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Familienbrettspiele: 8 Brettspiele für die ganze Familie im Vergleich

Familienbrettspiele sind Brettspiele, die Kinder und Erwachsene gemeinsam spielen: Die Regeln sind in wenigen Minuten erklärt, eine Partie passt in einen Abend, und Glück und Taktik sind so verteilt, dass auch die Jüngsten eine echte Chance haben.

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Diese Liste stellt acht Familienbrettspiele vor, vom Würfelklassiker ab 5 Jahren bis zum Strategiespiel ab 10, jeweils mit Spielerzahl, Alter, Dauer und einem Link zu den vollständigen Spielregeln.

Die 8 Familienbrettspiele im Überblick

Die Angaben zu Spielerzahl, Alter und Dauer stammen aus den Spielanleitungen der Verlage, wie sie auf den jeweiligen Regelseiten stehen:

Die 8 Familienbrettspiele im Überblick
SpielSpielerAlterDauerSpielart
Mensch ärgere dich nicht2 bis 4ab 5rund 30 Min.Würfelspiel
Das verrückte Labyrinth2 bis 4ab 720 bis 30 Min.Schiebespiel
Blokus2 bis 4ab 720 bis 40 Min.Legespiel
Carcassonne2 bis 5ab 7etwa 35 Min.Legespiel
Scotland Yard2 bis 6ab 8rund 45 Min.Detektivspiel
Spiel des Lebens2 bis 6ab 845 bis 60 Min.Würfel- und Lebensweg-Spiel
Die Siedler von Catan3 bis 4ab 10rund 75 Min.Strategiespiel
Pandemie2 bis 4ab 12etwa 45 Min.kooperatives Spiel
Familienbrettspiele im Vergleich: Spielerzahl, Alter und Dauer

Woran erkennt ihr ein gutes Familienbrettspiel?

Ob ein Brettspiel am Familientisch funktioniert, hängt weniger vom Preis als von diesen sechs Merkmalen ab:

  • Altersangabe: Sie richtet sich nach dem jüngsten Kind, das ohne Hilfe mitspielen soll.
  • Spielerzahl: Spiele für 2 bis 4 passen zur Kleinfamilie, ab 5 Personen braucht ihr Titel wie Carcassonne, Scotland Yard oder Spiel des Lebens.
  • Spieldauer: Mit kleinen Kindern sind 20 bis 30 Minuten ideal, mit Jugendlichen darf es eine Stunde und mehr sein.
  • Regelaufwand: Gute Familienspiele lassen sich in wenigen Minuten erklären und beim Spielen verstehen.
  • Glück und Taktik: Ein Würfelanteil gleicht Altersunterschiede aus, mehr Taktik fordert die Großen.
  • Gegeneinander oder miteinander: Kooperative Spiele wie Pandemie vermeiden Streit um Sieg und Niederlage.

Die Familienbrettspiele im Einzelnen

Mensch ärgere dich nicht: der Würfelklassiker ab 5 Jahren

Mensch ärgere dich nicht von Schmidt Spiele ist das Laufspiel, das fast jede Familie kennt: Mit einer 6 kommt eine Figur ins Spiel, wer auf ein besetztes Feld zieht, schlägt die gegnerische Figur zurück, und wer zuerst alle vier Figuren im Haus hat, gewinnt. Weil der Würfel entscheidet, können schon Fünfjährige gegen Erwachsene gewinnen. Alle Details zum Rausgehen, Schlagen und Ziel stehen in den Mensch ärgere dich nicht Regeln.

Das verrückte Labyrinth: Gänge verschieben ab 7 Jahren

Beim verrückten Labyrinth von Ravensburger schiebt ihr in jedem Zug eine Gangkarte in den Spielplan und verändert so die Wege für alle. Wer alle seine Schätze gefunden hat und als Erster zurück auf seinem Startfeld ist, gewinnt. Das Spiel trainiert räumliches Denken, ohne dass die Regeln kompliziert werden. Wie das Schieben und Ziehen genau funktioniert, erklärt die Anleitung zum verrückten Labyrinth.

Blokus: Steine legen, die sich nur an den Ecken berühren

Blokus hat eine einzige Grundregel: Eigene Steine dürfen sich nur an den Ecken berühren, nie an den Kanten. Jeder versucht, möglichst viele seiner 21 Steine auf das Brett mit 400 Feldern zu bringen und den anderen den Weg zu versperren. Eine Partie dauert 20 bis 40 Minuten und ist ab 7 Jahren gut spielbar. Die Wertung und die Variante zu zweit stehen in den Blokus Regeln.

