Casino Spiele und ihre Regeln: die klassischen Casinospiele einfach erklärt
Casino Spiele sind Glücksspiele, die in einer Spielbank oder in einem lizenzierten Online Casino angeboten werden und bei denen der Ausgang ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt.
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Zu den klassischen Casinospielen zählen die Tischspiele Roulette, Blackjack, Baccarat, Poker und Craps, dazu Spielautomaten sowie Zahlenspiele wie Keno und Bingo. Jedes dieser Spiele folgt festen Regeln: Sie legen fest, worauf gesetzt wird, wie eine Runde abläuft, wann ein Einsatz gewinnt und wie hoch die Auszahlung ausfällt. Unter den Casino Kartenspielen unterscheiden sich Blackjack und Baccarat vor allem darin, wie viel der Spieler selbst entscheidet: beim Blackjack mehrmals pro Hand, beim Baccarat nach dem Einsatz gar nicht mehr.
Diese Übersicht erklärt die Regeln der beliebtesten Casino Spiele in derselben Reihenfolge: Ziel, Spielablauf, Auszahlung und Hausvorteil. Danach folgen die Casino Kartenspiele, die Würfel- und Zahlenspiele, der Ablauf einer typischen Runde, die Unterschiede zwischen Spielbank und Online Casino sowie eine Entscheidungshilfe, welches Spiel zu welchem Spielertyp passt.
Was sind Casino Spiele?
Ein Casino Spiel ist ein Glücksspiel mit Geldeinsatz, das nach festen Regeln entweder gegen das Haus oder gegen andere Spieler gespielt wird. Bei Spielen gegen das Haus, etwa Roulette, Blackjack oder Baccarat, ist die Spielbank der Gegner. Beim Poker spielen die Teilnehmer gegeneinander, und das Casino verdient an einer Gebühr, dem sogenannten Rake.
Damit ein Casino langfristig verdient, sind die Auszahlungen bei Spielen gegen das Haus etwas niedriger angesetzt, als es der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit entspräche. Dieser Unterschied heißt Hausvorteil. Er gibt an, welchen Anteil der Einsätze die Spielbank über sehr viele Runden im Durchschnitt behält. Ein Hausvorteil von 2,7 Prozent bedeutet, dass von 100 Euro Gesamteinsatz rechnerisch 2,70 Euro beim Casino bleiben. Für eine einzelne Runde oder einen einzelnen Abend sagt diese Zahl nichts voraus.
Was bedeutet der Hausvorteil genau?
Der Hausvorteil entsteht aus dem Abstand zwischen fairer Quote und tatsächlicher Auszahlung. Beim Roulette gibt es 37 Zahlen. Fair wäre für einen Treffer auf eine einzelne Zahl eine Auszahlung von 36 zu 1, das Casino zahlt aber 35 zu 1. Diese eine fehlende Einheit ist der Vorteil der Bank, und sie steckt in jeder Wette am Tisch.
Der Hausvorteil ist das Gegenstück zur Auszahlungsquote, die bei Spielautomaten als RTP bezeichnet wird. Ein Spiel mit 2,7 Prozent Hausvorteil hat eine theoretische Auszahlungsquote von 97,3 Prozent. Beide Werte beschreiben denselben Sachverhalt aus zwei Richtungen.
Die klassischen Casino Tischspiele im Überblick
Die klassischen Tischspiele unterscheiden sich vor allem darin, ob Entscheidungen der Spieler das Ergebnis beeinflussen und wie hoch der Vorteil der Bank ausfällt. Die folgende Tabelle fasst Ziel und Hausvorteil der wichtigsten Spiele zusammen:
| Casino Spiel | Ziel des Spiels | Hausvorteil |
|---|---|---|
| Roulette (europäisch) | Vorhersagen, auf welche Zahl oder Farbe die Kugel fällt | 2,7 Prozent |
| Roulette (amerikanisch) | Wie europäisch, aber mit zusätzlicher Doppelnull | 5,26 Prozent |
| Blackjack | Näher an 21 kommen als der Croupier, ohne 21 zu überschreiten | rund 0,5 Prozent mit Grundstrategie |
| Baccarat | Auf die Hand setzen, deren Punktwert näher an 9 liegt | 1,06 Prozent (Bank) bis 14,4 Prozent (Unentschieden) |
| Craps | Wetten auf das Ergebnis von zwei Würfeln | 1,41 Prozent auf der Pass Line |
| Poker | Mit der besten Hand oder durch Bluff den Pot gewinnen | kein Hausvorteil, das Casino erhebt eine Gebühr |
Die Werte gelten für die üblichen Standardregeln. Abweichende Tischregeln, etwa eine geringere Auszahlung für einen Blackjack, verändern den Hausvorteil.
