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Freitag, 26.04.2013

Glückskeks und Spiel am Weltglückstag

Hätten Sie es gewußt? Seit diesem Jahr gibt es einen Welttag des Glücks. Behördlich abgesegnet, von der Weltregierungsoberbehörde, den Vereinten Nationen. Die hohen Herren in New York City haben erkannt: Glück ist global erforderlich. Chinesische Glückskekse sind zwar bekömmlich aber bei weitem nicht ausreichend. Es gibt immer noch dunkle Fleckchen Erde, an denen man vom Glück noch nichts gehört, geschweige davon genascht hat. Dem Glück selbst ist seine Taufe ziemlich schnurz, es hat seit seiner Geburt vor mehreren Milliarden Jahren unendliche viele Höhen und Tiefen durchlitten, da kommt es auf einen Jahrestag nicht mehr an. Wobei damit nicht gemeint ist, dem Glück wäre sein Glück egal – es wäre schon sehr zufrieden, wenn es bei den Menschen mehr Beachtung finden würde. Ist Glück also nichts anderes als „Zufriedenheit“, und die Menschen einem folgenschweren Irrtum aufgesessen? Gibt es also so gar kein „reines“ Glück? Mit diesen Fragen haben sich schon vor tausenden Jahre schlaue Köpfe beschäftigt und die Existenz von Glück unterstellt. Letztlich ist es eine persönliche Frage, ob man Glück hat, fühlt oder vermisst. Und dort wo die eigene Ansicht über Dinge entscheidet, die man nicht sehen und anfassen kann, kommt der Glaube ins Spiel. In den USA und Bhutan, einem kleinen Königreich im Himalaya, scheint man da schon weiter zu sein. Dort hat jeder das gesetzlich verankerte Recht auf Glück. Ob das im echten Leben etwas nützt, kann an dieser Stelle nicht überprüft werden. Nach unbestätigten Angaben hat noch kein US-Staatsbürger oder Bhutaner sein Land auf Glückseligkeit verklagt. Einfacher ist es möglicherweise, sein Glück spielerisch zu versuchen, beim geselligen Auswürfeln, vom (Spiel-)Brett werfen oder im Kartentausch. Dort erfährt man: Glück ist etwas, das man (mit-) teilen kann.

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