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Montag, 07.08.2017

Können Wettquoten berechnet werden?

Beim Wetten geht es nicht nur darum, seine Mannschaft durch das Platzieren der Wette zu unterstützen und ihr mehr oder weniger das Vertrauen auszusprechen. Es geht auch immer darum, mit der Wette einen möglichst hohen Gewinn einzufahren. Schließlich freut sich jeder, wenn er gewinnt und dieser Gewinn mit einem ordentlichen Aufschlag einhergeht. Für die Höhe des „Aufschlages“ ist stets die Quote verantwortlich. Jede Wette ist mit einer Quote versehen, die in unterschiedlichster Höhe vorliegen kann. Wie hoch die Quote ist, wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Letztendlich legt der Buchmacher die Quote fest. Er berechnet diese oder orientiert sich an anderen Buchmachern. Die Orientierung erfolgt dann, wenn der Buchmacher zu einem größeren Sportwetten Anbieter gehört und dieser die Quoten daher mehr oder weniger vorgibt.

Woran orientiert sich die Quote?

Es gibt einige feste Punkte, die festlegen, wie hoch eine Quote ist. Dieser Link zeigt den Weg zu einem Wettrechner auf. Der wohl wichtigste Punkt ist dabei die Eintrittswahrscheinlichkeit. Sie geht mit dem Risiko einher. Je höher das Risiko, desto höher die Quote. Der Buchmacher schaut daher, wie hoch das Risiko bei der geplanten Wette ist. Ist es wahrscheinlich, dass ein Team gewinnt, dann ist die Quote recht gering. Ist es eher unwahrscheinlich, dass die Borhersage eintritt, wird der Buchmacher die Quote entsprechend anheben. Als Tipper hat man daher schon alleine bei der Betrachtung der Wettquote einen guten Eindruck davon, wie riskant eine Wette ist und welche Erfolgschancen für den Tipper damit einhergehen. Viele erfahrene Tipper orientieren sich beim Platzieren der Wetten daher gerne an der Quote. Sie schließen mehrere Wetten ab und achten dabei auf eine gute Mischung. Geringe Quoten sind somit ebenso enthalten wie hohe Quoten und somit auch ein hohes Risiko. Wenn alles gut läuft, gleichen sich Gewinne und Verluste so aus, dass am Ende ein ordentlicher Gewinn übrig bleibt.

Die Wettsteuer

Auch die Wettsteuer hat Einfluss auf die Quote. 5 Prozent werden derzeit erhoben. Es gibt Buchmacher, die die Wettsteuer für ihre Kunden zahlen. Andere stellen sie dem Kunden in Rechnung. In der Regel werben die Buchmacher damit, wenn sie die Wettsteuer übernehmen. Für viele Tipper ein Plus, da sich diese 5 Prozent auf Dauer zu einer ordentlichen Summe addieren können. Weiterhin wird geschaut, wie fair eine Wettquote ist. Dafür wird auch gerne einmal nachgeschaut, was die Konkurrenz so macht. Eine Quote darf nicht zu niedrig aber auch nicht zu hoch sein. Ist sie zu niedrig, wird kein Tipper auf die entsprechende Wette setzen, weil es sich nicht lohnt. Ist sie zu hoch, wirkt dies unseriös und die Tipper nehmen ebenfalls Abstand. Es gilt daher, ein gutes Maß bei der Wettquote zu finden, damit sich Laien wie auch erfahrene Tipper davon angesprochen fühlen. Zu guter Letzt fließt auch eine mathematische Buchmachermarge in die Quote ein. Diese ist jedoch recht gering und nicht zwingend ausschlaggebend für die Höhe der Quote. Trotz alledem soll sie an dieser Stelle benannt werden.

Warum sind Wettquoten so wichtig?

Ohne Quote keine Wette – so einfach könnte die Antwort sein. Doch so einfach wollen wir es uns nicht machen und den Zusammenhang etwas genauer erklären. Die Quoten bei Wetten aller Art wirken sich direkt auf einen möglichen Gewinn aus. Dieser kann gering oder auch sehr hoch ausfallen. Wir alle haben schon von skurrilen Wetten gehört, die gerne einmal in England abgeschlossen werden und beispielsweise die Frage beinhalten, ob der Papst „We are the Champion“ auf dem Petersplatz in Rom anstimmt, wenn Deutschland Fußball Weltmeister wird. So passiert 2010 bei Intertops. Solche Wetten bringen selbstverständlich eine sehr hohe Quote mit sich, weil die Eintrittswahrscheinlichkeit extrem gering ist. Trotz alledem gibt es Menschen, die darauf wetten und die Hoffnung haben, von der Quote zu profitieren. Wetten und deren Quoten beeinflussen also unser Wettverhalten und unser Interesse an den Wetten. Je höher die Quote, desto spannender und abwegiger muss die Wette sein. Wie hoch die Quote letztendlich ist, entscheidet aber nicht nur der Buchmacher. Auch wir können direkten Einfluss darauf nehmen. Nämlich indem wir uns für den Buchmacher entscheiden, der die höchsten Quoten im Vergleich zu den anderen Buchmachern anbietet. Der Vergleich muss dabei aber immer für ein und dieselbe Wette stattfinden, damit dieser aussagekräftig ist. Die Buchmacher können recht unterschiedliche Quoten anbieten. Auf den ersten Blick mag der Unterschied nur gering ausfallen. Doch wer öfter spielt und daher auch öfter einen Gewinn einfährt, wird schnell merken, dass sich die vermeintlich kleinen Unterschiede schnell zu einer größeren Summe aufaddieren. Und das ist dann ärgerlich. Denn wenn man für die gleiche Wette weniger Geld bekommt und sich der Gewinn dadurch nicht richtig entfalten kann, wird Geld an einer Stelle verloren, an der es eigentlich keine Lücke geben muss. Es lohnt daher, bei der Auswahl des passenden Sportwetten Anbieters nicht nur auf dessen Lizenz zu achten, sondern auch auf die Quoten, die dieser für seine Wetten auslobt. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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