Roulette
Roulette ist das bekannteste Casino Spiel. Der Croupier dreht einen Kessel mit 37 nummerierten Fächern, die Zahlen 1 bis 36 sind abwechselnd rot und schwarz, die Null ist grün. Vor dem Wurf der Kugel setzen die Spieler ihre Jetons auf das Tableau. Gesetzt wird auf einzelne Zahlen, auf Gruppen von Zahlen oder auf einfache Chancen wie Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade und die Hälften 1 bis 18 oder 19 bis 36.
Die Auszahlung richtet sich nach der Zahl der abgedeckten Felder. Eine einzelne Zahl, im Fachbegriff Plein, zahlt 35 zu 1, ein Dutzend 2 zu 1 und eine einfache Chance 1 zu 1. Fällt die Kugel auf die Null, verlieren alle einfachen Chancen. Genau diese Null sorgt für den Hausvorteil von 2,7 Prozent beim europäischen Roulette. Welche Sonderregeln für die Null gelten und warum sie über die Gewinnchance entscheidet, erklärt der Beitrag die Null beim Roulette.
Amerikanisches Roulette besitzt zusätzlich eine Doppelnull und damit 38 Fächer, die Auszahlungen bleiben aber gleich. Dadurch steigt der Hausvorteil auf 5,26 Prozent. Alle Wettarten, Ansagen und der Ablauf am Tisch sind in den ausführlichen Roulette Regeln beschrieben.
Blackjack
Beim Blackjack spielt jeder Teilnehmer gegen den Croupier. Ziel ist es, mit den eigenen Karten näher an 21 Punkte heranzukommen als der Croupier, ohne 21 zu überschreiten. Zahlenkarten zählen ihren Wert, Bube, Dame und König zählen 10 Punkte und das Ass wahlweise 1 oder 11.
Jeder Spieler erhält zwei offene Karten, der Croupier eine offene und eine verdeckte. Danach entscheidet der Spieler, ob er eine weitere Karte zieht (Hit) oder stehen bleibt (Stand). Zusätzlich kann er seinen Einsatz verdoppeln (Double Down) und dafür genau eine Karte erhalten oder ein Paar in zwei Hände teilen (Split). Wer mehr als 21 Punkte hat, verliert sofort. Der Croupier zieht nach festen Regeln: Bis 16 Punkte muss er ziehen, ab 17 Punkten bleibt er stehen.
Ein Blackjack, also ein Ass mit einer Zehnerkarte als erste zwei Karten, zahlt 3 zu 2, ein normaler Gewinn 1 zu 1. Weil der Spieler Entscheidungen trifft, hängt der Hausvorteil vom eigenen Spiel ab. Mit der mathematisch optimalen Grundstrategie liegt er bei etwa 0,5 Prozent. Welche Entscheidung in welcher Situation die beste ist, zeigt die Blackjack Tabelle. Den kompletten Ablauf einer Runde erklären die Blackjack Regeln.
Baccarat
Baccarat wird in Casinos fast immer in der Variante Punto Banco gespielt. Die Spieler treffen dabei keine Spielentscheidungen, sondern setzen nur darauf, welche von zwei Händen gewinnt: die Hand des Spielers (Punto), die Hand der Bank (Banco) oder ein Unentschieden. Gespielt wird meist mit sechs oder acht Kartendecks.
