Kampf gegen das Spießertum Spielregeln: Lückensätze, weiße Antwortkarten und Punkte
Kampf gegen das Spießertum ist ein Partyspiel für Erwachsene von Kampfhummel Spiele, gedacht für 3 bis 8 Spieler und in Teams auch für größere Gruppen. Reihum liest ein Rundenboss eine gelbe Fragekarte mit einer Frage oder einem Lückensatz vor.
Stand · Redaktionell geprüft ·
- 3-8 Spieler
- ab 16 Jahren

Die anderen legen verdeckt die weiße Antwortkarte aus ihrer Hand, die am lustigsten oder fiesesten passt, und der Rundenboss wählt seinen Favoriten. Wer am Ende die meisten Fragekarten als Trophäe gesammelt hat, gewinnt. Das Spielprinzip erinnert an Cards Against Humanity, Kampf gegen das Spießertum ist aber ein eigenständiges deutsches Spiel.
| Spieler | 3 bis 8, größere Gruppen in Teams; empfohlen ab 5 bis 6 |
|---|---|
| Alter | ab 16 Jahren |
| Zielgruppe | Erwachsene, schwarzer Humor; für Kinder nicht geeignet |
| Dauer | frei wählbar: Trophäenzahl, Zeitlimit oder bis die Fragekarten aufgebraucht sind |
| Verlag | Kampfhummel Spiele |
| Material | Grundspiel mit rund 600 Karten: gelbe Fragekarten und weiße Antwortkarten |
| Handkarten | 8 weiße Antwortkarten pro Spieler |
| Spielart | Partyspiel, Kartenspiel, Spiel für Erwachsene |

Kampf gegen das Spießertum Spielablauf in fünf Schritten
So läuft eine Runde Kampf gegen das Spießertum vom Vorlesen bis zur Trophäe ab:
- Vorbereitung
Gelbe Fragekarten und weiße Antwortkarten liegen als zwei verdeckte Stapel in der Mitte. Jeder Spieler nimmt acht weiße Antwortkarten auf die Hand.
- Frage vorlesen
Der Rundenboss zieht eine gelbe Fragekarte und liest die Frage oder den Lückensatz laut vor. In der ersten Runde bestimmt der Besitzer des Spiels, wer anfängt.
- Antworten legen
Alle anderen legen verdeckt die Antwortkarte, die ihrer Meinung nach am besten passt. Hat die Fragekarte mehrere Lücken, legt jeder entsprechend mehrere Antwortkarten.
- Gewinner der Runde
Der Rundenboss liest alle Antworten vor, ohne zu wissen, von wem sie stammen, und wählt seinen Favoriten. Wer die Karte gelegt hat, bekommt die gelbe Fragekarte als Trophäe. Alle ziehen wieder auf acht Handkarten nach.
- Spielende
Der nächste Spieler im Uhrzeigersinn wird Rundenboss. Gespielt wird bis zu einer vereinbarten Zahl an Trophäen, bis zu einem Zeitlimit oder bis die Fragekarten aufgebraucht sind. Wer die meisten Trophäen hat, gewinnt.
Was ist Kampf gegen das Spießertum?
Das Ziel des Spiels
Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Runden zu gewinnen. Dazu legt ihr auf jede Fragekarte die Antwort, die dem aktuellen Rundenboss am besten gefällt. Weil der Rundenboss jede Runde wechselt, lohnt es sich, seinen Humor einzuschätzen.
Die Anzahl der Spieler
Laut offizieller Spielanleitung ist Kampf gegen das Spießertum für 3 bis 8 Personen gedacht. Größere Gruppen teilen sich in Teams auf, die gegeneinander spielen. Die Spieldauer legt ihr selbst fest, denn das Spielende vereinbart ihr vor der ersten Runde.
Kampf gegen das Spießertum Spielregeln im Detail: Karten, Runden, Punkte
Spielmaterialien und Vorbereitung
Das Grundspiel enthält rund 600 Karten: gelbe Fragekarten und weiße Antwortkarten. Mischt beide Sorten getrennt und legt sie als zwei verdeckte Stapel in die Mitte. Jeder Spieler nimmt acht weiße Karten auf die Hand. Den ersten Rundenboss bestimmt der Besitzer des Spiels.
Spielablauf und Punktevergabe
Der Rundenboss zieht eine gelbe Karte und liest die Frage oder den Lückensatz laut vor. Die anderen suchen auf ihrer Hand die passendste oder lustigste Antwort und legen sie verdeckt ab. Hat die Fragekarte mehrere Lücken, legt jeder entsprechend viele Antwortkarten. Der Rundenboss mischt die Antworten, liest sie vor und wählt seinen Favoriten, ganz nach seinem eigenen Geschmack. Wer die Karte gelegt hat, erhält die gelbe Fragekarte als Trophäe. Danach zieht jeder wieder auf acht Karten nach, und der nächste Spieler im Uhrzeigersinn wird Rundenboss. Mehr zum Spiel findet ihr beim Verlag unter Kampf gegen das Spießertum.
Spielende und Gewinner*in
Wann das Spiel endet, vereinbart ihr vorher: nach einer festen Zahl an Trophäen, nach einem Zeitlimit, wenn die Fragekarten aufgebraucht sind, oder wenn einfach niemand mehr kann. Gewonnen hat, wer die meisten Trophäen gesammelt hat.
Tipps für eine gelungene Partie Kampf gegen das Spießertum
Humor und Kreativität
Der wichtigste Teil des Spiels ist der Humor. Spielt die Antworten, die zum Rundenboss passen, und traut euch auch an unkonventionelle Kombinationen. Bei mehreren Lücken entsteht der Witz oft erst aus der Reihenfolge der Karten.
Offizielle Zusatzregeln: Karten tauschen
Wer mit seinen Handkarten unzufrieden ist, darf eine Runde aussetzen, alle acht Karten abwerfen und acht neue ziehen. Die offizielle Anleitung nennt außerdem eine Trinkspiel-Regel, bei der der Rundenboss zusätzlich die schwächste Antwort bestimmt. Wer das Spiel anspruchsvoller machen möchte, vereinbart einfach eine höhere Zahl an Trophäen.
Kampf gegen das Spießertum und Cards Against Humanity
Kampf gegen das Spießertum wird oft als deutsches Cards Against Humanity bezeichnet. Beide Spiele nutzen dasselbe Prinzip aus Fragekarten mit Lücken und Antwortkarten, die ein wechselnder Schiedsrichter bewertet. Kampf gegen das Spießertum ist aber ein eigenes Spiel des deutschen Verlags Kampfhummel Spiele mit deutschsprachigen Karten, eigenem Humor und gelben statt schwarzer Fragekarten. Dazu gibt es mehrere Erweiterungen mit zusätzlichen Karten.