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Klee Spiele

Klee Spiele

Rechtsform:
GmbH

Gründung:
1884

Sitz:
Gebhardtstr. 16 Ort: 90762 Fürth Tel:0911/747 881 Fax: 0911/746 607 e-mail: klee-spiele-fuerth@t-online.de

Leitung:
Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG

1884 gründete der Kaufmann Ludwig Kleefeld in Fürth die Nürnberger Spielefabrik L. Kleefeld & Co. in der verschiedene Brett-, Karten-, Beschäftigungs- und Kubusspiele hergestellt wurden. 1926 zog das Unternehmens nach Nürnberg um. Kleefeld beschäftigte dort bis zu 180 Mitarbeiter. Neben Spielen wurden auch Zauberkästen, Tischtennis, Tischcroquet, Ausschneidebögen und Hampelmänner hergestellt. Spiele wurden auch exportiert; so sind heute noch Spiele in Englisch, Französisch, Holländisch, Spanisch und Portugiesisch zu finden. 1966 übernahm Herbert Kreppner, der Sohn von Leonhard Kreppner, das Unternehmen, welches er bis 1997 führte. Herbert Kreppner verband das Unternehmen 1978 mit dem Nürnberger Konkurrenten "Spear". Als "Spear" 1984 den Nürnberger Standort aufgab, wechselte das Unternehmen wieder seinen Sitz zurück an den Gründungsort Fürth und änderte die Firma von "Nürnberger Spielefabrik L. Kleefeld & Co." in "Klee-Spiele GmbH". Nach der Trennung von "Spear" war "Schmidt Spiele" ein neuer Miteigentümer und Partner. Als "Schmidt Spiele" 1997 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet und von der "Blatz-Gruppe" übernommen wurden, drohte auch für "Klee" das Aus. Der Geschäftsführer und Miteigentümer Ernst Pohle erwarb die restlichen Anteile vom Konkursverwalter und fand mit "Franckh-Kosmos" einen neuen Partner. Mit deren Einstieg, einer erneuten Spezialisierung, in Richtung Kinderspiele und Lernspiele, beispielsweise einer Reihe von Spielen mit dem Schulranzen-Hersteller Scout, begann eine neue Ära. "Klee" ist nun eine Spielemarke von "Franckh-Kosmos". Der Spieleverlag wurde neben vielen anderen auch durch die Spiele "Der Kleine Rabe", "Muli", "Blinde Justiz", "Tyrannosaurus" oder "Aladin" bekannt.
Interview