Black Jack lernen: So spielt man das beliebte Casino-Spiel richtig!

Das Casino-Kartenspiel Blackjack blickt inzwischen auf eine Geschichte zurück die bereits 300 Jahre alt ist. Und noch immer zählt Blackjack zu einem der beliebtesten Casinospiele. Blackjack Fans sind immer begeistert durch die Einfachheit dieses weltberühmten Kartenspiels. Doch es gibt auch durchaus Gegenstimme, die das Spiel als eher eintönig bezeichnen. Eines ist auf jeden Fall sicher: Ob nun Blackjack vor Ort oder Blackjack online, die Regeln sind in der Tat sehr einfach. 

Letztlich hat wirklich jede Runde beim Blackjack den gleichen Spielablauf. Die Spieler, die auf Grund dessen der Meinung sind, dass das Kartenspiel eintönig sei, haben den eigentlichen Reiz des Spiels nicht verstanden. Ein genauerer Blick auf das Blackjack zeigt aber, dass es genau diese Eigenschaft der Einfachheit ist, die dem Spiel so einen besonderen Reiz verleiht. 

Das traditionelle Blackjack entwickelt sich weiter

Blackjack übt einen enormen Reiz aus, darin liegt wohl auch der Grund, dass sich dieses faszinierende Kartenspiel seit bereits 300 Jahren in der Casino Welt bewährt hat. Trotzdem bemühen sich heute einige Online Casinos sehr, in diesem Bereich den Spielern etwas mehr Abwechslung zu bieten. Inzwischen werden immer mehr Varianten des Blackjack entwickelt, vor allem seitdem Blackjack auch online gespielt werden kann. 

In diesem Bereich sind die Bemühungen der Online Casinos wirklich sehr groß. Für die Online Casinos hat das den Vorteil, dass den Spielern viele neue und abwechslungsreiche Varianten zur Auswahl stehen, und gleichzeitig vergrößern sie so auch automatisch ihr Casino Angebot. Es folgt ein genauerer Blick auch die unterschiedlichen Varianten des Blackjack.

Blackjack in seinen Ursprüngen

Der Ursprung des Blackjack begründet sich in dem französischen Kartenspiel Vingt-et-un (“einundzwanzig”). Man erfreute sich dieses Spiels am französischen Hofe bereits im 18.Jahrhundert. In der Folge entwickelte sich hieraus dann ein über alle Maßen beliebtes Karten-Glücksspiel. Man vermutet, dass spanische, italienische und französische Varianten die Vorläufer des Vingt-et-un sind.

Eines haben sie aber alle gemeinsam, sie alle schreiben den Karten bestimmte Werte zu. Mit dem Ziehen weiterer Karten wurde das Ziel verfolgt, so nah wie möglich an eine bestimmte Punktzahl zu kommen, ohne diese zu überschreiten.

Diese deutlich älteren Vorläufer haben ihren Ursprung vermutlich schon im 15.-16. Jahrhundert. Anders als das bei den alten Versionen der Fall ist, erfordert Vingt-et-un deutlich mehr Können, hier reicht es nicht mehr, sich ausschließlich auf das Kartenglück zu verlassen.

Bereits im 18. Jahrhundert erreichte das Spiel Amerika. Importiert wurde es sozusagen durch französische Einwanderer. Genannt wurde es aber nur noch 21. Im Gegensatz zu diesen Vorläufern haben sich die Regeln von damals doch deutlich von heutigen unterschieden. 

Der Boom in Amerikas durch das geschichtliche Blackjack 

Aufgrund der unterschiedlichsten Verbote geriet das Spiel in Europa beinahe in Vergessenheit. Im 19. Jahrhundert aber war die Situation in Amerika allerdings eine ganz andere, denn dort wurde dieses Spiel sehr schnell zu einem der wichtigsten Glücksspiele überhaupt. 

In New Orleans entstanden bereits 1820 die ersten legalen Bank-Spiele. Die Einfachheit spielte hier eine entscheidende Rolle, doch auch die Tatsache, dass lediglich ein Kartendeck benötigt wurde, trug zur rasanten Verbreitung in Amerika bei. Es verbreitete sich auch deutlich schneller als das Roulette, denn schließlich bedurfte es dafür ja schließlich eines großen Spieltisches plus Kessel. Die Aufstellung eines solchen Tisches gestaltete sich zudem auch nicht so leicht. 