Ass zählt 1 Punkt, Zahlenkarten von 2 bis 9 zählen ihren Wert, Zehnen und Bildkarten zählen 0. Übersteigt die Summe 9, zählt nur die letzte Ziffer, aus 15 werden also 5 Punkte. Beide Hände erhalten zunächst zwei Karten. Hat eine Hand 8 oder 9 Punkte, ist das ein Natural und die Runde endet sofort. Ob danach eine dritte Karte gezogen wird, legen feste Ziehregeln fest, die der Croupier ausführt.
Ein Gewinn auf den Spieler zahlt 1 zu 1, ein Gewinn auf die Bank ebenfalls 1 zu 1 abzüglich fünf Prozent Kommission, ein Unentschieden meist 8 zu 1. Daraus ergibt sich der Hausvorteil: 1,06 Prozent auf die Bank, 1,24 Prozent auf den Spieler und rund 14,4 Prozent auf das Unentschieden. Die Ziehregeln für die dritte Karte im Detail stehen in den Baccarat Regeln.
Poker
Poker ist das einzige klassische Casino Kartenspiel, bei dem die Teilnehmer gegeneinander spielen. Gewonnen wird der Pot, also die Summe aller Einsätze, entweder mit der besten Hand beim Aufdecken oder weil alle anderen Spieler vorher aussteigen. Die Hände reichen von der Höchsten Karte bis zum Royal Flush; die vollständige Rangfolge der Pokerhände zeigt unsere Übersicht.
Die verbreitetste Form ist Texas Hold'em. Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten, in der Tischmitte werden nacheinander fünf Gemeinschaftskarten aufgedeckt. Gesetzt wird in vier Runden: vor dem Flop, nach dem Flop mit drei Karten, nach dem Turn und nach dem River. Wie die Setzrunden und Blinds genau funktionieren, beschreiben die Poker Spielregeln.
Daneben gibt es Casino Poker gegen das Haus, etwa Casino Hold'em oder Three Card Poker. Hier hat die Bank wieder einen festen Vorteil, weil der Spieler nicht gegen Mitspieler, sondern gegen die Hand des Croupiers antritt.
Craps
Craps ist das klassische Würfelspiel im Casino und wird mit zwei Würfeln gespielt. Die wichtigste Wette ist die Pass Line. Beim ersten Wurf einer Runde, dem Come Out, gewinnt eine 7 oder 11 sofort, eine 2, 3 oder 12 verliert sofort. Jede andere Augenzahl wird zum Point. Danach wird so lange gewürfelt, bis entweder der Point erneut fällt und die Pass Line gewinnt oder eine 7 erscheint und sie verliert.
Mit 1,41 Prozent Hausvorteil gehört die Pass Line zu den günstigsten Wetten im Casino. Zahlreiche Zusatzwetten auf einzelne Augenzahlen oder Kombinationen haben dagegen einen deutlich höheren Vorteil der Bank.
Sic Bo
Sic Bo ist ein Würfelspiel aus China, das mit drei Würfeln gespielt wird. Der Croupier schüttelt die Würfel in einem geschlossenen Behälter, danach werden die Wetten ausgewertet. Die einfachsten Wetten sind Klein und Groß: Klein gewinnt bei einer Augensumme von 4 bis 10, Groß bei 11 bis 17, beide verlieren, wenn alle drei Würfel dieselbe Zahl zeigen. Diese Wetten zahlen 1 zu 1 und haben einen Hausvorteil von etwa 2,8 Prozent. Wetten auf eine bestimmte Augensumme oder auf drei gleiche Würfel zahlen deutlich mehr, haben aber auch einen wesentlich höheren Vorteil der Bank. Alle Wettarten mit ihren Wahrscheinlichkeiten zeigen die Regeln von Sic Bo.
Casino Kartenspiele: Blackjack, Baccarat und Poker im Vergleich
Casino Kartenspiele sehen ähnlich aus, folgen aber drei völlig verschiedenen Prinzipien. Die Unterschiede betreffen den Gegner, den Einfluss der Spieler und die Art des Gewinns:
- Blackjack: Spiel gegen den Croupier, eigene Entscheidungen verändern den Hausvorteil.
