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Freitag, 17.05.2013

Travian Browsergame – Review

Wer kostenlosen, strategischen und umfangreichen MMO Strategiespiel Spaß sucht, ist bei Travian gut aufgehoben Bei dem von der deutschen Firma „Travian Games“ entwickelten Spiel handelt es sich um ein in der klassischen Antike angelegtes Echtzeitstrategiespiel, welches sie direkt in ihrem Browser Spielen können, eine Installation ist nicht vonnöten. Die Website verlangt lediglich eine kostenlose Registrierung damit sie direkt ins Spiel einsteigen können. Bevor es aber wirklich losgehen kann, muss der Spieler eine von mehreren Welten wählen, in welchem er seine Spiel beginnen möchte. Das entscheidende hier dran ist, das Spieler innerhalb einer Welt, auch Server genannt, nur mit Spielern interagieren können, die sich in der selben Welt befinden. Wenn sie also mit Freunden anfangen wollen, ihr Imperium aufzubauen, sollten sie besser aufpassen, auf welchem Server sie ihr Spiel anlegen. Da Travian in der Antike angelegt ist, haben sie anders als in vielen heutigen Echtzeitstrategiespielen nicht etwa die Auswahl zwischen verschiedenen Alienfraktionen oder Weltraummarines, sondern zwischen den Fraktionen der Römer, der Teutonen und der Gallier. Jede dieser Fraktionen spielt sich überraschend unterschiedlich. So haben in etwa die Römer mächtige, aber teure Streitkräfte, die Gallier bewegen sich schneller und haben starke Verteidigungen und die Teutonen setzen auf Masse statt Klasse, für einen möglichst aggressiven Spielstil. Dabei wurde darauf geachtet, das die Völker ihren historischen Vorbildern möglichst entsprechen. Aber Vorsicht: Wer einmal eine Fraktion gewählt hat, kann diese nicht mehr im Nachhinein ändern. Aber keine Sorge, es wurde gut darauf geachtet, das die Fraktionen möglichst gleichstark sind. In Travian geht es darum, ihre Fraktion möglichst gut auszubauen und eine eigene Welt für sich zu errichten. Sobald es losgeht, wird ein erstes Dorf für den Spieler errichtet. Nun hat man einfache Optionen wie Bauen oder das Sammeln von Ressourcen. Allerdings wird man schnell merken, das Travian hier allerdings zumindest zu Beginn ein echter Zeiträuber sein kann: Selbst wenn man nämlich die nötigen Ressourcen gesammelt hat und anfängt, ein neues Gebäude zu errichten, kann es nämlich erst mal eine ganze Weile dauern, bis dieses Gebäude fertig errichtet ist. Und zumindest in der Anfangsphase gibt es da nicht viel, was ein Spieler sonst machen könnte. Aber schauen wir uns doch mal die Ressourcen selbst an: Es gibt Lehm, Holz, Eisen und Getreide. Diese Ressourcen erhält man einfach über Ressourcenfelder, die um das eigene Dorf platziert sind. Die Abgabe von diesen kann man aber über bestimme Gebäude erhöhen. Abgesehen von Gebäuden kann man allerdings auch Streitkräfte bauen, die ebenfalls Ressourcen kosten. Diese ermöglichen dann aber auch neue aggressive Möglichkeiten, wie das Ausrauben von anderen Dörfern für Ressourcen. Den der Spieler ist nicht alleine in der Welt: Es gibt nicht nur von dem Computer gesteuerte Völker in der Welt, sondern auch eine endlose Zahl an anderen Spielern. Mit diesen kann man sich Verbünden, Handel betreiben und sogar große Allianzen von bis zu 60 Spielern starten. Allerdings kann man sich auch Gegenseitig bekriegen. So muss man aufpassen, dass man nicht schon früh von stärkeren Mitspielern auseinander gepflückt wird. Dies kann sogar ein mögliches Problem darstellen, da obwohl Travian ein kostenloses Spiel ist, kann man sich für echtes Geld eine Menge an Vorteilen kaufen, die das Spielerverhältniss ins Wanken bringen können. Von der technischen Seite her ist Travian simpel: Zweidimensionale Comicgrafik ohne viel Animation erlauben es diesem Spiel, grafisch zwar irgendwie ansprechend zu sein, aber gleichzeitig auch, dass das Spiel auf so gut wie jedem Computer funktioniert. Alles in allem handelt es sich bei Travian um ein umfangreiches und durchaus unterhaltsames Browserspiel, man sollte allerdings bedenken, das man viel Zeit in dieses Spiel stecken muss, um auf beachtliche Ergebnisse zu kommen – und man sollte aufpassen, das man währenddessen nicht von erfahreneren Spielern ausgenommen wird.

Travian Browsergame – Review

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