Carcassonne: Landschaft legen für bis zu 5 Spieler

Carcassonne von Klaus-Jürgen Wrede, Spiel des Jahres 2001, ist ein Legespiel, bei dem ihr reihum Landschaftsplättchen mit Städten, Straßen, Klöstern und Wiesen anlegt und eure Gefolgsleute darauf setzt. Weil die Karte mit jedem Zug wächst, sieht keine Partie aus wie die andere. Mit bis zu fünf Spielern passt Carcassonne auch zu größeren Runden; wie gewertet wird, steht in den Carcassonne Spielregeln.

Scotland Yard: gemeinsam Mister X jagen

Scotland Yard von Ravensburger, Spiel des Jahres 1983, verbindet Brettspiel und Detektivspiel: Ein Spieler ist Mister X und bewegt sich verdeckt durch London, alle anderen jagen ihn als Detektive mit Taxi, Bus und U-Bahn. Für 2 bis 6 Spieler ab 8 Jahren eignet es sich besonders für Familien mit älteren Kindern. Wann Mister X sich zeigen muss, erklären die Scotland Yard Spielregeln.

Spiel des Lebens: Lebensweg mit Drehrad

Beim Spiel des Lebens von Hasbro fahrt ihr mit einem Auto den Lebensweg von der Ausbildung bis zum Ruhestand, sammelt Berufe, Gehälter und Häuser und gewinnt am Ende mit dem größten Vermögen. Gedreht wird am Drehrad statt gewürfelt, und an den Stopp-Feldern fallen Entscheidungen wie Beruf oder Studium, Hochzeit und Hauskauf. Mit 2 bis 6 Spielern ab 8 Jahren ist es ein typisches Spiel für die ganze Familie; die Karten und Felder erklärt die Spiel des Lebens Anleitung.

Die Siedler von Catan: Handeln und Bauen ab 10 Jahren

Die Siedler von Catan von Klaus Teuber, Spiel des Jahres 1995, ist der Einstieg in Strategiespiele für viele Familien: Auf einer Insel aus 19 Landschaftsfeldern sammelt ihr durch Würfeln und Handeln Rohstoffe, baut Siedlungen, Städte und Straßen und gewinnt mit 10 Siegpunkten. Mit rund 75 Minuten ist es das längste Spiel dieser Liste. Aufbau und Handel erklären die Siedler von Catan Spielregeln.

Pandemie: gemeinsam gegen vier Seuchen

Pandemie von Matt Leacock ist ein kooperatives Brettspiel: Alle spielen als Team gegen das Spiel, reisen um die Welt, behandeln Ausbrüche und entdecken Gegenmittel gegen vier Seuchen. Gewonnen oder verloren wird gemeinsam, deshalb gibt es keinen Streit um den Sieg. Die deutsche Ausgabe von Pegasus Spiele ist ab 12 Jahren angegeben; Rollen und Spielablauf stehen in den Pandemie Regeln.

Welches Familienbrettspiel passt zu welchem Alter?

Nach der Altersangabe der Verlage lassen sich die acht Spiele in vier Gruppen einteilen:

  • Ab 5 Jahren: Mensch ärgere dich nicht, das Würfelglück gleicht den Altersunterschied aus.
  • Ab 7 Jahren: Das verrückte Labyrinth, Blokus und Carcassonne, mit kurzen Regeln und erstem taktischen Denken.
  • Ab 8 Jahren: Scotland Yard und Spiel des Lebens, für Runden mit bis zu sechs Personen.
  • Ab 10 und 12 Jahren: Die Siedler von Catan und Pandemie, für Familien mit älteren Kindern und mehr Zeit.

Weitere Brettspiele mit vollständigen Spielregeln findet ihr in der Übersicht der Brettspiele.

Häufige Fragen zu Familienbrettspielen

Was ist ein Familienbrettspiel?
Ein Brettspiel, das Kinder und Erwachsene gemeinsam spielen können: kurze Regeln, eine Partie von etwa 20 bis 60 Minuten und eine Mischung aus Glück und Taktik, bei der auch Kinder gewinnen können.
Welches Familienbrettspiel eignet sich ab 5 Jahren?
Mensch ärgere dich nicht ist laut Verlag ab 5 Jahren geeignet. Weil der Würfel entscheidet, haben Kinder gegen Erwachsene eine echte Chance.
Welche Familienbrettspiele gehen mit mehr als 4 Spielern?
Carcassonne ist für bis zu 5 Spieler, Scotland Yard und Spiel des Lebens für bis zu 6 Spieler ausgelegt.
Gibt es Familienbrettspiele, bei denen alle zusammen spielen?
Ja. Pandemie ist ein kooperatives Brettspiel: Alle spielen als Team gegen das Spiel und gewinnen oder verlieren gemeinsam.
Welches Familienbrettspiel ist das längste in dieser Liste?
Die Siedler von Catan mit rund 75 Minuten. Mensch ärgere dich nicht, Das verrückte Labyrinth und Blokus sind mit 20 bis 40 Minuten die kürzesten.