Facebook
Twitter Google


nach Stichwörtern durchsuchen:
Donnerstag, 25.04.2013

Das Spiel ist der Hauptberuf des Kindes

Kinder und Eltern haben heutzutage immer weniger Zeit füreinander. Ein voller Stundenplan, Freizeitstress und die gestiegenen Anforderungen sowohl der Arbeitswelt als auch der Gesellschaft an die Eltern bestimmen in den meisten Familien den Alltag. Umso wichtiger ist es, die gemeinsamen Stunden aktiv miteinander zu verbringen. Das Spiel(en) ist dabei von zentraler Beeutung: Es ist der Nährboden für einen darauf aufbauenden Erwerb von notwendigen schulischen, sowie beruflichen Fähigkeiten. Dabei hat Spielen weder mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein lustbetonten Tätigkeit zu tun. Es ist kein Nebenprodukt einer Entwicklung, noch ist es verzichtbar. Im Gegenteil. Es ist so etwas wie der Hauptberuf eines jeden Kindes, das dabei ist, die Welt um sich herum, sich selbst, Geschehnisse und Situationen, Beobachtungen und Erlebnisse im wahrsten Sinn des Wortes zu begreifen. Das kostet Zeit, Spieleforscher gehen davon aus, dass Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr ca.15.000 Stunden spielen (müssen!). Das sind knapp sieben bis acht Stunden pro Tag - wertvolle investierte Zeit, in der Kinder lernen, Standpunkte einzunehmen und Situationen und Gegenstände besser einzuschätzen. Dadurch erhalten Geschehnissen und Dinge ihre besondere Sinnhaftigkeit.

News-Archiv: