Carpe Diem ein Taktik-Brettspiel von Ravensburger

Spielbeschreibung & Spielregeln

Bei „Carpe Diem“ von Ravensburger handelt es sich um ein Taktik-Brettspiel, dessen Schauplatz die Stadt Rom im Jahre 0 ist. Die Spieler nehmen die Rollen von reichen Patrizier, also Angehörigen der alteingesessenen Oberschicht ein. Jeder für sich versucht, ein fluoreszierendes Stadtviertel aufzubauen. „Carpe Diem“ von Ravensburger ist ab 10 Jahren geeignet und kann von zwei bis vier Spielern gespielt werden.

Verpackung und Lieferung des Taktik-Brettspiels „Carpe Diem“

Nach der Bestellung wurde das Paket mit diesem Spiel innerhalb von nach zwei Werktagen geliefert. In dem recht neutralen Karton war, wie erwartet, unser Test-Spiel „Carpe Diem“ enthalten. Direkt fiel auf, dass es ein unerwartet hohes Eigengewicht hat. Es ist in durchsichtiger Folie verpackt, sodass es unbeschadet bei uns ankam.

Das Grunddesign des Spielkartons ist grau und leicht marmorisiert gestaltet. Auf der Vorseite ist ganz oben der Name des Spielautors „Stefan Feld“ zu lesen, darunter in gelb „Carpe Diem“. In der Mitte befindet sich ein Bild dreier Römer, von denen zwei Goldmünzen austauschen und einem, der dies scheinbar dokumentiert. Im Hintergrund sieht man eine Szene des Stadtaufbaus.

Unter dem Bild findet sich ein „Alea“-Logo (links), der Spruch „Nutze den Tag. Gewinne das Spiel“ auf Deutsch, Englisch und Französisch (mittig) und das Ravensburger-Logo (rechts). Auf den vier Seiten des Kartons prangt der Spielname, auf drei Seiten sind zu dem Gesichter abgebildet.

Auf der Rückseite ist ganz oben kurz das Spiel erklärt – wieder auf Englisch, Französisch und Deutsch.

Darunter befindet sich eine Spielszene, sodass man sich einen Eindruck davon bekommen kann, wie es aufgebaut aussieht. Unter dem Foto befinden sich noch ein paar Hinweise zum Spiel:

Inhalt von „Carpe Diem

  • 1x Spielplan
  • 220x Stanzteile
  • 44x Holzteile
  • 150x Spielkarten
  • 1x Spielregeln (12 Seiten)
  • 8x durchsichtige Tütchen (vermutlich zum Verstauen der Spielinhalte)

Das Brettspiel hat die Maße:

  • 52,5cm Länge des Spielplans
  • 36cm Breite der Spielfeldes
  • 18,5 cm Breite und Länge des Stadtviertels (Bauteil)
  • 8,5 cm Höhe des Stadtviertels
  • 18,5 cm Breite des Stadtviertels
  • 7 cm Höhe des Spielkartons
  • 21,5 cm Breite des Spielkartons
  • 30,5 cm Länge des Spielkartons

Der Preis des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels von Ravensburger

Das Taktik-Brettspiel „Carpe Diem“ kostet derzeit (Stand Oktober 2018) – je nach Anbieter – zwischen 26,99 und 46,69 € Euro

Gestaltung des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

Die Gestaltung ist eher schlicht und nicht besonders bunt gehalten. Vor allem Grün- und Brauntöne dominieren. Bunt sind im Grunde nur die Spielfiguren und die Waren. Dies hat sich bei Spielen, die in der Vergangenheit spielen, so eingebürgert und passt daher sehr gut. 

Bevor mit dem Aufbau des Spiels begonnen werden kann, müssen die einzelnen Teile aus den Stanztafeln gedrückt werden. Hierbei sollte man vorsichtig sein, auch wenn sie sehr dick und robust sind.

Das Spielbrett ist in Braun und Beige gehalten und zeigt mehrere Felder. Es ist aus sehr dicker Pappe und fühlt sich wertig an.

Die vier Spielfiguren und Startspielerplättchen sind aus Holz und in vier verschiedenen Farben (Blau, Gelb, Rot, Grün) ebenso die Waren (Blau, Lila, Grün), die in Form von Trauben, Kräutern, Fischen und Hühnern gestaltet sind.

Die Kärtchen sind recht klein, fassen sich aber gut an.

Die Spieleanleitung ist sehr ausführlich und bietet sowohl eine ausführliche Erklärung für Spielanfänger, als auch eine Kurzanleitung auf der rechten Seite einer jeden Seite, wenn man seine Erinnerung nur ein wenig auffrischen möchte.

Aufbau des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

Beim ersten Mal müssen zunächst alle Goldmünzen, Bauplättchen, Rahmenteile, Brote und Banderolen aus den Stanztafeln gedrückt werden. 

  1. Der Spielplan wird auseinandergeklappt und auf eine ebene Fläche gelegt.
  2. Alle Spielinhalte werden verteilt (Details hierzu in „Vorbereitung“).

Das Spielziel des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Patriziers und hat die Aufgabe, sein Stadtviertel Stück für Stück aufzubauen. Dabei muss taktisch vorgegangen werden, um die Villen und Gebäude klug zu errichten, um am Ende mit ihnen die meisten Siegpunkte zu erzielen. Anhand der Tafelrahmen bzw. dem Bau an bestimmten Stellen, gibt es Extrapunkte und weitere Vorteile, weswegen der Aufbau wohl durchdacht werden muss.

Die Spielvorbereitung des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

Der Spielplan findet in Mitten der Spieler seinen Platz. Danach erhält jeder Spieler sein Material:

  • 4 zufällige Rahmenteile
    Sie müssen in der erhaltenen Reihenfolge mit der Vorderseite nach oben zu einem quadratischen Rahmen vor einem zusammengelegt werden.
  • 1 zufälliges Bauteil
    Dieses muss in den Rahmen gelegt werden. Die mittigen Schaufeln müssen so liegen, dass der Spieler sie richtig herum sehen kann. Damit wird das Stadtviertel gebildet.
  • 9 Banderolen
    Diese werden auf die Felder des Bords gelegt.
  • 1 Übersichtstafel
    Die Übersichtstafel wird neben den Rahmen gelegt. Auf ihr sind Spielregeln erklärt, sie wird aber auch als Lagerfeld für Errungenschaften genutzt.
  • 1 Spielfigur
    Ihre Farbe wird nach Belieben ausgewählt und dann auf das halbrunde Feld des Spielplanzentrums gestellt.
  • 5 Holzscheiben
    Die Holzscheiben werden aufs Lagerfeld platziert
  • Wertungskarten
    2 Spieler erhalten jeweils 8, 3 Spieler 10 Karten und 4 Spieler jeweils 12 Karten. Sie sind in vier Farben eingeteilt und mit A, B, C und D markiert. Sie müssen in vier Stapel mit der Rückseite nach oben hingelegt werden.
    Achtung: 2 Spieler nehmen von jedem Stapel 2 Karten. Bei 3 Spielern sind es: 2x A, 3x B, 2x C und 3x D. 4 Spieler: je 3x A und B, 2x C und 4x D.

Davon nimmt sich jeder Spieler seine Karten, mischt sie und legt sie der Reihenfolge nach offen auf die markierten Felder links neben den Spielplan.
Wenn zwei spielen, sind die Eckfelder leer, drei Spieler belegen die gegenüberliegenden Seiten und vier Spieler nutzen alle 12 Felder.

Allgemeine Vorbereitung

  • 24 Brunnenkarten
    Sie landen, gut gemischt, neben dem Spielplan.
  • 66 Siegpunktkarten
    Sie müssen nach den Werten getrennt und anschließend in 5 Stapeln neben den Plan gelegt werden.
  • Bauplättchen
    Sie haben eine helle und dunkle Rückseite und werden entsprechend getrennt. Sie bilden die Vorräte und werden neben dem Spielplan abgelegt. Auf die quadratischen Ablagefelder des Spielplans kommen vier zufällige hellgrüne Bauplättchen. Danach werden sie aufgedeckt.
    Auf die 11 Felder mit dem Siegel, die sich unten am Spielplanrand befinden, werden ebenfalls mit einem zufälligen Bauplättchen der dunkelgrünen Farbe versehen.
  • Waren
    Die Waren, Goldmünzen und Brote werden neben dem Spielplan platziert.
  • Startspielerplättchen
    Das Startspielerplättchen ist für den Spieler gedacht, welcher zuletzt in Rom war. Er kann eine seiner fünf Scheiben auf das Startfeld links auf der Banderolenleiste legen, welches sich am oberen Spielfeld befindet. Danach machen es die anderen Spieler im Uhrzeigersinn genauso.
    Der Starter erhält Siegpunktkarten im Wert von 8. Der Nächste erhält 9, 10 und 11 (je nachdem, wie viele spielen).
    Wenn nur 3 Spieler spielen, erhält der dritte Spieler 13 Siegpunkte.

Der Spielablauf des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

 „Carpe Diem“ wird in vier Durchgängen mit je sieben Runden gespielt. Der erste Spieler setzt seine Spielfigur auf eines der beiden halbrunden Felder, die ihm gegenüberliegen. Anschließend nimmt er sich eines der danebenliegenden Bauplättchen, welches direkt in sein Stadtviertel eingebaut wird. Dieses Verfahren wird im Uhrzeigersinn weitergeführt, bis alle 28 Bauplättchen verteilt sind.

Regeln:

Mehrere Figuren dürfen auf meinem Feld stehen, aber jede Figur muss immer wieder bewegt werden. Die Ausnahme bildet das Brot. Wenn ein Bauplättchen nicht regelkonform eingebaut werden kann, muss es verdeckt auf das Lagerfeld der Übersichtstafel gelegt werden. Wer auf ein halbrundes Feld gelangt, bei dem keine Bauplättchen mehr abzuholen sind, zieht regelkonform weiter.

Regeln im 2er- und 3er-Spiel:

Wenn zu zweit gespielt wird, verschwinden die Bauplättchen, wenn das zweite aufgenommen wurde. Wer zu dritt spielt, wird das letzte Plättchen entfernt, wenn die Spieler beim vorletzten angekommen sind.

Dann endet der erste Durchgang und die erste Wertung wird vollzogen.

So gewinnt man: Wenn Durchgang zu Ende ist, wird gewertet. Nach der vierten Wertung folgt die Schlusswertung und das Spiel endet. Wer am meisten Siegpunkte sammeln konnte, gewinnt. Gibt es einen Gleichstand, gewinnt der, der auf der Banderolenleiste am weitesten vorne ist. 

Die Regeln

Die Bauregeln

Preis: EUR 31,99
statt: EUR 39,99
Das erste genommene Bauplättchen wird auf das Schaufelfeld gelegt. Die darauf folgenden Plättchen müssen vollseitig an eines gelegt werden, wobei der Rahmen nicht mit zählt. Dabei ist es wichtig, dass sie passend eingebaut werden. Das bedeutet, dass angrenzende Plättchen zueinander passen müssen (z. B. Teich an Teich, Wiese an Wiese, Villa an Villa usw.). Die Rahmen sind als Wiese anzusehen, weswegen hieran auch Plättchen gelegt werden dürfen, die nur eine Wiesenseite besitzen.

Wird ein Bauplättchen an einer Banderole angelegt, wird sie entfernt und kommt in die Schachtel. Dafür rückt er mit seiner Scheibe einen Platz auf – auch wenn dort schon eine andere Scheibe liegt. Sie wird dann auf die andere gelegt.

Ist ein Gebäude oder eine Landschaft fertig gebaut, gibt es eine Belohnung. Außerdem kann sie bei der Wertung der Siegpunkte nützlich sein.

Villen

Um eine Villa (die beliebig groß werden können) fertigzustellen, braucht es wenigstens zwei nebeneinander liegende Plättchen ohne Öffnung. Sie bringen zwar keine Siegpunkte, dafür können beliebig viele errichtet werden – auch, wenn sie unfertig sind.

Die vier Kulturlandschaften

Sie bestehen aus zwei oder vier Plättchen der gleichen Art. Bei Fertigstellung erhält der Spieler einmalig Waren (Anzahl der genutzten Plättchen minus 1). Die Waren kommen auf das Lagerfeld der Übersichtskarte. Es können beliebig viele errichtet werden – auch unfertige.

