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Hepta Spiel: Regeln für 1 bis 2 Spieler und warum Hepta sieben heißt

Hepta ist ein Legespiel von Alex Randolph für 1 bis 2 Personen, 1974 bei Ravensburger in der Traveller-Serie erschienen. Der Name kommt vom griechischen Zahlwort hepta für sieben: 49 Felder in 7 Farben, 7 Hindernissteine und 14 Legeformen.

Stand  · Redaktionell geprüft

  • 1-2 Spieler
  • ca. 20 Min.
Hepta

Allein löst ihr 7 Puzzles unterschiedlicher Schwierigkeit, zu zweit gewinnt, wer mehr Legeformen auf dem Plan unterbringt.

Kurzfakten zu Hepta Spiel
Spieler1 bis 2
Daueretwa 20 Minuten
AutorAlex Randolph
VerlagRavensburger (Otto Maier Verlag), 1974, Traveller-Serie
Material1 Doppelspielplan, 14 Legeformen, 7 quadratische Hindernissteine
Zufallkeiner, nur Taktik und Konzentration
SpielartLegespiel, Geduldspiel, Strategiespiel
Hepta

Hepta Spielregeln für zwei in fünf Schritten

So spielt ihr Hepta zu zweit:

  1. Plan wählen

    Legt den Spielplan mit der Seite mit 7 x 7 einfarbigen Feldern nach oben.

  2. Hindernisse setzen

    Der erste Spieler, ausgelost oder der Verlierer der letzten Partie, legt die 7 roten Hindernissteine auf beliebige Felder.

  3. Gruppen wählen

    Der zweite Spieler wählt seine Gruppe von Legeformen: Winkel oder Rechtecke. Der erste Spieler bekommt die andere Gruppe.

  4. Abwechselnd legen

    Der erste Spieler legt eine Form mit der grünen Seite so, dass sie 3 leere Felder bedeckt, der zweite mit der schwarzen Seite. So geht es abwechselnd weiter.

  5. Wertung

    Kann einer nicht mehr legen, legt der andere allein weiter. Wer mehr Formen untergebracht hat, gewinnt; bei Gleichstand ist es unentschieden.

Was bedeutet Hepta?

Hepta ist das griechische Zahlwort für sieben und steckt in Begriffen wie Heptagon (Siebeneck) oder Heptathlon (Siebenkampf). Das Spiel trägt den Namen, weil alles auf der Sieben aufbaut: Der Plan hat 7 mal 7 Felder, es gibt 7 Farben mit je 7 Feldern, 7 Hindernissteine und zweimal 7 Legeformen. Jede Legeform bedeckt 3 Felder; zusammen decken die 14 Formen genau 42 der 49 Felder ab, also alles bis auf 7.

Spielmaterial

Zu Hepta gehören:

  • 1 Doppelspielplan: eine Seite mit farbigen Quadraten, eine Seite mit 7 x 7 einfarbigen Feldern
  • 14 Legeformen, aufgeteilt in Winkel und Rechtecke, mit grüner und schwarzer Seite
  • 7 quadratische rote Hindernissteine
  • 1 Spielregel

Hepta allein spielen: die 7 Puzzles

Für das Solospiel nutzt ihr die Seite mit den farbigen Quadraten. Dort liegen 49 Felder in 7 Farben, von jeder Farbe 7. Ihr wählt eine Farbe und versucht, mit allen 14 Legeformen jedes Feld zu bedecken, außer den Feldern dieser Farbe. Die Formen liegen dabei immer mit der schwarzen Seite nach oben, sodass sich die frei bleibenden Farbfelder klar abheben.

Weil jede der 7 Farben anders verteilt ist, ergeben sich 7 verschiedene Puzzles mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Für den Einstieg empfiehlt die Spielregel das rote Puzzle.

Hepta zu zweit: Regeln im Detail

Im Spiel für zwei entsteht aus dem Puzzle ein Duell um Platz. Wichtig sind diese Punkte:

  • Die Hindernissteine dürfen völlig frei gelegt werden und sich auch berühren. Wer sie legt, bestimmt die Ausgangslage.
  • Wer die Hindernisse nicht gelegt hat, sucht sich dafür die Formengruppe aus: Winkel oder Rechtecke.
  • Jeder spielt die ganze Partie mit derselben Farbe: der erste Spieler grün, der zweite schwarz.
  • Kann ein Spieler keine Form mehr ablegen, der andere aber schon, legt dieser allein weiter, bis auch er nichts mehr unterbringt.
  • Es gewinnt, wer mehr Formen abgelegt hat. Bei gleicher Anzahl endet die Partie unentschieden.

Strategie bei Hepta

Die Spielregel gibt einen klaren Hinweis: Versucht im Verlauf, Felder zu sichern, auf die nur eure eigenen Formen passen. Winkel und Rechtecke brauchen unterschiedlich geformte Lücken. Wer als Winkelspieler L-förmige Lücken offen hält und gerade Dreierreihen für den Gegner zustellt, hat am Ende mehr Platz. Als Hindernisleger stellt ihr den Plan so auf, dass eure eigene Formengruppe im Vorteil ist, auch wenn der Gegner die Gruppe wählt.

Hepta Spielanleitung als PDF

Die Original-Spielregel von 1974 gibt es als Hepta Spielanleitung zum Download. Weitere Spiele, bei denen Formen geschickt angelegt werden, findet ihr bei Qwirkle und in unserer Übersicht der Legespiele.

Hepta Spielanleitung als PDF

Häufige Fragen zu Hepta

Was bedeutet Hepta?
Hepta ist griechisch und bedeutet sieben. Im Spiel gibt es 7 Farben mit je 7 Feldern, 7 Hindernissteine und 14 Legeformen.
Wie viele Spieler können Hepta spielen?
Eine oder zwei Personen. Allein löst man Puzzles, zu zweit spielt man gegeneinander.
Wer gewinnt bei Hepta?
Im Spiel zu zweit gewinnt, wer mehr Legeformen ablegen konnte. Bei Gleichstand ist das Spiel unentschieden.
Wer hat Hepta erfunden?
Alex Randolph. Das Spiel erschien 1974 im Otto Maier Verlag Ravensburg.
Mit welchem Puzzle fängt man bei Hepta an?
Die Spielregel empfiehlt Anfängern das rote Puzzle.
Gibt es Hepta noch zu kaufen?
Hepta wird nicht mehr produziert und ist nur noch gebraucht erhältlich.