- Baccarat: Spiel gegen die Bank, der Ablauf ist vollständig durch Regeln festgelegt, gewählt wird nur die Wette.
- Poker: Spiel gegen andere Teilnehmer, Können und Bluff entscheiden langfristig mit, das Casino verdient am Rake.
Wer also Wert auf eigene Entscheidungen legt, findet sie bei Blackjack und Poker. Wer ein schnelles Spiel ohne Strategie sucht, ist bei Baccarat richtig. Einen Überblick über alle Spielformen des Pokers gibt der Beitrag Poker Varianten im Überblick.
Spielautomaten, Würfel- und Zahlenspiele
Neben den Tischspielen bieten Casinos Spiele an, bei denen kein Croupier nötig ist oder bei denen viele Spieler gleichzeitig auf dieselbe Ziehung setzen. Die drei wichtigsten Gruppen sind Spielautomaten, Keno und Bingo.
Spielautomaten und Slots
Spielautomaten, auch Slots genannt, sind die am häufigsten gespielten Casino Spiele. Nach dem Start bestimmt ein Zufallsgenerator eine Symbolkombination auf den Walzen. Ob sie gewinnt, legt die Auszahlungstabelle des jeweiligen Spiels fest. Die theoretische Auszahlungsquote wird als RTP angegeben und liegt je nach Spiel und Version meist zwischen 90 und 97 Prozent.
Bei virtuellen Automatenspielen mit deutscher Erlaubnis sind der Einsatz auf einen Euro pro Runde und die Spieldauer auf mindestens fünf Sekunden pro Runde begrenzt. Wie Walzen, Gewinnlinien, Freispiele und Volatilität zusammenhängen, erklärt der Beitrag wie Slots funktionieren.
Keno
Keno ist ein Zahlenspiel, bei dem der Spieler einige Zahlen aus einem festen Zahlenfeld ankreuzt. Anschließend werden 20 Zahlen gezogen. Je mehr der eigenen Zahlen unter den gezogenen sind, desto höher die Auszahlung laut Gewinnplan. Keno ist leicht zu verstehen, hat aber in der Regel einen deutlich höheren Hausvorteil als die klassischen Tischspiele. Den Ablauf erklärt die Anleitung wie spielt man Keno.
Bingo
Beim Bingo markieren die Teilnehmer gezogene Zahlen auf ihren Spielscheinen. Wer zuerst ein vorgegebenes Muster vollständig hat, ruft Bingo und gewinnt. Je nach Variante wird mit 75 oder 90 Kugeln gespielt. Die Varianten und Gewinnmuster beschreiben die Bingo Spielregeln.
Spielablauf einer Casino Runde vom Einsatz bis zur Auszahlung
So verschieden die Casino Spiele sind, eine Runde folgt fast immer demselben Muster. Die folgenden Schritte gelten für Tischspiele in der Spielbank ebenso wie für die meisten Spiele online:
- Einsatzgrenzen prüfen: Jeder Tisch hat einen Mindest- und einen Höchsteinsatz, der vor dem Spiel feststeht.
- Jetons setzen: Der Einsatz wird mit Spielmarken auf das passende Feld gelegt, online per Klick.
- Annahmeschluss: Der Croupier beendet die Setzphase, beim Roulette mit der Ansage Rien ne va plus.
- Ergebnis ermitteln: Kugel, Karten oder Würfel entscheiden die Runde, bei Blackjack zusätzlich die Entscheidungen des Spielers.
- Auszahlung: Gewinnende Einsätze werden nach der festgelegten Quote ausgezahlt, verlorene Einsätze zieht der Croupier ein.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Quote und Auszahlung. Eine Quote von 35 zu 1 bedeutet, dass der Spieler das 35-Fache seines Einsatzes als Gewinn erhält und den Einsatz selbst zurückbekommt. Insgesamt liegt also das 36-Fache vor ihm.
Online Casino Spiele und Spielbank: was sich an den Regeln ändert
Die Grundregeln der Casino Spiele sind online und in der Spielbank gleich. Roulette hat am Bildschirm dieselben 37 Zahlen, Blackjack dieselben Ziehregeln für den Croupier. Unterschiede gibt es bei der Art, wie das Ergebnis entsteht, beim Tempo und bei den Schutzregeln.
