und mischen diese Stapel. Der „A“-Stapel kommt anschließend ganz nach oben und führt sich in alphabetischer Reihenfolge fort, sodass ein Stapel zur Verfügung steht.

Nun sucht sich jeder Spieler seine Lieblingsfarbe aus und nimmt sich folgende Elemente:

  • 1 Expeditionsleiter
  • 18 Expeditionsteilnehmer
  • 2 Camps
  • 1 Kurzspielregel
  • Zuganzeiger

Als nächstes werden die quadratischen Tempelplättchen ausgelegt, die nach ihren Zahlen getrennt und neben den Spielplan gelegt werden.

Nun noch die runden Schatzplättchen verdeckt mischen und als zwei Stapel neben dem Spielplan platzieren. Die Wertungssteine kommen auf die „1“ der Punkteleiste.

Spielablauf

Der älteste Spieler darf anfangen.

Wer gerade an der Reihe ist, muss immer zwei Handlungen ausführen:

  1. Oberste Geländetafel vom Stapel nehmen und offen auf den Spielplan legen
  2. 10 Aktionspunkte (=AP) einsetzen, um forschen zu können

Die Geländetafeln sind für die Expeditionen notwendig, und zeigen an mindestens einer Seite Steinplatten – diese sind als Pfade zu verstehen, um die Geländekarten miteinander zu verbinden. Somit muss beim Legen beachtet werden, dass mindestens ein Pfad zu dem einer anderen Karte führt.

Die unterschiedlichen Geländetafeln bieten verschiedene Möglichkeiten wie z. B. ein Camp zu errichten, einen Teil des Tempels freilegen und noch mehr.

Um Tikal zu erforschen braucht es 10 Aktionspunkte, die nach dem Legen der Geländekarte gesetzt werden dürfen. Dabei müssen allerdings nicht die vollen Punkte genutzt werden, wenn man nicht möchte, allerdings verfallen die übrigen.

Je nachdem, was man tun möchte, kostet dies eine bestimmte Anzahl von Punkten. So ist es beispielsweise möglich, ein Schatzplättchen zu heben, ein Camp zu errichten, einen Tempelteil zu schützen und vieles mehr.

Punkte

  • 1 einzelnes Schatzplättchen: 1 Punkt
  • 2 gleich Schatzplättchen: 3 Punkte
  • 3 gleiche Schatzplättchen: 6 Punkte

Die Wertungsrunde wird ausgelöst, wenn ein Spieler eine Vulkankarte zieht:

  1. Der Vulkanzieher legt seine Geländekarte vor sich ab und macht einen „Wertungszug“, also einen normal mit 10 AP
  2. Er macht seine Wertung für sich alleine

Das schließt alle Tempel, für die er die Expeditionsmehrheit hat, ein und die Schatzplättchen. Sollten zwei Spieler die Mehrheit haben, bekommt keiner von ihnen die Punktezahl, die auf dem Tempel abgebildet ist.

Nach der Addierung seiner Punkte wird der Wertungsstein entsprechend vorgerückt – so macht das nun jeder Spieler im Uhrzeigersinn. Danach geht das Spiel bis zur nächsten Vulkankarte weiter, woraufhin eine Wertungsrunde stattfindet.

Spielende

Sobald die letzte Geländekarte ausgelegt wird, und die 10 AP aus sind, ist das Spiel zu Ende. Die letzte Wertungsrunde folgt von dem linken Spieler des letzten Geländekartenlegers. Nun muss jeder seine 10 AP verwenden und auswerten.

Der Spieler, der die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt.

„Tikal“-Spielregeln herunterladen

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