Poker – ein einfaches Kartenspiel mit lebenslanger Lernkurve

Fast immer, wenn vom Pokern die Rede ist, geht es um Texas Hold’em. Überall auf der Welt beherrscht diese populäre Spielvariante die Pokerszene, von den Casinos in Las Vegas bis zur privaten Pokerrunde in Buxtehude – spätestens seit dem Sommer 2011, als zum ersten Mal ein Deutscher die Poker-Weltmeisterschaft und damit 8,7 Millionen Dollar gewann.

„Es dauert nur eine Minute, es zu lernen, aber ein Leben lang, es zu meistern.“

Mike Sexton (1947 – 2020), Profispieler und Poker-Weltmeister 2016. Die simplen Poker-Regeln täuschen jedoch über eins hinweg: Beim Pokern regiert Fortuna keineswegs unangefochten. Ein gutes Blatt ist nur der Anfang. Im Laufe des Spiels kommt es darauf an, zu erkennen, wann sich welcher Einsatz lohnt und mit welcher Strategie man die Gegner aus dem Rennen werfen kann. Das Wichtigste ist vielleicht zu erkennen, wann es Zeit ist, auszusteigen – so wie „The Gambler“ in Kenny Rogers genialer Pokerhymne.

Worum geht’s beim Pokern?

Egal, welche Variante gespielt wird: Ziel ist es, den Pot (alle Einsätze in einer Runde) zu kassieren. Es gewinnt, wer im Showdown (im direkten Vergleich) das beste Blatt zeigt – oder aber die Gegner dazu bringt, das Feld zu räumen.

Der Spielverlauf beim Texas Hold’em

Jeder Spieler erhält zwei Startkarten (Hole Cards), die nur er selbst sieht und benutzt. Anschließend legt der Geber (Dealer) fünf Karten (das Board) offen mittig auf dem Tisch aus. Sie stehen als Gemeinschaftskarten allen Spielern zur Verfügung. Für eine Hold’em-Pokerhand wird die bestmögliche Kombination aus maximal fünf Karten gewertet, die ein Spieler aus seinen Hole Cards und den Gemeinschaftskarten bilden kann. In der nächsten Runde übernimmt der Spieler links vom Dealer dessen Aufgabe.

Wie und wann kommen die Chips auf den Tisch?

– Zu Beginn jeder neuen Runde (auch „Hand“) legen zwei Spieler festgelegte Pflichteinsätze (Blinds) in den Pot. Der Spieler direkt links vom Dealer entrichtet den „Small Blind“, der nächste den „Big Blind“. Danach gibt der Dealer die Startkarten.

– Der Spieler links vom Big Blind entscheidet als Erster, ob er die Gemeinschaftskarten sehen will. Er kann in Höhe des Big Blinds mitgehen (Call), den Einsatz erhöhen (Raise) oder aussteigen (Fold). Dann geht die Setzrunde im Uhrzeigersinn weiter.

– Haben alle noch aktiven Spieler ihren Einsatz getätigt, legt der Dealer den Flop aus, die ersten drei Karten des Boards. Der erste aktive Spieler links vom Dealer kann nun schieben (Check) oder einen Einsatz bringen (Bet). Wurde eine Bet getätigt, haben die anderen Spieler die Wahl zu folden, zu callen oder zu raisen beziehungsweise zu reraisen (noch einmal zu erhöhen).

– Als vierte Karte des Boards wird der „Turn“ aufgedeckt, und es folgt eine weitere Setzrunde.

– Nach dem „River“, der fünften Gemeinschaftskarte, beginnt die letzte Setzrunde. Sie endet spätestens mit dem Showdown, bei dem der Spieler mit dem besten Blatt gewinnt (übrigens kommt es häufig vor, dass schon vor dem Flop alle Spieler bis auf einen gefoldet haben).

– Ist eine Hand beendet, gibt der Dealer seinen „Job“ in Form eines Buttons an den nächsten Spieler zur Linken weiter, und eine neue Runde beginnt.

Die Spielkarten

Ein Satz Pokerkarten besteht aus 52 Karten; meistens von unten nach oben in der Rangfolge Zwei bis Zehn, Bube, Dame, König, As (Ausnahme: Razz und andere Low Card Pokervarianten, siehe unten). Außer beim Flush spielen die Farben (Kreuz, Pik, Herz, Karo) keine Rolle.

