Caesar und Cleopatra

Ziel des Spiels „Caesar und Cleopatra“:

Gewinne möglichst viele Siegerpunkte in Form von Stimmen der Patrizier für deine Spielfigur!

Kurzbeschreibung „Caesar und Cleopatra“:

Streit zwischen Caesar und Cleopatra! Es geht um die Unabhängigkeit Ägyptens, also bemüht euch möglichst viele Wählerstimmen zu erhalten, von Senatoren, Prätoren, Quästoren, Zensoren und Ädilen der Zeit. Wer die meisten Patrizier auf seine Seite zieht übt dem größten Einfluss aus und gewinnt! Dafür stehen euch ganz unterschiedliche Mittel zur Verfügung wie Spione, Anschläge auf den Gegner oder der „Zorn der Götter“.

Spielertyp:

Stratege

Spielaustattung:

74 Einflusskarten
26 Aktionskarten
21 Patrizierkarten
8 Karten „Vertrauensfrage“
6 Karten „Einflussbonus“

Fazit:

Ein angenehm schnelles Spiel für zwei mit hohem Spass- und Spannungsfaktor bis zum Ende!

Wie spiele ich Caesar und Cleopatra:

Vorbereitungen:

Zu Beginn des Spiels werden die Vorbereitungen getroffen. 21 Karten mit den Köpfen von 21 Patriziern werden in die Mitte der 2 Mitspieler gelegt. Man nennt sie die neutralen Gruppen und sie werden nach Patriziergruppen sortiert offen hingelegt.

Mischen der 8 Karten „Vertrauenfrage“ und verdeckt bereit legen neben die Patrizierkarten.

2 Mitspieler:

Die Mitspieler bekommen identische Kartensätze, von denen sie im ersten Schritt 5 Karten verdeckt an die verschiedenen Patriziergruppen anlegen.

Ein Spieler spielt mit den Caesar Karten und der andere spielt mit den Cleopatra Karten.

Einfluss Karten

Beide Mitspieler suchen sich aus den 37 Einfluss Karten (das sind die Karten mit Zahlen in den Ecken oder mit einem P) je 10 Karten aus und legt sie erst mal zur Seite. Die übrigen Einfluss Karten müssen jeweils von den Spielern gemischt werden. Diese restlichen gut durch gemischten Karten legt jeder Spieler als verdeckten Reservestapel vor sich ab.

Aktions Karten

Die Aktionskarten können jeweils vom Spieler zusammengestellt werden. Der Verlag empfiehlt Einsteigern, sie einfach zu mischen und drauf los zu spielen. (Man lernt die Bedeutung dieser Aktionskarten am besten im Spiel kennen.)

Es ist allerdings erlaubt, alle 13 Aktions Karten in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Man legt diesen Stapel der Aktions Karten dann verdeckt neben den Ablagestapel 1, Beide Reservestapel dürfen jetzt nicht mehr angesehen werden.

Einfluss Bonus
Jeder Spieler zieht eine der 6 Einfluss Bonus Karten, die vorher gut gemischt werden sollen. Die anderen 4 Karten werden zurück in die Schachtel gelegt und dürfen nicht angesehen werden. Die Erfüllung dieser Bonus-Aufgabe bis vor Ende des Spiels bringt dem Spieler noch zusätzliche Bonus-Punkte.

Der Spielzug:

Der Spieler der dran ist, kann entweder aktiv werden oder passiv bleiben. Der Cleopatra – Spieler beginnt. Danach sind die Spieler abwechselnd an der Reihe.

Normalerweise wird man aktiv und führt einen Spielzug mit vier Phasen aus:
Man kann eine Aktionskarte spielen. Die Aktion der aufgedeckten Karte wird sofort ausgeführt.

– Man kann 1 oder 2 Einfluss Karten anlegen. Eine Karte wird verdeckt angelegt. 2 Karten müssen offen angelegt werden.

– Alle Karten werden an die Patrizier Gruppe der Wahl angelegt.

– Man ergänzt seine Handkarten vom eigenen verdeckten Ablagestapel. (wobei man 5 Karten auf der Hand hat.)

– Man stellt eine Vertrauensfrage. Die Vertrauensfrage schließt den Spielzug ab. Aufgedeckte Vertrauensfragen werden offen auf die Ablage neben die verdeckten Karten „ Vertrauenfrage „ gelegt.

Passiver Spielzug:

Man kann passiv bleiben, wenn man keine geeigneten Karten auf der Hand hält. Man sagt dann: „ Ich passe.“ In diesem Fall legt man beliebig viele Handkarten offen auf seinen Ablagestapel ab und darf entsprechend neue Karten vom eigenen Reservestapel nehmen. Nachdem die Karten aufgenommen wurden ist der Gegenspieler an der Reihe. Es wird keine Vertrauensfrage aufgedeckt.

Zum Abschluss des Spielzugs wird üblicherweise immer eine Vertrauensfrage gestellt. Es heißt normalerweise, man solle eine Patriziergruppe befragen. An dieser Gruppe (Beispielsweise Aedil) werden nun alle verdeckt liegenden Einfluss-Karten aufgedeckt.

– Wer mehr Einfluss Punkte aufweist, gewinnt die oberste Patrizier-Karte der Gruppe und eine Stimme. Der Gewinner der Vertrauensfrage verliert die höchste Einflusskarte, der Verlierer verliert seine geringste Punktekarte an die Gruppe.

– Verlorene Einfluss Karten legt jeder Spieler offen zur Seite auf den eigenen Ablagestapel. Alle anderen Karten bleiben aufgedeckt an der Gruppe liegen.

– Sollte eine Philosophen-Karte im Spiel sein, kehrt sich das Punkteergebnis um. Es gewinnt derjenige mit den wenigsten Punkten. Bei zwei Philosophen auf jeder Seite, wird die Wirkung der Philosophen-Karte aufgehoben.

Sonderfall:

Hat ein Spieler eine Philosophin gelegt und der andere Spieler 2 Philosophen-Karten, so gewinnt der Spieler mit der niedrigeren Punktzahl. Jeweils die niedrigste und die höchste Einfluss-Karte müssen auf den entsprechenden Ablagestapel, sowie auch die Philosophen-Karten offen abgelegt werden.

Eine außerordentliche Vertrauensfrage wird gestellt, sollten bereits an einer Gruppe 8 Karten liegen.

Ende:

Am Ende des Spiels sind entweder keine Patrizier mehr zu gewinnen, oder die Spieler haben keine Einfluss–Karten mehr.

Jetzt werden Punkte vergeben. Jede Stimme und Gruppenmehrheit bringt Punkte, dazu noch eventuellen Bonuspunkte, wenn die Aufgabe der Bouns-Karte erfüllt wurde.

Es heißt, wer mehr Punkte erreicht hat, hat Ägypten unter seine Herrschaft gebracht.

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Caesar-und-Cleopatra-Spielanleitung

 

Video zu Caesar und Cleopatra