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Freitag, 19.04.2013

Die Geschichte des Kartenspiels

Kartenspiele sind schon immer ein guter Anlass für spontane Spielfreuden gewesen. Wer hat noch nie die Karten gezückt, als eine gesellige Runde einzuschlafen drohte? Das war schon so im Asien des 12 Jahrhunderts. Aufgrund von Aufzeichnungen weiß man, dass bereits im 12. Jahrhundert Spielkarten in Korea und China ein beliebtes Mittel zum Zeitvertreib waren. Gespielt wurde im fernen Osten aber nicht mit Karten wie man sie heute kennt, sondern mit runden bzw. mehr länglichen, schmalen Streifen. Europa war da noch ein blinder Fleck bis fahrende Leute Spielkarten aus dem Morgenland von Arabern und Ägyptern mitbrachten. Bei uns, im Abendland, nahm die Spiel-Entwicklung dann ihren eigenen, eigentümlichen Lauf. Für die Kirche des 14. Jahrhunderts waren Kartenspielsets das „Gebetbuch des Teufels“, spielerischer Zeitvertreib und Müßiggang war verboten – klösterliche Belege aus Bern und Freiburg legen darüber Zeugnis ab. In puritanischen Kreisen hielt sich diese Einstellung sogar bis in die Anfänge des 20.Jahrhunderts! Heute ist der gesellige Zeitvertrieb ein Hit, und dass nicht nur an verregneten Tagen. Die Vorteile liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Kartenspiele überzeugen durch ihre gewohnt hochwertige Verarbeitung. Sie bedürfen keiner großen Vorbereitung, die Regeln kann jeder schnell lernen, sie haben Platz auf engstem Raum, es gibt sie für jede Altersgruppe – und der Verlierer ist immer die Langeweile.

Die Geschichte des Kartenspiels

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