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Schnorcheln Regeln: was ist Schnorcheln, Ausrüstung und Sicherheit

Schnorcheln ist Schwimmen an der Wasseroberfläche mit Blick nach unten, wobei man durch einen Schnorchel atmet und eine Tauchmaske trägt. Es ist eine Sonderform des Apnoetauchens ohne Atemgerät, denn wer abtaucht, hält die Luft an. Zum Schnorcheln reicht es, schwimmen zu können.

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Schnorcheln Regeln

Die wichtigsten Regeln: nie allein, nur ausgeruht und bei ruhigem Wetter ins Wasser, Ausrüstung vorher prüfen und nichts unter Wasser berühren.

Kurzfakten zu Schnorcheln
SportartWassersport, Sonderform des Apnoetauchens
Voraussetzungsicher schwimmen können
GrundausrüstungABC-Ausrüstung: Maske, Schnorchel, Flossen
OptionalNeoprenanzug, Schnorchelweste, UV-Shirt
EinsatzFreizeit, Unterwasser-Rugby und -Hockey, Wasserrettung, Training für das Gerätetauchen
Grundregelnie allein schnorcheln
KategorieSport
Schnorcheln Regeln

Richtig schnorcheln in fünf Schritten

So schnorchelt ihr sicher:

  1. Ausrüstung prüfen

    Kontrolliert Maske, Schnorchel und Flossen. Spült die Maske vorher aus, damit sie nicht beschlägt.

  2. Bedingungen prüfen

    Geht nur ausgeruht und bei ruhigem Wetter ins Wasser und informiert euch über das Gebiet.

  3. Atmen üben

    Legt euch im flachen Wasser auf den Bauch, Gesicht nach unten, und atmet ruhig und tief durch den Schnorchel.

  4. Abtauchen

    Holt Luft, taucht ab und macht Druckausgleich, indem ihr die Nase zuhaltet und sanft hineinblast.

  5. Ausblasen

    Beim Auftauchen pustet ihr das Wasser mit einem kräftigen Atemstoß aus dem Schnorchel, erst dann atmet ihr ein.

Was ist Schnorcheln?

Schnorcheln ist eine Form des Schwimmens und Tauchens in geringer Wassertiefe mit Schnorchel und Tauchmaske. Meist geht es darum, die Unterwasserwelt zu erkunden, doch Schnorcheln wird auch bei der Wasserrettung eingesetzt. Weil kein Atemgerät benutzt wird, gilt es als Sonderform des Apnoetauchens. Die Technik findet sich bei Unterwasser-Rugby und Unterwasserhockey, in der Unterwasserfotografie und als Training für das Gerätetauchen. Mit den ersten praxistauglichen Tauchgeräten um 1950 wurden Sporttauchen und Schnorcheln zum Freizeitspaß.

Schnorchelausrüstung

Die Grundausrüstung heißt ABC-Ausrüstung. Je nach Gewässer kommt weiteres Zubehör dazu:

  • Tauchmaske mit Sichtscheibe, die anders als eine Schwimmbrille auch die Nase bedeckt und gut sitzen sollte
  • Schnorchel
  • Flossen
  • bei kaltem Wasser ein Tauchanzug und Handschuhe
  • bei Bedarf Blei zum Ausgleich des Auftriebs
  • eine aufblasbare Schnorchelweste für zusätzlichen Auftrieb
  • UV-Shirt und UV-Shorts als Sonnenschutz, denn im flachen Wasser ist die Sonne stark

Wie lang darf ein Schnorchel sein?

Ein Schnorchel darf nicht zu lang sein. Übliche Schnorchel sind etwa 35 cm lang. Ist er deutlich länger, droht Pendelatmung: Ihr atmet die verbrauchte Luft aus dem Rohr wieder ein und bekommt zu wenig Frischluft. Außerdem wird das Atmen gegen den Wasserdruck schwerer. Anforderungen an Schnorchel regelt die Norm DIN EN 1972. Es gibt Modelle mit Ausblasventil, die das Ausblasen erleichtern, und Trockenschnorchel, die beim Abtauchen kaum Wasser aufnehmen.

Schnorcheln Regeln im Detail

Vor dem Schnorcheln

Diese Regeln gelten schon an Land:

  • Lasst euch beim Kauf der ABC-Ausrüstung beraten und achtet darauf, dass alles gut passt.
  • Informiert euch über das Gebiet oder sucht euch einen Schnorchelführer vor Ort.
  • Geht nur ausgeruht und körperlich fit ins Wasser.
  • Anfänger schnorcheln die ersten Male in der Gruppe.
  • Verschiebt den Schnorchelgang bei unbeständigem Wetter oder starkem Wellengang, weil dann leicht Wasser in den Schnorchel gerät.
  • Prüft die Ausrüstung. Damit die Maske nicht beschlägt, spült ihr sie aus oder nutzt ein Antibeschlagmittel.

Im Wasser

Beim Schnorcheln schwimmt ihr an der Oberfläche mit Blick ins Wasser und atmet durch den Schnorchel. Achtet dabei aktiv auf eure Umgebung und eure Begleiter, auf Wetterwechsel und Strömung, auf den Abstand zu Klippen und Felsen und darauf, nicht zu weit vom Ufer zu schwimmen. Fühlt ihr euch schwach oder unwohl, sagt es sofort euren Begleitern und brecht den Schnorchelgang ab.

Abtauchen und Druckausgleich

Wollt ihr die Unterwasserwelt aus der Nähe sehen, taucht ihr mit angehaltenem Atem ab. Dabei steigt der Druck auf Ohren und Maske, was als leichter Schmerz spürbar ist. Für den Druckausgleich haltet ihr die Nase mit Daumen und Zeigefinger zu und blast sanft Luft hinein. Beim Auftauchen läuft Wasser in den Schnorchel; pustet es mit einem kräftigen Atemstoß hinaus, bevor ihr wieder einatmet.

Natur schützen

Nehmt keine Souvenirs mit und berührt weder Muscheln noch Korallen oder Meerestiere, zu eurer eigenen Sicherheit und zum Schutz der Natur. Achtet im Korallenriff darauf, keine Korallen mit den Flossen zu beschädigen. Lasst weder im Wasser noch am Strand Müll zurück.

Häufige Fragen zum Schnorcheln

Was bedeutet Schnorcheln?
Schwimmen an der Wasseroberfläche mit Maske und Schnorchel, um die Unterwasserwelt anzusehen. Wer abtaucht, hält dabei die Luft an.
Wie funktioniert Schnorcheln?
Ihr liegt mit dem Gesicht im Wasser und atmet durch den Schnorchel, dessen Ende über die Oberfläche ragt. Beim Abtauchen haltet ihr die Luft an.
Wie lang darf ein Schnorchel sein?
Übliche Schnorchel sind etwa 35 cm lang. Ein zu langer Schnorchel führt zu Pendelatmung, also zu verbrauchter Luft.
Was braucht man zum Schnorcheln?
Die ABC-Ausrüstung aus Maske, Schnorchel und Flossen. Je nach Wasser kommen Anzug, Weste oder UV-Shirt dazu.
Wie bekommt man Wasser aus dem Schnorchel?
Mit einem kräftigen Atemstoß ausblasen, erst dann einatmen. Ein Ausblasventil erleichtert das.
Darf man allein schnorcheln?
Besser nicht. Schnorchelt immer mit Begleitung und sagt Bescheid, wenn ihr euch unwohl fühlt.