Das einfachste Kartenspiel - Poker

Fast immer, wenn vom Pokern die Rede ist, geht es um Texas Hold’em. Überall auf der Welt beherrscht diese populäre Spielvariante die Pokerszene, von den Casinos in Las Vegas bis zur privaten Pokerrunde in Buxtehude – spätestens seit dem Sommer 2011, als zum ersten Mal ein Deutscher die Poker-Weltmeisterschaft und damit 8,7 Millionen Dollar gewann.

„Es dauert nur eine Minute, es zu lernen, aber ein Leben lang, es zu meistern.“

Mike Sexton (1947 – 2020), Profispieler und Poker-Weltmeister 2016. Die simplen Poker-Regeln täuschen jedoch über eins hinweg: Beim Pokern regiert Fortuna keineswegs unangefochten. Ein gutes Blatt ist nur der Anfang. Im Laufe des Spiels kommt es darauf an, zu erkennen, wann sich welcher Einsatz lohnt und mit welcher Strategie man die Gegner aus dem Rennen werfen kann. Das Wichtigste ist vielleicht zu erkennen, wann es Zeit ist, auszusteigen – so wie „The Gambler“ in Kenny Rogers genialer Pokerhymne.

Worum geht’s beim Pokern?

Egal, welche Variante gespielt wird: Ziel ist es, den Pot (alle Einsätze in einer Runde) zu kassieren. Es gewinnt, wer im Showdown (im direkten Vergleich) das beste Blatt zeigt – oder aber die Gegner dazu bringt, das Feld zu räumen.

Der Spielverlauf beim Texas Hold’em

Jeder Spieler erhält zwei Startkarten (Hole Cards), die nur er selbst sieht und benutzt. Anschließend legt der Geber (Dealer) fünf Karten (das Board) offen mittig auf dem Tisch aus. Sie stehen als Gemeinschaftskarten allen Spielern zur Verfügung. Für eine Hold’em-Pokerhand wird die bestmögliche Kombination aus maximal fünf Karten gewertet, die ein Spieler aus seinen Hole Cards und den Gemeinschaftskarten bilden kann. In der nächsten Runde übernimmt der Spieler links vom Dealer dessen Aufgabe.

Wie und wann kommen die Chips auf den Tisch?

– Zu Beginn jeder neuen Runde (auch „Hand“) legen zwei Spieler festgelegte Pflichteinsätze (Blinds) in den Pot. Der Spieler direkt links vom Dealer entrichtet den „Small Blind“, der nächste den „Big Blind“. Danach gibt der Dealer die Startkarten.

– Der Spieler links vom Big Blind entscheidet als Erster, ob er die Gemeinschaftskarten sehen will. Er kann in Höhe des Big Blinds mitgehen (Call), den Einsatz erhöhen (Raise) oder aussteigen (Fold). Dann geht die Setzrunde im Uhrzeigersinn weiter.

– Haben alle noch aktiven Spieler ihren Einsatz getätigt, legt der Dealer den Flop aus, die ersten drei Karten des Boards. Der erste aktive Spieler links vom Dealer kann nun schieben (Check) oder einen Einsatz bringen (Bet). Wurde eine Bet getätigt, haben die anderen Spieler die Wahl zu folden, zu callen oder zu raisen beziehungsweise zu reraisen (noch einmal zu erhöhen).

– Als vierte Karte des Boards wird der „Turn“ aufgedeckt, und es folgt eine weitere Setzrunde.

– Nach dem „River“, der fünften Gemeinschaftskarte, beginnt die letzte Setzrunde. Sie endet spätestens mit dem Showdown, bei dem der Spieler mit dem besten Blatt gewinnt (übrigens kommt es häufig vor, dass schon vor dem Flop alle Spieler bis auf einen gefoldet haben).

– Ist eine Hand beendet, gibt der Dealer seinen „Job“ in Form eines Buttons an den nächsten Spieler zur Linken weiter, und eine neue Runde beginnt.

Die Spielkarten

Ein Satz Pokerkarten besteht aus 52 Karten; meistens von unten nach oben in der Rangfolge Zwei bis Zehn, Bube, Dame, König, As (Ausnahme: Razz und andere Low Card Pokervarianten, siehe unten). Außer beim Flush spielen die Farben (Kreuz, Pik, Herz, Karo) keine Rolle.