Die vier Unterkünfte

Hierfür braucht es zwei Hälften derselben Farbe. Es können beliebig viele errichtet werden – auch unfertige. Wenn eine Unterkunft fertiggestellt wurde, gibt es dafür einmalig Belohnungen.

Händler

Alle Waren gehen in den allgemeinen Vorrat. Ausgezahlt werden Münzen + eine Münze. Gibt es keine Ware, wird nur eine Münze ausgezahlt. Münzen können bei der Wertung als Joker für Waren eingesetzt werden.

Bäcker: Zwei Brote aus dem Vorrat kommen auf das Lagerfeld. Dies wird entweder dazu genutzt, die Bewegungsregel ignorieren zu können, damit man die Spielfigur auch auf ein anderes Feld setzen kann oder um bei der Wertung seine Wertungskarten zu erfüllen.

Verwalter

Die Spielscheibe darf zwei Banderolenfelder vorrücken.

Handwerker

Der Spieler kann ein Bauplättchen nehmen, welches sich unten auf dem Spielplan befindet. Es muss dann ins Stadtviertel eingebaut werden und kann, wenn er etwas fertigstellt, Belohnungen einheimsen. 

Märkte/Backstuben/Brunnen

Sie werden durch ein einziges Bauplättchen gebildet – nämlich dem, auf dem sie zu sehen sind. Angelegt werden können sie nur an Wiesenseiten.

Markt

Wer einen Marktplatz einbaut, bekommt eine Münze aus dem Vorrat und legt sie auf sein Lagerfeld.

Backstube

Nach dem Einbau darf der Spieler sich ein Brot nehmen und dies aufs Lagerfeld legen.

Brunnen

Der Spieler darf sich zwei Karten des verdeckten Brunnenkartenstapels nehmen. Nach dem Ansehen darf er sich für eine entscheiden und die andere verdeckt neben das Lagerfeld legen. Die andere wird zurück unter den Stapel gelegt.

Wenn es bei einem Brunnen bleibt, dürfen auch beide Karten behalten werden. Dafür muss dann aber eine alte Karte zurück unter den Stapel.

Wertungen

Nachdem jeder Spieler sieben Mal an der Reihe war, und alle 28 Bauplättchen aus sind, folgt die Wertung. Anfangen darf der Spieler, dessen Scheibe sich am weitesten vorne auf der Banderolenleiste befindet. Sind mehrere vorne, wird von oben nach unten gewertet. Für die Wertung werden die vier Scheiben auf eines der leeren runden Kreisfelder zwischen zwei Wertungskarten gestellt. Dadurch werden sie ausgelöst.

Anschließend folgt der nächste Durchgang.

Die Wertungsscheiben bleiben dort, wo sie sind. Dadurch können keine weiteren Scheiben auf diese Kreisfelder gelegt werden. Für die Wertung zählt immer die aktuelle Scheibe, die alten dienen nur zur Blockierung. 

Wertungskarten

Von ihnen gibt es zwei Varianten und vier Arten. Wer eine grüne Wertungskarte hat, muss nur das auf der Karte zu sehende Bild besitzen. Wer eine rote Karte hat, muss im Besitz der abgebildeten Waren sein.

Sind die Erfordernisse der Wertungskarten mehrfach vorhanden, gibt es die entsprechenden Belohnungen mehrmals. Die Wertungskartenarten sind in A, B, C und D aufgeteilt.

Die A- und B-Karten verlangen die Abgabe von Waren in bestimmten Mengen. Wie viele das sind, ist der Zahl auf der Karte zu entnehmen. Alternativ können Waren auch durch Münzen ersetzt werden. Dafür gibt es Siegpunkte.

Die C-Karten drehen sich um die Villen. Was genau sie anpeilen, ist den Abbildungen auf den Karten zu entnehmen. So kann es um die Schornsteine oder die fertigen Villen gehen. Für die Abgabe gibt es entweder Schritte auf der Banderolenleiste, Brote oder Siegpunkte.