Zufallsgenerator oder echter Croupier
Bei digitalen Tischspielen ersetzt ein Zufallsgenerator Kessel und Kartenschlitten. Die Software setzt die Regeln automatisch um, Fehler beim Auszahlen oder Mischen sind damit ausgeschlossen. Bei Live Dealer Spielen wird dagegen ein echter Croupier aus einem Studio übertragen. Kugel und Karten sind real, gesetzt wird über die Benutzeroberfläche. An den Regeln des Spiels ändert die Kamera nichts.
Neue Varianten klassischer Spiele
Viele Online Casinos bieten Abwandlungen der klassischen Spiele an, die zusätzliche Regeln enthalten. Beim Lightning Roulette werden in jeder Runde zufällige Zahlen mit Multiplikatoren belegt, dafür zahlt ein gewöhnlicher Treffer auf eine einzelne Zahl weniger als 35 zu 1. Ähnliche Varianten gibt es für Blackjack und Baccarat. Wer eine solche Variante spielt, sollte zuerst die Regeln des jeweiligen Tisches lesen, weil sich mit den Zusatzfunktionen meist auch die Auszahlungen und der Hausvorteil verändern.
Tempo und Spielerschutz
Online laufen deutlich mehr Runden pro Stunde als am Tisch einer Spielbank. Bei gleichem Hausvorteil steigt dadurch der Betrag, der in einer bestimmten Zeit insgesamt eingesetzt wird. In Deutschland gelten deshalb für erlaubte Online Angebote zusätzliche Regeln wie Einzahlungslimits und die Spielersperre OASIS. Worauf Einsteiger bei Anbietern, Limits und Lizenzen achten sollten, fasst der Beitrag Online Casino Tipps für Anfänger zusammen.
Wer die Casino Spiele lieber ohne echtes Geld am eigenen Tisch ausprobieren möchte, findet Ideen für Aufbau, Spielgeld und Ablauf im Beitrag zum Casinoabend zu Hause.
Welches Casino Spiel passt zu wem?
Welches Casino Spiel geeignet ist, hängt davon ab, ob jemand einfache Regeln, eigene Entscheidungen oder einen möglichst geringen Hausvorteil sucht. Die folgende Einordnung hilft bei der Wahl:
- Für Einsteiger mit einfachen Regeln: Roulette auf einfache Chancen und Baccarat, weil keine Spielentscheidungen nötig sind.
- Für Spieler, die Entscheidungen treffen wollen: Blackjack, weil die Grundstrategie den Hausvorteil messbar senkt.
- Für strategisches Spiel gegen andere: Poker, weil Können und Einschätzung der Mitspieler entscheiden.
- Für einen geringen Hausvorteil: Blackjack mit Grundstrategie, die Bankwette beim Baccarat und die Pass Line beim Craps.
- Für schnelles Spiel ohne Tisch: Spielautomaten, mit dem Nachteil des höchsten Spieltempos.
Wie viel Strategie steckt in Casino Spielen?
Bei Roulette, Baccarat, Keno und Spielautomaten hat keine Strategie Einfluss auf den Hausvorteil. Einsatzsysteme wie die Martingale verändern nur, wie viel in späteren Runden riskiert wird, nicht die Gewinnwahrscheinlichkeit einer einzelnen Runde. Bei Blackjack senkt korrektes Spiel den Vorteil der Bank, beseitigt ihn aber nicht. Nur beim Poker kann ein Spieler langfristig vorne liegen, weil er nicht gegen das Haus, sondern gegen schwächere Mitspieler gewinnt.
Casino Spiele sind Unterhaltung mit Geldeinsatz und keine Einnahmequelle. Ein festes Budget, das vollständig verloren werden darf, und eine vorher festgelegte Spieldauer sind deshalb die wichtigsten Regeln, die jeder Spieler selbst bestimmt.
Weitere Glücksspiele mit ihren Regeln und Gewinnchancen stellt die Übersicht Glücksspiele Liste: alle Glücksspielarten vor.