Carpe Diem Regeln: Taktik-Brettspiel von Stefan Feld erklärt
Carpe Diem ist ein Taktik-Brettspiel von Stefan Feld bei Ravensburger für 2 bis 4 Spieler ab 10 Jahren. Im Rom des Jahres 0 baut jeder als Patrizier ein eigenes Stadtviertel aus Plättchen. Bei vier Wertungen bringen Villen, Landschaften und Gebäude Siegpunkte.
Stand · Redaktionell geprüft
- 2-4 Spieler
- ab 10 Jahren
- 45-75 Min.

Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.
| Spieler | 2 bis 4 |
|---|---|
| Alter | ab 10 Jahren |
| Dauer | 45 bis 75 Minuten |
| Autor | Stefan Feld |
| Verlag | Ravensburger, Nr. 26926 |
| Material | Spielplan, 123 Bauplättchen, 16 Rahmenteile, Münzen, Brote, Banderolen, 4 Stadtviertel-Tableaus, 60 Wertungskarten, 24 Brunnenkarten, 66 Siegpunktkarten |
| Ziel | mit dem eigenen Stadtviertel die meisten Siegpunkte erzielen |
| Spielart | Strategiespiel, Brettspiel, Gesellschaftsspiel |

Carpe Diem Spielanleitung als PDF.
Carpe Diem Regeln in fünf Schritten
So spielt ihr Carpe Diem:
- Aufbauen
Plättchen auf die halbrunden Felder des Spielplans legen, Stadtviertel-Rahmen zusammensetzen, Wertungskarten auslegen.
- Patrizier ziehen
Den Patrizier auf ein verbundenes Feld ziehen und dort eines der angrenzenden Plättchen nehmen.
- Bauen
Das Plättchen passend an das eigene Stadtviertel anlegen. Fertige Gebiete bringen sofort Waren, Effekte oder später Punkte.
- Werten
Nach jedem Durchgang eine Scheibe zwischen zwei Wertungskarten legen und beide auslösen.
- Schlusswertung
Nach vier Durchgängen Villen, Restmaterial, Banderolenleiste und Brunnenkarten zählen. Die meisten Punkte gewinnen.
Was ist Carpe Diem?
Carpe Diem ist ein Plättchenlegespiel aus der Feder von Stefan Feld, der für Spiele wie Die Burgen von Burgund bekannt ist. Das Besondere ist die Auswahl der Plättchen: Ihr nehmt nur Plättchen neben eurem Patrizier, und jeder Zug bestimmt, was den Mitspielern übrig bleibt. Die Wertungskarten verlangen bestimmte Waren oder Gebäude; wer sie nicht erfüllt, verliert Punkte. So müsst ihr das Viertel gleichzeitig schön, ertragreich und passend für die Wertungen bauen.
Spielmaterial
Laut Spielanleitung enthält die Schachtel:
- 1 Spielplan
- 84 helle und 39 dunkle Bauplättchen
- 16 Rahmenteile
- 24 Münzen und 18 Brote
- 36 Banderolen und 1 Startspielerhand
- 4 Tableaus und 4 Übersichtskarten
- 60 Wertungskarten, 24 Brunnenkarten und 66 Siegpunktkarten
- 4 Patrizier, 20 Scheiben und 20 Waren
Carpe Diem Regeln im Detail
Ablauf
Gespielt werden 4 Durchgänge zu je 7 Runden. In jeder Runde zieht ihr euren Patrizier auf eines der beiden mit seinem Feld verbundenen halbrunden Felder und nehmt eines der angrenzenden Plättchen.
Plättchen anlegen
Das erste Plättchen kommt auf das Schaufelfeld eures Stadtviertels. Jedes weitere muss orthogonal angrenzen, und die Kanten müssen zusammenpassen; der Rahmen zählt als Wiese. Liegt das Plättchen auf einem Banderolenfeld, rückt ihr auf der Banderolenleiste vor.
Fertige Gebiete
Abgeschlossene Gebiete wirken unterschiedlich:
- Villen: Sie werden am Spielende nach der Anzahl ihrer Schornsteine gewertet.
- Landschaften: Sie bringen Waren, nämlich so viele, wie das Gebiet Plättchen hat, minus 1.
- Gebäude: Sie lösen Effekte aus; der Händler tauscht zum Beispiel Waren in Münzen.
- Brunnen: Ihr zieht 2 Brunnenkarten und behaltet 1.
Zwischenwertungen
Nach jedem Durchgang legt jeder eine Scheibe auf einen freien Kreis zwischen zwei Wertungskarten und löst beide aus. Grüne Bedingungen bringen Punkte, wenn ihr sie erfüllt; bei roten müsst ihr Waren oder Münzen abgeben. Münzen gelten dabei als Joker.
Schlusswertung
Am Ende zählen fertige Villen, Restmaterial im Verhältnis 2 zu 1, die Banderolenleiste und die Brunnenkarten. Bei Gleichstand gewinnt, wer auf der Banderolenleiste weiter hinten steht. Zu zweit und zu dritt werden nach jedem Zug Restplättchen entfernt, damit die Auswahl knapp bleibt.
Carpe Diem Spielanleitung als PDF
Die Originalanleitung von Ravensburger könnt ihr hier lesen oder als Spielanleitung herunterladen:
Carpe Diem Spielanleitung als PDFUnser Fazit zu Carpe Diem
Carpe Diem ist ein kompaktes Kennerspiel mit typischer Feld-Handschrift: viele kleine Punktequellen, enge Entscheidungen und ein hübsches Stadtviertel als Ergebnis. Die Regeln sind schnell gelernt, die Wertungen wollen aber geplant sein. Für Strategen, die Legespiele mögen, eine klare Empfehlung.