Die D-Karten sind die Wertungen für die Kulturlandschaften und Unterkünften (Märkte, Backstuben und Brunnen). Für die Erfüllung der Karten gibt es Siegpunkte, Münzen oder Brote.

Achtung: Wenn die Wertungskarten nicht vollständig erfüllt werden, bekommt man auch keine Siegpunkte, sondern muss vier abgeben. Im höchsten Fall kann das den Verlust von acht Siegpunkten bedeuten. In welcher Reihenfolge die Karten abgearbeitet werden, spielt keine Rolle. Hier sollte taktisch vorgegangen werden, denn manchmal ergeben sich neue Möglichkeiten durch den die Erfüllung anderer Karten.

Verlauf der folgenden Durchgänge

Die weiteren Spieldurchgänge werden auf dieselbe Art gespielt. Der zweite und dritte Durchlauf beginnt mit 28 hellgrünen Bauplättchen, der vierte beginnt mit dunkelgrünen Bauplättchen. Je nach Durchgang fährt der Spieler neben dem vorigen Starter fort. Die Wertungs- und Banderolenscheiben werden und Spielfiguren bleiben an Ort und Stelle.

Spielende

Nachdem die vierte Wertung beendet wurde, geht es an die Schlusswertung. Dafür braucht es die Übersichtstafel.

Villen

Gezählt werden ausschließlich die Schornsteine fertiger Villen. Pro Villa gibt es einen Siegpunkt, ein Schornstein zählt. 

Restmaterial

Das Restmaterial auf dem Lagerfeld, also Waren, Münzen, Brote, unbenutzte Bauplättchen, wird gezählt und durch Zwei geteilt. Das Ergebnis teilt die Siegpunkte mit. 

Banderolenleiste

Je nachdem, wo sich der Spieler auf der Leiste befindet, erhält er Siegpunkte anhand der Leistenzahl. 

Brunnenkarten

Die Brunnenkarten werden am Ende aufgedeckt und verraten die Siegpunkte – auch wenn man identische besitzt. Je zwei PS gibt es pro fertiger Händlerunterkunft, fertigem Garten, Markt oder fertiger Villa.

Rahmen-Aufgaben

Auf dem Bauteil des Stadtviertels gibt es Aufgaben, die man erfüllen sollte – wenigstens einmal. Die Pfeile zeigen, dass entweder Landschaft, Unterkunft, Villa fertiggestellt werden muss, um Siegpunkte zu erhalten. Entsprechend gibt es 3, 4 oder 5 SP.

Vorteile des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ideal für ausgedehnte Spielabende
  • Einfaches Regelwerk
  • Verständliche Anleitung
  • Hochwertige Verarbeitung

Nachteile des „Carpe Diem“-Taktik-Brettspiels

  • Für Anfänger etwas sehr umfangreich
  • Zugfreiheit ist eingeschränkt
  • Nichts für Spieler, die gerne schnelle Runden spielen

Die kompletten Spielregeln „Carpe Diem“ 

Carpe-Diem_DE

Fazit zum„Carpe Diem“-Taktik-Brettspiel von Ravensburger

Zunächst ist die Verarbeitung des Spiels sehr positiv aufgefallen. Alles ist aus dickem Karton/Pappe gestaltet und die Spielfiguren, Plättchen und Waren aus Holz – auch das macht einen guten Eindruck, denn Plastik ist zum einen nicht passend zum Thema und zum anderen ist es heute aus Umweltgründen wichtig, auf so wenig Plastik wie möglich zurückzugreifen (auch, wenn es sich um keine Wegwerfartikel handelt).

Das Spiel an sich macht eine Menge Spaß und ist ideal für all diejenigen, die gerne ausgedehnte Runden spielen, taktieren und es nicht so leicht mögen. Im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art werden die Bauplatten nicht einfach aus einem Vorrat genommen, sondern sie müssen sozusagen mit der Spielfigur erspielt werden. Das schränkt zwar die Freiheit an, sorgt aber auf der anderen Seite für eine bedachtere Auswahl des nächsten Schrittes. Nicht alles lässt sich planen – und genau das ist der Reiz von „Carpe Diem“.