Die Insel

Geht auf Entdeckungsreise: „Die Insel“ von Ravensburger

Einige von euch kennen sicher das Spiel „King Arthur“ welches mit einer neuen Technik für Aufsehen in der Spieleszene sorgte. „Die Insel“ von Ravensburger war bzw. ist der zweite Titel, welcher euch mit Farben und Elektronik durch das Spiel leitet. Heute, 16 Jahre später mag das nicht mehr sonderlich innovativ sein, dennoch wollen wir euch dieses Spiel vorstellen, denn es war einmal etwas ganz Besonderes und gehört alleine deswegen entsprechend gewürdigt.

Was euch bei diesem Klassiker erwartet? Das erfahrt ihr bei uns auf spielregeln-spielanleitungen.de!

Spieleinfos zu „Die Insel“ von Ravensburger

Kurzbeschreibung

Unterwegs im südlichen Pazifik, taucht vor euch plötzlich eine Insel auf. Sie ist in keiner Seekarte verzeichnet. In ihrer Mitte erhebt sich drohend ein Vulkan am Strand stehen mächtige Steinstauen. Ihr macht euch auf, die Insel zu erkunden. Was hat es mit den geheimnisvollen Relikten auf sich, die auf der Insel verstreut zu finden sind? Welche Rolle spielen die Wächter bei den Ruinen? Ihr trefft auf die Anführerin einer alten Kultur – sie erzählt euch vom drohenden Schicksal der Insel. Der Vulkan droht auszubrechen und alles zu zerstören. Nur ihr könnt die Insel retten. Einmal im Bann der Insel lässt sie euch nicht mehr los. Ein Spiel voller Emotionen und Überraschungen. Jeder Zug eines Spielers verändert die Situation und beeinflusst eure Entscheidungen.“ Quelle: Spielkarton

Zum Spiel gehört eine spezielle Elektronik, die mit euch „spricht“.

  • Verlag: Ravensburger
  • Autor: Reiner Knizia
  • Erschienen: Frühjahr 2005
  • Artikelnummer: 262700 / EAN: 4005556262700

Ziel des Spiels

Erkundet die Insel und kämpft dabei gegen Kreaturen, um den Statuen Leben zu verleihen und die Insel vor dem Untergang zu bewahren

Spielertyp

Spieleranzahl, Alter und Dauer

  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 10 Jahren
  • rund 60 Minuten

Spielmaterial

  • 1 Spielplan
  • 1 Stanztafel
  • 4 Spielfiguren
  • 60 Reliktkarten
  • 23 Ariki-Startkarten
  • 15 rote Kunststofffiguren
  • 7 Kreaturen mit Standfüßen
  • 42 Steintafeln
  • 4 Wächter-Plättchen
  • 4 Übersichtstafeln
  • 1 Kurzspielregel
  • 1 Spielanleitung

Der Preis von „Die Insel“ von Ravensburger

„Die Insel“ von Ravensburger ist nicht mehr regulär im Handel erhältlich, aber ihr könnt noch auf Kleinanzeigen- und Auktionsplattformen Glück haben. Die Preise variieren zwischen 15 und 90 Euro, wobei sie vermehrt hochpreisig den Besitzer wechseln.

So funktioniert das Brettspiel „Die Insel“ von Ravensburger

Spiel startklar machen

Für den Vulkan benötigt ihr vier AA-Batterien, die ihr in das Batteriefach einlegt.

Den Stanztafel legt ihr als Rahmen in eure Mitte, auf den ihr den Spielplan setzt. Achtet dabei darauf, dass sich die Windrosen ergänzen.

Jeder von euch sucht sich seine Lieblingsfigur aus und erhält dazu zwei Ariki-Startkarten auf die Hand, die farblich zu der Figur passen. Weiterhin bekommt ihr eine Übersichtstafel.

Mischt nun noch die 15 Ariki-Karten und Steintafeln. Die Karten legt ihr als verdeckten Stapel neben den Spielplan, ebenso wie die Steintafeln. Teilt die Relikt-Karten auf ihre vier Motive auf und legt sie als offenen Stapel daneben – ebenso wie die Figuren und Kreaturen.

Auf den Spielplan legt ihr die Wächter-Plättchen.

Spielablauf

Ihr startet an den Landeplätzen am Ufer und müsst euch Schritt für Schritt über die Insel bewegen, um sie zu erforschen und Karten zu sammeln. Die Karten braucht ihr für die Wächter, damit diese euch Steintafeln aushändigen, mit denen ihr die geheimnisvollen Statuen erwecken könnt – und damit zu gewinnen.

Der Clou bei „Die Insel“ ist, dass jede Runde vollkommen anders ablaufen kann. Zwar findet ihr die Statuen immer an derselben Stelle, die Orte, Wächter und Kreaturen jedoch variieren.

Karten erhaltet ihr an den Orten, je länger dort kein Spieler mehr war, desto mehr bekommt ihr. Auch, wenn das erst einmal nach einem Wettkampf klingt, legt das Spiel davon, dass ihr bis zu einem gewissen Grad miteinander spielt und euch unterstützt – das solltet ihr beachten.

Relikt-Karten erhaltet ihr durch das Erforschen von leeren Feldern und bei Kristallen, Türmen, Tempeln, Brunnen oder bei der Strandgutsammlerin.

Ariki-Karten gibt es bei Ariki, durch das Erwecken von Statuen oder den Besuch bei erweckten Statuen.

Steintafeln erhaltet ihr, wenn Ariki erweckt wurde, ihr alle drei Kristallen, Türme, Tempel oder Brunnen besucht habt oder bei den Wächtern der Ruinen Relikte abgeliefert habt.

Ihr seht, dass also alles aufeinander aufbaut und ihr genau schauen solltet, was ihr benötigt.

Auf eurer Suche nach Informationen, um den Vulkan zu stoppen, trefft ihr auf fiese Viecher, die ihr zur Strecke bringen müsst. Praktischerweise verraten sie euch, welche Relikte ihr benötigt, um sie zu bekämpfen.

Das Besondere an diesem Spiel ist seine Elektronik. Der Vulkan steuert euch dabei. Wenn ihr mit eurer Figur auf einem Feld ankommt, startet ihr eure Aktion, in dem ihr auf eure Figur und eins der Touchfelder an eine der beiden Ecken drückt. Der Vulkan berichte euch, was ihr gefunden habt, woraufhin ihr dieses Feld mit der entsprechenden Kunststofffigur markiert.

Nach und nach entdeckt ihr die Insel und erfahrt, wo sich was befindet und könnt gezielt danach suchen, um voran zukommen. und sammelt dabei Punkte.

Alles hat einmal ein Ende

Schafft ihr das oder die Erweckung nicht einer Statur nicht, verliert ihr. Bessere ist es, wenn ihr alle vier Statuen erwecken konntet. Gewinnen könnt ihr aber auch, wenn ihr nur eine Statue erweckt. Welcher Spieler dann die meisten Punkte hat, gewinnt.

Unser Fazit zu „Die Insel“ von Ravensburger

Es gibt viele Möglichkeiten zu agieren und das Ziel zu erreichen. Nur zusammen ist man stark, das eröffnet viele Möglichkeiten. Das Spiel ist ziemlich komplex, trotz dessen die Regeln nicht allzu wirr und schwierig sind. Das Zusammenspiel mit der elektronischen Komponente macht Spaß, bringt ein neues Flair und sorgt für einen gewissen unbekannten Faktor, der für Spannung sorgt.

„Die Insel“ Spielregeln herunterladen

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