Die Zeit der großen Casinos war dann endlich im 20.Jahrhundert gekommen. Auch zu diesem Zeitpunkt hieß das Spiel noch immer schlicht und ergreifend „21“. Der Staat Nevada legalisierte offiziell das Glücksspiel, das war der Zeitpunkt, zu dem „21“ über alle Grenzen hinaus berühmt wurde.

Das Resultat war dann ein endgültiger Namenswechsel von „21“ auf Blackjack. Das lag daran, dass die Casinos sich für besondere Auszahlungen mit einer Quote von 10:1 entschieden hatten. Diesen satten Gewinn konnte ein Spieler einstreichen, sobald er seine 21 Punkte mit einem Pik Ass und einem schwarzen Buben (egal ob Kreuz oder Pik) machte. 

Diese Bonuszahlung wurde recht schnell wieder verworfen, aber es ist zu vermuten, dass aus dieser Regelung die Namensänderung auf Blackjack resultierte. Nachdem die Nevada Gaming Commission das Spiel legalisiert hatte, wurden auch gleichzeitig standardisierte Regeln erforderlich. Diese Standardisierung ist auch die Basis der heute allgemeingültigen Regeln.

Der Variantenreichtum von Blackjack

Es gibt neben dem klassischen Blackjack auch immer wieder neue Varianten. Im Folgenden sind einige bekannte neuere Kartenspiele aufgeführt, die auf Blackjack basieren.

Blackjack Switch

Es handelt sich zwar um eine recht neue Blackjack Variante bei dem Blackjack Switch, aber schon jetzt erfreut sie sich extremer Beliebtheit. Hier gibt es im Gegensatz zum klassischen Blackjack eine Besonderheit, denn hier wird dem Spieler auf zwei Hände ausgeteilt. Damit hat der Spieler die Möglichkeit eine Karte zwischen den beiden Händen auszutauschen. Es gilt der Grundsatz, dass immer nur die beiden zweiten Karten jeder Hand miteinander ausgetauscht werden dürfen. 

Das macht der Bank gegenüber aber einen deutlichen Vorteil, dieser wird jedoch durch eine 1:1 Auszahlung gleich wieder kompensiert. Außerdem gilt hier, falls der Dealer 22 Punkte haben sollte, zählt dies automatisch als Unentschieden. Aktuell wird das Blackjack Switch hauptsächlich in Online Casinos angeboten. Doch es gibt auch einige Casinos in Las Vegas und in Russland, in denen BlackJack Switch gespielt werden kann.

Pontoon

Dieses Glücksspiel basiert auf dem gleichen Spielsystem und ähnelt daher dem Blackjack. Hier finden sich aber einige abgeänderte Regeln. Durch diese Änderungen wird das Spiel Pontoon sogar noch spannender. Auch hier werden dem Spieler zwei Karten ausgeteilt und auch der Dealer hat Karten. 

Der Unterschied zum Blackjack: Hier liegen die beiden Karten verdeckt auf dem Tisch. Ziel ist es, eine höhere Augenzahl als die des Dealers zu erreichen. Man darf sich hier auch nicht überkaufen und zudem kann hier verdoppelt werden, ohne dass die Anzahl der Karten auf der Hand hier eine Rolle spielen. Danach wird dann nur noch eine Karte gezogen. 

Duel BlackJack

Hierbei handelt es sich um eine wirklich einfache und vor allem sehr schnelle Variante. Auch hier geht es darum, so nah wie möglich an 21 Punkte heranzukommen. Die Marke von 21 Punkten darf auch hier nicht überschritten werden. Nach dem Austeilen der Karten erhält der Spieler je eine offene und eine verdeckte Karte. Die des Dealers bleiben jedoch verdeckt. 

Zwei zusätzliche Karten werden auf der Mitte Tisches als Gemeinschaftskarten ausgelegt. Nun muss man sich entscheiden, entweder kann die Hand „gefolded“ werden, hier wäre dann nur der Ante-Einsatz verloren, oder man spielt und muss dann einen zweiten Einsatz gleich dem Ante-Einsatz vornehmen. 

Eine offene gewählte Gemeinschaftskarte wird dann der eigenen Hand hinzugefügt. Wenn mit der eigenen offenen Karte und der gewählten Gemeinschaftskarte ein gutes Blatt entstanden ist, kann nun „Stand“ gesagt werden.